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Cruel World

Cruel World

Titel: Cruel World Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Neslihan Dadas
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konnte es immer noch nicht wirklich glauben. Das war alles so schnell gegangen.
>> Alex, war das Tier, das mich gebissen hat, verwandelt worden? So etwas ist doch eigentlich unmöglich, oder etwa nicht?<<
>> Es überrascht mich wirklich, dass dich das wundert. Jemand wie du müsste doch auf alles vorbereitet sein.<<
>> Ich konnte doch nicht wissen, dass einige deiner Art so dermaßen grausam sind und niedliche, kleine, unschuldige Wesen verwandeln! Das ist einfach nur abstoßend!<<
>> Ich sehe das genauso wie du.<< Er nickte und knöpfte sich das dunkelgrüne Hemd zu. Wie lange trug er diese schwarze Hose eigentlich schon? War es dieselbe, die er bis vor drei Monaten auch jeden Tag angehabt hatte? Besaß er keine anderen Hosen? Warum besorgte er sich dann keine? Schwierig würde es sicherlich nicht für ihn werden.
>> Chalina-Anastasia, du solltest gleich unbedingt baden. Ich werde währenddessen versuchen, neue Klamotten für dich zu finden. Einverstanden?<<
Ungläubig hob ich meine Augenbrauen. >> Du gehst freiwillig weg? Ist das dein Ernst?<<
>> Ja. Ich habe in der Nacht ein bisschen nachgedacht. Wenn ich dich ganz nackt sehe, könnte es passieren, dass ich meine Beherrschung verliere.<< Er zwinkerte mir kurz zu, woraufhin sich mein Atem ein wenig beschleunigte. Es war zu schade, dass er sich zwang, nicht mit mir zu schlafen. Außerdem machte es mir nichts aus, jetzt nur noch in Unterwäsche vor ihm zu sitzen, während er mich amüsiert betrachtete.
>> Sag mal, hat Aaran dir Komplimente wegen deinem Körper gemacht?<<
Ich hätte mich beinahe an der Birne verschluckt und musste deshalb ein paar mal husten. >> Nun ja... er hat, genauso wie du, gemeint, mein Körper wäre perfekt und wunderschön.<<
>> Da hast du den Beweis. Wenn schon zwei Männer der gleichen Meinung sind, dann muss es stimmen.<<
>> Womöglich hast du recht.<< sagte ich lachend und reckte mein Kinn. >> Ich bin eine natürliche Schönheit.<<
>> So ist es.<< Er setzte sich neben mich. >> Darf ich dir eine Frage stellen?<<
>> Natürlich.<<
>> Wie pflanzt man Obst an? Ist das einfach?<<
Für einen kurzen Augenblick überlegte ich, warum er das wissen wollte. Hatte er etwas vor?
>> Äh... man nimmt diese Kerne-<< Ich deutete mit meinem Zeigefinger auf die Innenseite, wo sich zwei Stück befanden und pulte sie heraus. >>- und pflanzt sie in die Erde. Vielleicht wächst eines Tages ein Baum daraus.<<
>>
Eines Tages
? Also kann es auch viele Jahre dauern?
Oder gar nicht.
Verdutzt ließ er die Schultern hängen. Wie schade. Ich hätte dir gerne die Freude gemacht.
Blinzelnd starrte ich ihn an. War das sein Ernst? Er hatte einen Obstbaum nur für mich anpflanzen wollen? Jetzt fühlte ich mich wirklich geschmeichelt.
Du bist wirklich süß, Alex.
Ohne weiter nachzudenken gab ich ihm einen Kuss auf die Wange, der ihn ziemlich zu überraschen schien, denn seine Augen weiteten sich ein wenig, ehe er den Kopf zu mir drehte.
Ich spürte seinen Blick zwar auf mir ruhen, traute mich jedoch nicht, ihn anzusehen, sondern aß den Teller schnell auf. Der süße Geschmack blieb zu meinem Glück in meinem Mund, sodass ich mir genüsslich die Lippen ableckte.
Mmmh! Es war köstlich! Jetzt bin ich satt.
Das freut mich.
Und ich freue mich auf mein Steak. meinte ich grinsend, was ihn zum Lachen brachte. Seine Stimme klang so schön in meinen Ohren, dass ich beinahe aufgeseufzt hätte. Alex war einfach nur wundervoll.
Soll ich dir etwas gestehen?
Mach nur.
Ein wenig beschämt senkte ich meinen Blick. Am liebsten würde ich für immer hierbleiben wollen. Mit dir macht mein Leben wieder ein bisschen Spaß.
Sein Gesicht kam meinem plötzlich sehr nahe. So gerne hast du mich also?
Wir sahen uns tief in die Augen. Ich konnte meinen Blick nicht mehr von seinen Augen abwenden, denn er hatte sie auf eine Weise gefangen genommen, die in mir wieder dieses unglaubliche Verlangen weckte. Meine Hand verlangte schon beinahe danach ihn dort zu streicheln, wo seine Erregung am besten zu spüren sein würde. Um sie zurückzuhalten presste ich sie unter meinen Hintern, was ziemlich wehtat, aber es musste nun einmal sein.
Wenn du wüsstest... hauchte ich in einem Atemzug, woraufhin seine Fingerspitzen begannen, mir zärtlich über die Wange zu streichen.
Wie gerne hast du mich?
Du bist mir das Liebste auf der ganzen Welt. gab ich ehrlich zu. Mein Verstand funktionierte nicht mehr richtig. Er war durch seinen Atem schon wieder eingenebelt worden. Was stellte er nur mit mir an? Konnte das normal

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