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Dark Lights

Dark Lights

Titel: Dark Lights Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Neslihan Dadas
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Marleen sein... oh mein Gott! Wieso dachte ich denn jetzt an Kinder? Okay, ich brauchte dringend Blut! Ohne Zweifel. An den hohen Wänden hingen kleine Lichter und Köpfe und Tieren. Auch ein ein Panzerschild war zu erkennen. Und viele alte Ölgemälde. Wow! Es erinnerte mich an... früher. Vor allem, wie die Wesen Karten und Poker spielten. Meine Augen fingen an zu leuchten. Das hier ist der schönste Ort in der Stadt! meinte Norman und zog mich zur Bar. Ein großgewachsener, junger Elf betrachtete mich mürrisch und schenkte mir dann etwas Grünes ins Glas. Was ist das? wollte ich wissen und roch daran. Irgh! Wie das stank! Davon schläfst du heute Nacht wie ein Bär! rief Norman lachend. Man musste schreien, denn die Musik, aus dem Westen stammte, wie ich erkannte, war sehr laut. Ich aber hatte kein Problem, die anderen zu hören. Danke, aber trinke lieber Blut. Von Fremden etwas anzunehmen war nicht so meine Art. Wie du willst. brummte der Elf und drehte sich um, um weiter die Gläser abzutrocknen. Irgendetwas sagte mir, er mochte mich nicht. Ein ungutes Gefühl stieg in mir auf. Ohne ihn weiter zu beachten holte ich einen Blutbeutel aus meinem Rucksack und betrachtete es angewidert. Okey, da musste ich jetzt erst mal durch.
    Für Marleen
, sagte ich innerlich und stieß die Zähne hinein. Mmmmh! Auch wenn es kalt war, das Blut sättigte mich trotzdem. Meine Kehle verlangte nach mehr, doch ich trank nur ein paar Schlücke und ließ dann wieder ab. Ich musste langsam trinken. Und nicht zu schnell. Als der Beutel leer war, verkrampfte sich mein Magen kurz, sodass ich beinahe losgeächzt hätte. Doch in letzer Sekunde konnte mein Körper sich zurückhalten. Zum Glück. Mit ganzer Kraft presste ich die Lippen zusammen. Dass sie anfingen zu bluten, war mir im Moment egal. Erst als mein ganzer Mund voll mit meinem Blut war und es drohte, auszulaufen, schluckte ich alles runter. Irgh! Wie ekelhaft! Norman? Ich würde gerne schlafen gehen. Der hatte sich zwar betrunken, schaffte es aber trotzdem irgendwie auf wackeligen Beinen mir oben ein Zimmer zu geben. Eine angenehme Nascht wünsche isch dir. Vielen Dank. Ich Euch auch... Schnell machte ich die Tür zu und zog mir die Klamotten aus, bis ich nur noch in Boxershort war, und legte mich seufzend in das harte, aber trotzdem warme Bett. Wenige Minuten war später war ich auch schon einen wunderbaren Schlaf gefallen, der von meinem Engel handelte.
     

Marleen
     
    Mein Schädel brummte. Einerseits wollte ich weiterschlafen, doch andererseits konnte ich es kaum erwarten, meinen Schatz zu sehen. Er hatte mich zwar solange ausgesaugt, bis ich bewusstlos wurde, doch es hatte mir überhaupt nichts ausgemacht. Im Gegenteil. Eine unangenehme Kälte drang mir entgegen. Blinzelnd öffnete ich die Augen und setzte mich schlagartig auf, als ich merkte, dass dies nicht Darrens Zimmer war und ich auch nicht in seinem weichen Bett lag. Wo war ich? Oh! Er hatte mich wieder in den Kerker gebracht? Hm. Wie lange war ich denn bewusstlos gewesen? Bestimmt mehrere Tage, oder? War John mit dem Rat wieder da? Mein Magen knurrte einmal laut. Ich entdeckte einen Plastikteller mit zwei Croissants und einer warmen Tasse Kakao vor dem Gitter. Sofort krabbelte ich dorthin und fing an zu essen. Mmmmh! Lecker! Leider tat mein Arm höllisch weh! Au! Was war denn los? Vorher hatte es auch nicht so wehgetan! Am liebsten hätte ich es mir mal angeschaut. Doch dann entschied ich mich dagegen. Wenn ich den Gips abmachte, könnte ich ihn sicher nicht mehr wieder ranmachen. Also musste ich da durch! Au... Tränen stiegen mir in die Augen, während ich den Kakao austrank. Sofort wurde mir etwas wärmer. Der Wollpullover und die Jeans halfen da aber auch nicht viel. Mein Herz raste und ich bekam Gänsehaut. Wie ich es hasste, zu frieren! Gab es denn keine Heizung hier? Haha, Marleen, echt witzig! Fast hätte ich wirklich losgelacht. Okey, ich wurde eindeutig langsam verrückt, was ja auch kein Wunder war. Wie lange müsste ich eigentlich noch hier drin bleiben? Wo war Darren eigentlich? Und was machte John? Da bekam ich die Antwort! Ein lautes Knacksen war zu hören. Dann flog plötzlich die Tür vom Eingang in den Kerker an meiner Zelle vorbei. Erschrocken schnappte ich nach Luft. Was hatte das denn zu bedeuten? Und wer war das überhaupt? Marleen!!! schrie John. Er schien außer sich vor Wut zu sein. Aber wieso denn? Ich hatte doch gar nichts gemacht. Oder? Panik durchfuhr mich und drängte meinen Körper noch

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