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Denkwürdigkeiten aus meinem Leben [microform]

Titel: Denkwürdigkeiten aus meinem Leben [microform] Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: 1769-1843 Caroline Pichler , 1881-1925 Emil Karl Blümml
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weiß, warum sie uns geschieden; Ich fand in seiner Liebe Glück und Frieden — Es ist vorbei! — schweigt, rege Wünsche, schweiget. Es ist vorbei!
    (Handschriftlich in der Wiener Stadtbibliothek.) — Karoline V. Greiner als Klavierspielerin feiert ein Gedicht von Ignaz Liebel (Gedichte. 2. Aufl. Wien 1814. S. 49: Die Klavier-spielerin, an Fräul. K. v. G**). Ein Ungenannter preist 1789 (Wiener Musenalmanach auf das Jahr 1790. Wien [1789], S. 89) ihren Gesang und ihr Klavierspiel und Karl JuUus Fridrich rief 1787 (ebd. 1791, S. 150), nachdem er eine musikalische Akademie im Hause Greiner gehört hatte (vgl. über diese oben S. -41, 53), als Unmusikalischer bei ihrem Spiele aus:
    Und doch, du Zauberin! verstand von deinem Spiele Mein Herz, dem Kenner gleich, den Sinn in jedem Laut.
    Von ihrem Klavierspiel, ihrem Gesang, ihrer Mitwirkung bei Quartetten und von sonstigen AuflFührungen im Hause ihrer Eltern und später in ihrem eigenen Heim ist wiederholt die Rede, vgl. oben S. 37, 41, 53, 81, 113, 146, 149, i9of., 251, 260, 283f.; II. 24f., 41—^43, 78, 84. — Gedanken über die Anlage zur Musik und Komposition äußert sie oben

    S. 293—295; über die Frauen und die Musik spricht sie oben S. 2951.
    2*9) Frauenwürde. 4 Bde. Wien 1818 (= S. W. 2 XX bis XXIII). — Vgl. IL Anm. 189.
    2^) Über den Prater und die Praterfahrten jener Zeit vgl. man J. Pezzl, Skizze von Wien, IV, (Wien 1787), S. 569ff.
    25^) Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit. 4 Teile. Riga und Leipzig 1784—1791. Über weitere Aus-gaben s. Goedeke, Grdr. IV, i, S. 293 : 67. — Vgl. unten Nachtrag.
    252) Alxinger, der den Virgil mit der Karoline las, berichtet von ihrer Rührung, als sie die Stelle vom Tode des Euryalus und des Nisus lasen, in dem Widmungsgedicht (Sämmtliche Gedichte, II, [Klagenfurt 1788], S. 161 = Sämmtliche Werke, VII, [Wien 1812], S. gf.), das er der, KaroUne von Greiner ge-widmeten Übersetzung dieser Episode (Virgil, Aen. 1. IX, v. 176 ff.) vorausschickt. — Das Zitat aus der Aeneide steht lib. I,
    V. 378f. (richtig heißt es: Sum pius Aeneas fama super
    aethera notus). — Ein Ungenannter weist in seinem Gedichte „An C. von G**r (Wiener Musenalmanach auf das Jahr 1790. Wien [1789], S. 89^) ebenfalls darauf hin, daß zwei Sänger (Alxinger und Haschka) ihr Sprachen lehrten, daß sie nun-mehr die Sänger am Arno, die Schwäne der Themse und das süße Geschwirre gallischer Lieder kenne und die einzige Schöne in Wien sei, die Virgil und Horaz „innigempfunden" verstehe.
    253) Alois Blumauer, Virgils Aeneis travestiert, I, [Wien 1784], S. 39. — In ihrer Abhandlung „Über die Travestirungen" (SW. 2 XVII, S. 7 ff.) spricht Pichler (S. 16 f.) unter Heran-ziehung des Blumauerschen Beispiels über den Schaden, den die Travestie in jugendUchen Gemütern t anrichtet. — Vgl. Nachtrag.
    25*) Maria Josefa von Ravenet, im Hause des Regierungsrates von Heß (Anm. 255) erzogen, verband ein inniges Freundschafts-band mit Karoline von Greiner, das besonders bei letzterer zu Enthusiasmus führte (vgl. S. I38f., I42f., 486). Die „Gleichnisse" widmete diese ihr handschriftlich mit einem Gedicht, 1792 (S. 138), das in der ersten Buchausgabe, 1800, weggefallen ist (unten Anm. 376), in die „Sämmtlichen Werke" 1822 aber aufgenommen wurde (vgl. Anm. 261). Aus diesem geht hervor, daß Josefa eine Malerin war (S.W. 2 XVIII, S. 6 und 29). Bei Karolinens Hochzeit (1796) war sie Kranzeljungfer (oben S. 189). Sie heiratete später (vgl. II, S. 184), im Mai 1824, den bekannten Landschaftsmaler Johann Schödelberger, der 25 Jahre auf sie gewartet hatte. Vorher

    war sie Erzieherin im Hause der Gräfin Esterhazy (II, S. 183). Nach ihrer Verehelichung kam sie wieder oft ins Haus der Pichler. — Karoline widmete ihr 1803 auch die Idylle „Der Sommer-abend" (Idyllen. Wien 1803. S.21 = S.W. 2 XV, S. 2^).—Unten Nachtrag. • '
    255^ Franz Josef, Reichsritter von Heß (1739—1804) war seit 1776 Regierungsrat der niederösterreichischen Statthalterei und trat besonders 1797 beim allgemeinen Aufgebot hervor (vgl. über ihn Beiträge zur Geschichte der niederösterreichischen Statt-halterei. Wien 1897. S. 470; Geusau, Geschichte der Haupt- und Residenzstadt Wien, V, [Wien 1807], S. 69; Jos. Lauber, Denk-mal der VaterlandsUebe und Fürstentreue. Wien 1797. S. 351). 1785 finden wir ihn unter den Subskribenten der Blumauer-schen „Aeneis" (II, S. XII) und der „Gedichte" von Ratschky (S. 215). Er war 1796 KaroHnens Beistand bei

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