Der Club der Lust
das Holz trafen, jaulte Patti kurz auf. Und auch als sie direkt an den Rand der Werkbank gezogen, ihre Schenkel auseinander gedrückt und das Becken angehoben wurde, um besser an ihr Fickloch zu gelangen, gab sie einen lauten Schmerzensschrei von sich.
Auf ein Nicken von Stella hin trat der Auserwählte einen Schritt nach vorn. Es handelte sich um einen jüngeren, schlanken und geschmeidigen Mann. Es gefiel Patti, dass sie ihn trotz der Maske erkannte. Sein Schwanz war groß, und er wichste ihn langsam mit seinen feinen, eleganten Fingern, die sich sehr von einigen der anderen Männer unterschieden, die körperlich arbeiteten.
«Nimm sie!», ordnete Stella an, und der Mann, der sie nun endlich bedienen sollte, positionierte sich geschickt und schob seine pralle Latte mit einem Stoß in ihre gierige Möse.
Patti begann sofort vor Lust zu keuchen, als ihre Möse sich voller Geilheit um den Schwanz des jungen Mannes zusammenzog. Da trat Stella zu ihr heran und nahm ihr Gesicht in ihre lederüberzogenen Hände.
«Komm, meine Kleine», flüsterte der Transvestit, um gleich darauf seinen Mund auf Pattis Lippen zu pressen.
Und Patti gehorchte genau in dem Moment, als eine Fingerspitze sich sacht auf ihren Kitzler presste.
«Soll ich ihr nun helfen?»
Patti stand mit schmerzendem Körper auf, wischte sich mit den Fingern die letzten Samenspuren von den Lippen und leckte sie dann gedankenverloren ab. Ihr Blick wanderte zu Stella, die gemütlich und breitbeinig in einem Ledersessel saß. Sie befanden sich im komfortablen Arbeitszimmer von Stellas Haus, im schönsten Stadtteil von Redwych. Doch die Dragqueen reagierte nicht auf ihre Frage und schien immer noch ganz versunken in ihren abklingenden Höhepunkt.
Als Patti etwas verschmierten Lippenstift an Stellas Mundwinkel entdeckte, holte sie ein Taschentuch aus dem langen schwarzen Ledermantel, den sie bei ihrer Ankunft über einen Stuhl geworfen hatte. Voller Ehrfurcht stellte sie die Perfektion des rot angemalten Mundes wieder her. Doch als sie sich gerade wieder zurückziehen wollte, packte Stella sie bei den Handgelenken.
Die herrlichen haselnussbraunen Augen einer schönen Frau hielten Pattis Blick genauso fest wie ein starker Mann ihren Arm. Stella mochte zwar immer noch mit ihrem schwindenden Höhepunkt beschäftigt sein, doch ihr Verstand arbeitete rasiermesserscharf wie eh und je.
«Was meinst du denn?», fragte Stella zurück. Ihr Griff wurdelangsam schmerzhaft, lockerte sich dann aber wieder. «Würdest du ihr denn gern helfen?»
«Ich habe keine Ahnung», antwortete Patti und spürte, wie ihre eigene Lust wieder aufbegehrte. Und das, obwohl sie eben noch geglaubt hatte, die nächsten Monate keinen Sex mehr zu brauchen. «Könnte schwierig werden. Sie ist gut, weißt du. Und selbst ohne Hilfe wird sie sicher irgendwas rausfinden.»
Stella hielt sie weiter fest und starrte sie immer noch an. Patti hatte noch nie jemanden kennen gelernt, der anderen so fest und lange ohne jedes Blinzeln in die Augen sehen konnte.
«Ich meine … Du kennst ja Whitelaw Daumery.»
Patti wusste, dass Stellas Beziehung zu Daumery wahrscheinlich über eine bloße Bekanntschaft hinausging. Sie nahm an, dass Stella Geschäfte mit dem so genannten «Kreuzritter der Moral» gemacht hatte. Oder sogar immer noch machte. Geschäfte, die weit von jeder Moral entfernt waren. Die Dragqueen hatte ihre Finger in vielen Töpfen.
Das wagte Patti natürlich nicht zu sagen – obwohl sie wusste, dass Stella sich ihrer Ahnung bewusst war.
«Ich kann schon für mich alleine sorgen», erwiderte der Transvestit schließlich mit übermütig blitzenden Augen. «Und es könnte ja auch Spaß machen, deine Schwester mal laufen zu lassen. Nur um zu sehen, wie weit sie kommt.» Sie verstärkte den Griff um Pattis Handgelenk. «Es ist mir piepegal, was mit Daumery passiert. Der Mann ist ein Schwein, und ich habe ihn langsam wirklich über.» Sie führte Pattis Finger an ihre geschminkten Lippen und begann, langsam daran zu nuckeln.
Als Patti spürte, wie das sinnliche Saugen auch auf andere Körperteile ausstrahlte, bekam sie sofort weiche Knie. Trotzdem arbeitete ihr Verstand – genau wie der von Stella – auf Hochtouren, und sie konnte ihre spekulativen Gedanken nicht im Zaum halten.
Sie vermutete, dass Daumery und Stella nicht nur auf geschäftlicheArt miteinander verbunden waren, sondern in einer Weise, in die vielleicht auch sie selbst verwickelt war.
War Daumery heute Nacht auch in dem
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