Bücher online kostenlos Kostenlos Online Lesen
Der galaktische Mahlstrom

Der galaktische Mahlstrom

Titel: Der galaktische Mahlstrom Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: David Gerrold
Vom Netzwerk:
ich vor lieber später als früher.«
    »Ich verstehe Ihr Problem.« Kirk nickte. »Wir werden für die nötigen Beweise sorgen. Mr. Spock stellt gerade alles zusammen: einen Betrachter, ein paar Bänder, ein paar einfache Geräte als Beweis für den Stand unserer Technologie, und was immer Sie sonst noch für nützlich halten …«
    »Captain«, warf Riley ein. »Ich könnte sie doch begleiten. Wenn es nur dreitausend Menschen auf der Wanderer gibt, dann kennt doch gewiß jeder jeden, zumindest vom Sehen. Was könnte es für einen überzeugenderen Beweis als eine Person geben, die sie nie zuvor gesehen haben?«
    Kirk blickte ihn nachdenklich an. »Sie haben recht, Leutnant Riley. Nur werde ich sie begleiten.«
    »Nein, Sir. Mit allem Respekt, es könnte gefährlich werden. Die Sternenflotte sieht es nicht gern, wenn ihre Kapitäne ihr Leben unnötig aufs Spiel setzen. Wofür gibt es schließlich die Kontaktteams …«
    Ehe Kirk noch darauf eingehen konnte, unterbrach Katwen Riley. »Warum viele Worte, wenn Zeit knapp? Wenn Frage, wer mich begleitet, dann lieber er!« Sie stupste Riley mit dem Zeigefinger. »Nichts gegen Sie, Kapitän Kirk, aber Riley hat mir seine Welt gezeigt, jetzt zeige ich ihm meine.«
    Kirk öffnete den Mund und schloß ihn wieder. »Na gut«, murmelte er schließlich.
     
    Katwen erschien die Enterprise als Welt aus Zimmern, zu viele Zimmer, und jedes ungewöhnlicher als das andere. Und jetzt dieses, das, von einem Schaltpult gegenüber einem kreisrunden Alkoven abgesehen, leer war. Sie fragte nach einem kleinen Schiff und dachte dabei an die Raumfähre, das Taxi. Als Antwort sagte man ihr, dies sei ein »Transporterraum« und dann versuchte man ihr das Transportersystem zu erklären.
    Sie blickte von Spock zu McCoy, Kirk und Riley. Sie alle nickten. Der, den sie Pille nannten, zwinkerte ihr zu und gestand: »Ich finde es ebenfalls schwer zu glauben.«
    Sie drehte sich zu Riley um. »Manchmal, Kevin Riley, denke ich, alles Trick von Wilden. Theater, um mich glauben zu lassen, ist anders als Wirklichkeit. Ist manchmal schwer, an Enterprise zu glauben. Ich dachte ein paarmal, ich brauche nur den richtigen Aufzug finden, dann komme ich heim. Ist hier wieder Aufzug, du nennst es Transporterzelle. Was ist, wenn alles Art Trick? Ich frage: verrate ich mein Volk? Ich besorgt, Kevin Riley – doch dann denke ich an dich und wie gut du zu Katwen bist. Dann habe ich wieder Vertrauen.«
    Riley schluckte schwer. »Ich werde mein Bestes tun, dich nicht zu enttäuschen, Katwen Arwen.«
    Sie blickte ihn ernst an. »Dieses Transportersystem ist auch für Waffen, ja? Beamt Sprengstoff zu Feind und bumm! «
    »Katwen«, sagte Kirk fast ein wenig scharf. »Wir sind kein Kriegsschiff. Unsere Waffen dienen nur der Verteidigung. Unsere Mission ist, Frieden zu bringen.«
    Sie kniff die Augen leicht zusammen, als sie ihn anblickte. »Ist Spruch in meiner Welt, Kapitän: Wenn man Waffen trägt, erwartet man, sie zu gebrauchen. Ob Sie es vorhaben oder nicht, Sie sind in der Lage, unsere Welt zu zerstören. Das muß ich dem Kapitän klarmachen: so oder so wird unser Schiff vernichtet. Wenn er nicht der Vernunft gehorcht, werden Sie Gewalt anwenden, ja?«
    Kirk warf Spock einen erschrockenen Blick zu. Wie hatte sie von diesem Plan gehört, der im Notfall durchgeführt werden müßte?
    Sie sah seinen Blick. »Niemand hat es mir gesagt, Kapitän. Es ist meine eigene Schlußfolgerung – weil ich jetzt alles, auch Sie, verstehe. Ich bin nicht dumm. Ich werde Ihre Botschaft übermitteln, weil ich meine Welt liebe und nicht möchte, daß sie zerstört wird. Aber ich bin auch Kriegerin. Welche Entscheidung unser Kapitän treffen mag, ich werde seinen Befehlen gehorchen, da das meine Pflicht als Kriegerin ist. Nächstes Jahr bin ich vielleicht schon etwas anderes. Wenn ich es je zum Philosophen bringe, werde ich mit dem Kapitän argumentieren und seine Befehle nicht ausführen, wenn ich sie für nicht richtig halte – selbst auf die Gefahr hin, aus den oberen Stockwerken ausgeschlossen zu werden. Doch jetzt bin ich Kriegerin. Es gefällt mir nicht, Last auf mich zu nehmen, aber das gehört dazu, und so füge ich mich, so schwer es auch fällt.« Sie blickte Riley an. »Du machst es mir leichter, aber es ist trotzdem kein Vergnügen.« Sie wandte sich wieder an Kirk. »Sie verstehen?«
    Er nickte. »Ja, ich verstehe.«
    »Was müssen wir jetzt tun?« fragte sie Riley.
    »Wir stellen uns auf die runde Plattform.«
    Furchtlos

Weitere Kostenlose Bücher