Dir ergeben - Band 2 Roman
anderen Ende, über der in roten Großbuchstaben » HAUPTGEBÄUDE « steht.
»Du bist wirklich ein wandelndes Klischee«, sage ich, muss aber lachen.
»Von wegen!«, erwidert er. »Ich fahre eines.« Er ist so ausgelassen wie ein Junge, der am Weihnachtsmorgen mit seinen Lieblingsgeschenken spielt, und seine gute Laune ist ansteckend.
»Was ist das für ein Wagen?«, frage ich und bleibe bei dem stehen, der am nächsten zur Tür parkt. Ein altmodisches Cabrio, und ich stelle mir eine Frau vor, die in einem Zwanzigerjahre-Kleidchen bei offenem Verdeck darin fährt, den Jungs zuwinkt und sich unglaublich verwegen vorkommt.
»Ein Gardner Touring Car«, sagt er. »Aber komm her, das ist mein wahres Schmuckstück.« Wir gehen zwei Plätze weiter zu einem Oldtimer, der dermaßen auf Hochglanz poliert ist, dass er mit dem Raum um die Wette strahlt. »Ein Baker Electric Car«, sagt er. »Dieses Exemplar hat einmal Thomas Edison gehört.«
»Im Ernst?« Ich bin entsprechend beeindruckt. »Es sollte in einem Museum stehen.«
»Ich leihe es häufig für Ausstellungen aus«, sagt er. »Aber nicht als Dauerleihgabe. Wozu schafft man sich solch exklusive Spielsachen an, wenn man sie nicht um sich haben und sie genießen kann? Und wozu so viel Geld haben, wenn man es nicht für interessante Dinge ausgibt? Wenn schon nicht für einen selbst, dann wenigstens für die Menschen, die einem am Herzen liegen.«
Ich denke an den Monet, die Kamera, die Kleider und all die anderen Geschenke, mit denen er mich förmlich überschüttet hat. »Zum Glück für diejenigen, die in den Genuss deiner Großzügigkeit kommen, hast du einen guten Geschmack.«
»Und ob ich den habe, Miss Fairchild!« Er streckt seine Hand aus. »Komm, ich zeige dir den fahrbaren Untersatz des heutigen Abends.«
Wir gehen die Wagenreihe entlang und bleiben vor einem niedrigen waldgrünen Zweisitzer stehen, der fast nur aus einer Motorhaube zu bestehen scheint. »Verstehe«, sage ich und kann mir ein Lachen nicht verkneifen. »Und was ist das hier?«
Es ist, als hätte ich ihm erlaubt, laut loszusingen. »Das ist ein Jaguar E-Type Roadster«, verkündet er und zählt dann alle komplizierten Details dieses edlen Fahrzeugs auf, das uns, wie er mir versichert, stilvoll ans Ziel bringen wird.
»Hoffentlich muss ich später keine Quizfragen dazu beantworten«, gestehe ich. »Bei mir ist kaum mehr hängen geblieben als der Name und die Tatsache, dass ich hochbeeindruckt bin.«
»Das dürfte genügen.«
»Hast du den Wagen restauriert?«
»Wie kommst du denn darauf?«
»Edward hat mir von dem Bentley erzählt. Mit Schmierölflecken kann ich mir dich kaum vorstellen.«
»Das ist ja witzig!«, sagt Damien mit hörbarer Leidenschaft. »Ich kann mir nämlich sehr gut vorstellen, wie du nackt und eingeölt, mit gespreizten Beinen auf dem Bett liegst und nur darauf wartest, gefickt zu werden.«
»Oh«, sage ich. »Oh.«
Kichernd hält er mir die Tür auf. Der Wagen liegt so tief, dass es fast unmöglich ist, im kurzen Kleid mit Anstand ein- und wieder auszusteigen. Was auch Damien nicht entgeht, dessen Hand an der Rückseite meines Schenkels hinauffährt und sich dann zwischen meine Beine schiebt. Ich zittere wie Espenlaub unter seiner Berührung und stöhne laut auf, als er langsam zwei Finger in mich hineinsteckt. Ich klammere mich in einer seltsamen Position an der Autotür fest, und mein ganzer Körper schmerzt vor Verlangen. Ich will die Beine schließen, aber das geht nicht. Mit einem Fuß bin ich schon im Auto, mit dem anderen noch auf dem Beton. Wenn ich meine Position ändere, drohe ich umzufallen.
Andererseits möchte ich meine Position gar nicht ändern.
»Ja«, sagt er. »Genau so will ich dich haben! Heiß und feucht, voller Leidenschaft für mich. Ich will dich immer ficken können, Nikki, egal wann, egal wo. Ich will, dass du allzeit bereit bist.«
»Ich bin immer für dich bereit«, flüstere ich – einerseits, weil er es hören will, andererseits, weil es die Wahrheit ist.
»Ich sollte dich jetzt ficken«, sagt Damien, schiebt seine Finger langsam rein und wieder raus. Meine Vagina zieht sich zusammen, saugt sie tiefer in sich hinein, kann gar nicht genug von ihm kriegen. »Ich sollte dich über die Motorhaube dieses Autos legen, dein Kleid hochschieben und dir den Hintern versohlen, bis er knallrot ist und pocht. Dann sollte ich meinen Schwanz in deine schöne, feuchte Möse stecken. Ist es das, was du willst, Nikki? Los, sag es mir! Sag
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