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Ein Kurs in Wundern

Ein Kurs in Wundern

Titel: Ein Kurs in Wundern Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Dr. Helen Schucman
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gewahr bist,
    der Unbehagen hervorruft. Zu diesem Zweck wird folgende Form vorgeschlagen:
    Dieser Gedanke über ______ ist kein neutraler Gedanke,
    weil ich keine neutralen Gedanken habe.
    6.
    Es werden vier oder fünf Übungszeiten empfohlen, wenn du sie als einigermaßen mühelos empfindest. Wenn
    Anstrengung damit verbunden ist, reichen drei aus. Die Dauer der Übung sollte ebenfalls verkürzt werden, wenn
    Unbehagen auftritt.
    LEKTION 17
    Ich sehe keine neutralen Dinge.
    1.
    Dieser Leitgedanke ist ein weiterer Schritt in Richtung auf das Erkennen von Ursache und Wirkung, wie sie in
    der Welt tatsächlich wirksam werden. Du siehst keine neutralen Dinge, weil du keine n eutralen Gedanken hast. Es
    ist immer der Gedanke, der zuerst kommt, auch wenn du zu glauben versucht bist, es sei umgekehrt. Das ist nicht
    die Art und Weise, wie die Welt denkt, du aber musst lernen, dass es die Art und Weise ist, wie du denkst. Wenn
    dem nicht so wäre, hätte die Wahrnehmung keine Ursache und wäre selbst die Ursache der Wirklichkeit.
    Angesichts ihrer höchst veränderlichen Natur ist dies kaum wahrscheinlich.
    2.
    Wenn du den heutigen Gedanken anwendest, sage dir mit offenen Augen:
    Ich sehe keine neutralen Dinge, weil ich keine neutralen Gedanken habe.
    Dann sieh dich um, und lass deinen Blick lange genug auf jedem Ding ruhen, um zu sagen:
    Ich sehe kein neutrales ______ ,weil meine Gedanken
    über ______ __nicht neutral sind.
    So könntest du b eispielsweise sagen:
    Ich sehe keine neutrale Wand, weil meine Gedanken über Wände nicht neutral sind.
    Ich sehe keinen neutralen Körper, weil meine Gedanken über Körper nicht neutral sind.
    3.
    Wie gewohnt ist es wesentlich, dass du keine Unterscheidungen zwischen dem triffst, was du für belebt oder
    unbelebt, angenehm oder unangenehm hältst. Ungeachtet dessen, was du glauben magst: Du siehst nichts, was
    wirklich lebendig oder wirklich freudvoll ist. Das liegt daran, dass du dir bis jetzt keines Gedankens bewusst bist,
    der wirklich wahr und deshalb wirklich glück lich ist.
    4.
    Es werden drei oder vier spezielle Übungszeiten empfohlen, und mindestens drei sind für den größtmöglichen
    Nutzen erforderlich, selbst wenn du Widerstand empfindest. Ist das jedoch der Fall, kann die Dauer der Übung auf
    weniger als etwa eine Minute verkürzt werden, die sonst empfohlen wird.
    LEKTION 18
    Ich erfahre die Wirkungen meines Sehens nicht allein.
    1.
    Der heutige Leitgedanke ist ein weiterer Schritt beim Lernen, dass die Gedanken, die das hervorbringen, was
    du siehst, niemals neutral oder unwichtig sind. Er betont auch die Idee, auf die später immer mehr Nachdruck
    gelegt wird: dass Geister verbunden sind.
    2.
    Der heutige Leitgedanke bezieht sich nicht so sehr auf das, was du siehst, sondern eher darauf, wie du es
    siehst. Deshalb wird in den heutigen Übungen dieser Aspekt deiner Wahrnehmung betont. Die drei oder vier
    empfohlenen Übungszeiten sollten wie folgt durchgeführt werden:
    3.
    Sieh dich um, und wähle die Gegenstände für die Anwendung des heutigen Gedankens so zufällig wie möglich
    aus; halte deine Augen lange genug auf jeden gerichtet, um zu sagen:
    Ich erfahre die Wirkungen dessen, wie ich ______ sehe, nicht allein.
    Beschließe jede Übungszeit mit der Wiederholung der allgemeineren Aus sage:
    Ich erfahre die Wirkungen meines Sehens nicht allein.
    Etwa eine Minute oder sogar weniger wird für jede Übungsperiode aus reichen.
    LEKTION 19
    Ich erfahre die Wirkungen meiner Gedanken nicht allein.
    1.
    Der heutige Leitgedanke ist of ensichtlich der Grund, weshalb dein Sehen nicht nur dich allein berührt. Du
    wirst feststellen, dass die Leitsätze, die sich auf das Denken beziehen, manchmal denen vorangehen, die sich auf
    das Wahrnehmen beziehen, während die Reihenfolge ein andermal umgekehrt ist. Das ist deshalb so, weil die
    Reihenfolge keine Rolle spielt. Das Denken und seine Resultate finden in Wirklichkeit gleichzeitig statt, denn
    Ursache und Wirkung sind nie voneinander getrennt.
    2.
    Heute betonen wir noch einmal die Tatsache, dass Geister verbunden sind. Das ist am Anfang selten ein
    gänzlich willkommener Gedanke, weil er ein enormes Verantwortungsgefühl mit sich zu bringen scheint und sogar
    als ein »Eindringen in die Privatsphäre« angesehen werden könnte. Es ist jedoch eine Tatsache, dass es keine
    »privaten Gedanken« gibt. Trotz deines anfänglichen Widerstandes gegen diesen Leitgedanken wirst du dennoch
    verstehen, dass er wahr sein muss,

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