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Heldentod - Star trek : The next generation ; 4

Heldentod - Star trek : The next generation ; 4

Titel: Heldentod - Star trek : The next generation ; 4 Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Amigo Grafik GbR
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wirklich nicht?«
    »Nett, dass Sie nachfragen. Der Navigationscomputer hat mich ausgesperrt. Er reagiert nicht auf meine Versuche, einen neuen Kurs einzugeben.«
    »Er hat Sie ausgesperrt?«
    Die Turbolifttüren öffneten sich zischend, und Botschafter Spock trat gerade in dem Augenblick heraus, als Worfs schwerer Körper dem Griff einer der beiden Sicherheitswachen entglitt. Wortlos fing Spock den fallenden Klingonen auf und richtete ihn ohne sichtbare Mühe auf. »Wie mir scheint«, sagte er ruhig, »hat die Meuterei bereits stattgefunden. Menschen neigen dazu, übereilt zu handeln.«
    T’Lana konnte nicht glauben, was sie da hörte – offensichtlich genauso wenig wie Kadohata. »Sie wussten davon?«, fragte sie.
    »Ich bedaure, dass ich Ihre Diskussion hinsichtlich Ihrer Unzufriedenheit mit den Handlungen des Captains zufällig mitbekommen habe.«
    Kadohata blickte ihn verblüfft an. Doch T’Lana musste ihr zugute halten, dass sie sich rasch wieder in den Griff bekam. »Computer«, sagte sie. »Aufgrund direkter Befehle durch die Sternenflotte, habe ich, Commander Miranda Kadohata, das Kommando über das Raumschiff Enterprise übernommen. Bestätige.«
    »Bestätigt«, erwiderte der Computer gehorsam. Das war zu erwarten gewesen. Das Schiff besaß eine Aufzeichnung der jüngsten Konversation mit den Admirals Jellico und Nechayev und konnte darauf zurückgreifen, um Kadohatas Anspruch zu verifizieren.
    »Gib die Kontrolle über das Navigationssystem frei.«
    »Ausführung nicht möglich.«
    »Ich befehle dir, alle Kommandosperren, die Captain Picard eingerichtet hat, aufzuheben.«
    »Ausführung nicht möglich.«
    T’Lana sah, wie sich Kadohatas Hals rötete. Doch es war Leybenzon, der sich Picard zuwandte und bellte: »Was haben Sie damit angestellt?«
    »Was haben Sie damit angestellt, Sir ?«, verbesserte Picard ihn kühl.
    Leybenzon sah nicht sehr glücklich aus, und T’Lana war nicht erpicht darauf, zu sehen, was der Sicherheitsoffizier als Nächstes unternehmen würde. Also beschloss sie einzugreifen und fragte: »Was haben Sie damit angestellt, Sir?«
    »Nichts«, erwiderte Picard. »Ich bin kein Computerexperte.«
    T’Lana musste nicht erst mit der Nase darauf gestoßen werden. »Aber Botschafter Spock ist einer.« Sie blickte den Vulkanier an. »Sie haben mich selbst daran erinnert, als Sie Captain Pike erwähnten, für den Sie die Kontrolle über die Enterprise an sich rissen.«
    »Ein weiser Mann sagte einst, dass es keine Zukunft gibt, nur die Vergangenheit, die sich stets wiederholt«, erwiderte Spock schlicht. »In diesem Fall ist es beeindruckend, wie ausgeklügelt die Computersysteme seit meiner Zeit als Offizier geworden sind … und wie sehr sie dennoch genau die gleichen geblieben sind.«
    » Sie haben den gegenwärtigen Kurs dieses Schiffes festgesetzt?«, verlangte Kadohata zu wissen.
    »Das ist korrekt.«
    »Geben Sie sofort die Kontrolle frei«, befahl ihm Leybenzon.
    Spock blickte ihn an, als sei er irgendeine bislang unbekannte Form von Schimmelpilz. »Mein Captain und mein bester Freund – höchstwahrscheinlich der einzige Mensch, den ich jemals wirklich als Freund angesehen habe – gab mir einst genau den gleichen Befehl. Ich kam seinem Wunsch in dieser Situation nicht nach. Was, wenn ich fragen darf, lässt Sie glauben, dass ich Ihrem nachkommen sollte?«
    »Das Schicksal unserer Welt steht auf dem Spiel«, gab Leybenzon zurück.
    Spock hob eine Augenbraue. »Ihrer Welt, vielleicht. Nicht meiner.«
    Leybenzon sah aus, als hätte er am liebsten zugeschlagen, aber er war schlau genug, davon abzusehen. T’Lana erfüllte das mit Erleichterung, wenn auch aus keinem anderen Grund, als dass sie befürchtete, dass Spock den Sicherheitschef ohne große Mühe ausgeschaltet hätte, und Leybenzon war im Verlauf einer Schicht schon genug erniedrigt worden.
    »Botschafter«, begann T’Lana. Dann hielt sie inne und ging im Geiste alles durch, was sie in dieser Situation möglicherweise sagen konnte. Es fiel ihr absolut nichts ein, das irgendwie hilfreich oder überzeugend gewesen wäre.
    »Sehr weise«, sagte Spock, als hätte er direkt in ihren Kopf geblickt und dabei gesehen, dass sie sich entschlossen hatte, dieses Gespräch nicht fortzusetzen, weil ihr aufgegangen war, dass es sinnlos sein würde.
    Kadohata konnte offenkundig nicht glauben, dass die Dinge dermaßen aus dem Ruder gelaufen waren. »Es muss doch einen Weg geben, wie wir diese Sperren, die er in unserem Navigationssystem

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