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Herbstfraß

Herbstfraß

Titel: Herbstfraß Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Sandra Busch
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belustigten Lächeln greift sich Bo ein Tempo und tupft mir einen feuchten Klecks vom Kinn, einen weiteren von der Brust, um gleich darauf großflächig über meinen Bauch zu wischen. Das Tempo wirft er achtlos auf den Boden.
    Ich könnte jetzt zufrieden wegdämmern, wären da nicht Tweetys Hände, die sich um mein Gesicht legen. Ich schmecke den Rotwein, den es zum Abendessen gegeben hat, als sich unsere Zungen umeinanderschlingen. Der Kuss schmeckt ganz entschieden nach Bo, einzigartig, ein wenig verrucht und er bringt das Blut wiederum in Wallung. Erneut beginne ich schneller zu atmen. Aber Bo will mir anscheinend noch ein wenig mehr Zeit zum Erholen schenken. Bedächtig lässt er die Finger über meine Wange bis zum Kinn gleiten. Es stoppelt etwas, wovon er sich nicht abschrecken lässt. Ein Kuss findet den Weg mitten darauf. Nun streicheln die Finger über meine Kehle, folgen dem Brustbein und starten einen Ausflug zu einer Brustwarze. Die hat sich bereits zusammengezogen und sendet wohlige Schauer durch den Körper, als Bo sie vorsichtig drückt. Neckend zieht er an einem der dunkeln Härchen, ehe er den steifen Nippel küsst und mit der Zunge kurz umkreist. Bos Hand setzt ihre Wanderung über meinen Bauch fort, ertastet mühsam erarbeitete Muskeln, die vor erwartungsvoller Anspannung deutlich hervortreten. Mein Penis ist erneut erigiert, zuckt vor Wonne und hofft ebenfalls auf eine sensible Berührung. Es fällt mir schwer, mich weiterhin unter diesen Liebkosungen derartig passiv zu verhalten, trotzdem soll mich heute Bo verwöhnen. Ich möchte mich nur in einen erotischen Rausch versetzen lassen und mich an seinen Berührungen erfreuen. Und ich genieße Bos sanftes Tun mit allen Sinnen, koste die Streicheleinheiten völlig aus. Meine Nerven vibrieren heftig, als Bos Hand an meiner Erektion vorbei zum Schenkel streicht. Inzwischen spüre ich überall ein rhythmisches Pulsieren. Wie von allein spreizen sich die Beine. Eine deutliche Einladung, die Bo nicht ausschlägt. Seine glatte, pralle Eichel reibt über meinen Anus und schickt heftige glühende Pfeile durch den Unterleib. Halt suchend grabe ich die Finger in das Laken.
    „Tweety …“ Bestimmt komme ich gleich vor lauter Verzückung um. Bereitwillig öffne ich mich unter Bos zartem Vorstoß, fühle in einem sinnlichen Erschauern, wie seine heiße Eichel den Widerstand des Schließmuskels überwindet und er tiefer gleitet. Bo stöhnt. In seinem Gesicht zeichnet sich dasselbe lustvolle Leiden ab, das ich bei diesem delikaten Eindringen empfinde. Ich ringe nach Luft und wimmere im nächsten Moment, als sich Bo genauso langsam zurückzieht, wie er eingedrungen ist. Ich befürchte beinahe, dass er ganz aus mir heraus gleitet. Doch schon schiebt sich Bo wieder vor.
    „Kchchch …“
    Keine Ahnung, wer von uns diesen Laut ausgestoßen hat. Bos Finger legen sich um mein Glied, beginnen es mit festem Druck zu reiben, während die Stöße, die mich erschüttern, heftiger werden. Mein lautes Stöhnen wird von Bos Mund verschlungen. Die Sucht nach Erlösung steigert sich ins Unerträgliche. Obwohl ich diesen Gefühlssturm bestimmt nicht länger aushalten kann, flehe ich Bo nach dem tiefen Kuss mit heiserer Stimme um mehr an. Heftiger Atem streichelt meine Wange – ein zusätzlicher, verlockender Reiz. Mit einem Aufschrei erstürme ich erfolgreich den Gipfel aller erotischen Freuden. In unkontrollierbaren Intervallen ziehen sich meine Muskeln zusammen. Ich ergieße mich ein weiteres Mal und drücke mich dennoch unersättlich Bo entgegen. Drei oder vier beinahe ruppige Stöße später ächzt mir Bo den eigenen Höhepunkt ins Ohr. Er sackt auf mir zusammen und gräbt das Gesicht seufzend in meine schweißnasse Schulterbeuge. Selig halten wir uns umschlungen und erfreuen uns gemeinsam still an dem wunderbaren Glück, das uns miteinander verbindet.

Dritter Ermittlungstag
    Mittwoch, 10.November
    08:28 Uhr
    Ich wache in Bos Armen auf, weil ich in dem Klammergriff kaum atmen kann. Er presst mich im Schlaf so heftig an sich, als würde er befürchten, dass ich mich in Luft auflösen könnte. Seine Arme zittern vor Anstrengung. Ich verdrehe den Kopf, um einen Blick in das schöne Gesicht zu erhaschen. Bo träumt. Die Augen wandern hektisch unter den geschlossenen Lidern hin und her und die Kiefermuskeln sind verkrampft, was ihm ein hartes Aussehen gibt. Soll ich ihn wecken? So einen schlimmen Traum hatte er lange nicht mehr. Unschlüssig bette ich das müde Haupt auf Bos

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