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Myanmar - Stefan Loose Reisefuehrer

Myanmar - Stefan Loose Reisefuehrer

Titel: Myanmar - Stefan Loose Reisefuehrer Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: A Markand
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Initiative des Mönches U Pyi Sone errichtet. Manche Stellen erinnern auch an den
weizzar
(Magier) Bo Min Gaung, der hier im frühen 20. Jh. gelebt hat, und dem übernatürliche Kräfte nachgesagt werden. Zu Lebzeiten praktizierte dieser birmanische Harry Potter, den indischen Sadhus nicht unähnlich, strenge Askese und extreme Meditationsformen,
thamahta
genannt, um durch Zauberei und Wunder glänzen zu können. Er ist auch nicht gestorben, sondern hat sich einfach in Luft aufgelöst. Bo Min Gaung wird sitzend, das eine Bein über das andere Knie geschlagen und mit gewöhnlicher Kleidung abgebildet.
    Die beiden wichtigsten Nat-Feste werden zum Vollmond Nayon (Mai/Juni) und Nadaw (Nov/Dez) abgehalten. Dann strömen tausende Menschen hierher, um den Mahagiri-Nats zu opfern und ihnen zu Ehren
nat pwe
abzuhalten. Zwei kleinere Nat-Feste feiert man an den VollmondenTagu (März/April) und Wagaung (Juli/Aug) zur Erinnerung an die Geburt und den Raub der Zwillinge Min Gyi und Min Lai.
    Übernachtung und Essen
    Popa Mountain Resort , Popa Mountain Park,02-69168, www.myanmartreasureresorts.com . Man mag erstaunt sein, eine so luxuriöse Anlage inmitten des Popa Mountain-Parks zu finden. Von ihr hat man einen grandiosen Blick auf den Popa Taung Kalat. Die 30 geschmackvoll eingerichteten Zimmer im Chaletstil sind vom Feinsten. Günstiger und bescheidener wohnt es sich in den 20 Standard-Zimmern. Es gibt Swimming Pool, ein gutes Restaurant mit tollem Ausblick, ein Tagungszentrum und ein Spa. Vom Resort führen Wanderwege durch den Nationalpark.
    Yangon Restaurant und Gh ., Popa Rd.,061-50744. Offeriert gute chinesische und birmanische Gerichte. Nach einem Erdrutsch im Pilgerdorf haben die freundlichen Eigentümer ihr beliebtes Lokal und Gästehaus unweit der Auffahrt zum Popa Mountain Resort errichtet.–
    Transport
    Auto
    Ein Mietwagen verlangt für die Rundtour von Bagan aus etwa US$35. Schließt man Sale mit ein, so kostet der Trip das Doppelte. Einige Gästehäuser organisieren regelmäßig Halbtagsfahrten, darunter das New Heaven Hotel in Nyaung U für US$6–10 p. P. Wer mit dem Mietwagen in Richtung Shan-Staat oder Mandalay unterwegs ist, kann auch am Mount Popa einen Zwischenstopp einlegen. Allerdings sollte man dafür früh aufbrechen.
    Pick-up
    Nach NYAUNG U sind es etwa 45 km, nach KYAUKPADAUNG 10 km. Je nach Saison fahren vom Busbahnhof in Nyaung U Pick-ups direkt zum Mount Popa, um nach etwa 2 Std. wieder zurückzufahren. Alternativ nimmt man einen Pick-up nach Kyaukpadaung (2 Std.) und von dort einen weiteren zum Berg Popa. Dies ist allerdings umständlich und nimmt den ganzen Tag in Anspruch.
    Nördlich von Bagan
Pakokku
    Lange wurde Pakokku links liegen gelassen, doch heute legen immer mehr Touristen einen Stopp in dieser 200 000 Seelen zählenden Stadt am Westufer des Ayeyarwady ein. Denn wer von Monywa nach Bagan mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, kann hier eine mehrstündige Besichtigungstour unternehmen und am gleichen Tag weiterfahren.
    Pakokku ist ein wichtiger Umschlagplatz für Handelswaren und Anbauzentrum für Tabak, Baumwolle und Thanaka. Zwar ist die Stadt im ganzen Land für ihre großen Klöster bekannt, die 2007 Hochburgen der Mönchsdemonstrationen waren, doch bieten sie für Touristen wenige Attraktionen. Dennoch lohnt sich eine Trishaw-Rundfahrt.
Tihoshin
    Das bekannteste und geschichtsträchtigste buddhistische Heiligtum ist der Tihoshin-Tempel im Süden Pakokkus, an der Straße zur Anlegestelle. Chroniken zufolge wurde der Zedi erstmalig 1117, also während der Regentschaft Alaungsithus (reg. 1112–67), errichtet und im Laufe der Jahrhunderte, zuletzt 1927, vergrößert. Das Zentrum der Verehrung bildet eine stehende Buddhafigur, die der König von Sri Lanka dem damaligen birmanischen Regenten Alaungsithu zum Geschenk gemacht haben soll. Sie besteht aus zehn verschiedenen Holzsorten und war bis 1996 über und über mit Blattgold beklebt. Da die Figur jedoch immer mehr aus der Form geriet und am Schluss eher einem Aussätzigen als einem Erleuchteten glich, wurde das gesamte Gold entfernt.
    1178 stiftete ein Dorfvorsteher zwei weitere stehende Buddhafiguren, die nun die Hauptfigur flankieren. Bemerkenswert sind die filigranen Holzschnitzarbeiten an den Eingängen zum Hauptschrein. Beim Rundgang über das Tempelgelände kann man auch einen Blick in das Museum werfen, wo u. a. Figuren gekrönter Buddhas im Inwa-Stil (17./18. Jh.) ausgestellt sind, deren Kronen Federn gleichen.
    Ein hohler

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