Bücher online kostenlos Kostenlos Online Lesen
Supermom schlägt zurück - Mallery, S: Supermom schlägt zurück

Supermom schlägt zurück - Mallery, S: Supermom schlägt zurück

Titel: Supermom schlägt zurück - Mallery, S: Supermom schlägt zurück Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Susan Mallery
Vom Netzwerk:
Reaktion und fügte hinzu: „Aber kein schlechter Küsser.“
    Einen Augenblick lang herrschte Schweigen, dann erschien Linda in dem kleinen Badezimmer.
    „Du hast ihn geküsst?“
    „Er hat mich geküsst, aber trotzdem war es gut. Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass ich seit Brians Tod keinen einzigen Mann geküsst habe. Mir fehlen Küsse und Berührungen.“ Aber nicht von irgendeinem dahergelaufenen Mann. Wenn sie die Wahl hätte, würde sie beides gern mit Brian teilen.
    „Nun kannst du ja all das haben“, meinte Linda. „Obwohl ich mir bei Nathan King nicht sicher bin. Sei vorsichtig! Der Typ ist gefährlich.“
    „Nicht für mich. Ich bin weder an ihm noch an sonst jemandem interessiert.“
    „Wie kam es denn dazu, dass ihr euch geküsst habt?“
    Kerri versuchte sich daran zu erinnern. „Ich bin mir nicht sicher. Wir sprachen darüber, ob er auch mit mir schlafen könnte, wenn er die fünfzehn Millionen rausrückt.“
    „Waaaas? Er erwartet Sex von dir?“
    „Ich weiß es nicht genau. Ich dachte eher, es wäre eine intellektuelle Diskussion, dann hat er mich geküsst. Wahrscheinlich, um mich zum Schweigen zu bringen.“
    Kerri beugte sich in der Taille vor und bürstete ihr Haar, das sie anschließend mit den Fingern toupierte. Sie richtete sich auf und griff nach der Dose mit dem Haarspray.
    Es brauchte zwei gute Sprühgänge, um alle Locken in Form zu halten. „Kurz bevor wir aufbrechen, sprüh ich noch mal drüber.“
    Sie steckte sich die falschen Perlen in die Ohren, legte eine Uhr aus Katzengold an, schlüpfte in ihre fantastischen Schuhe und zog den Blazer über. Anschließend prüfte sie ihr Bild im Spiegel.
    „Ich bin immer noch ich“, stellte sie fest. „Ich hatte mehr erwartet.“
    „Du siehst großartig aus!“
    Kerri wusste, dass sie an guten Tagen als hübsch durchgehen würde, aber kein Mensch würde sie je schick oder elegant nennen. „Das ist nicht meine Welt. Ich werde nicht wissen, was ich mit den Leuten reden soll.“
    „Lächle einfach, und wenn eine Frau dich anzickt, denk daran, dass auch sie Krämpfe und Blähungen hat wie wir alle.“
    Erneut klopfte es an der Haustür. „Das wird Tim sein“, rief Kerri und durchkreuzte das Wohnzimmer, um ihm zu öffnen. „Plötzlich bin ich so gefragt.“
    „Das liegt daran, dass du eine bedeutende Person bist“, neckte Linda sie.
    „Langsam gewinne ich auch den Eindruck.“ Als Kerridie Tür aufriss, standen sowohl Tim als auch Lance auf ihrer kleinen Veranda. „Zwei für einen“, stellte sie lächelnd fest. „Heute ist mein Glückstag.“
    „Sieht ganz so aus“, bemerkte Lance beim Eintreten und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Oh, eine Lady, die zum Lunch ausgeht. Tolle Schuhe.“
    „Sind sie nicht fantastisch? Nicht mal zehn Dollar.“
    Lance zuckte zusammen. „Das wirst du aber heute nicht noch einmal erwähnen.“
    „Ich weiß. Hi, Tim.“
    „Kerri.“
    Tim grüßte mit einem kurzen Nicken, als er das Wohnzimmer betrat, das noch nie viel Platz geboten hatte. Nun aber mit vier Erwachsenen – einer davon groß wie ein kleiner Berg – schrumpfte der Raum sogar noch mehr.
    Kerri stellte Linda vor.
    „Ich weiß alles über Sie“, verkündete ihre Freundin. „Sie beide haben Kerri den Job im The Grill verschafft, sodass sie Nathan King attackieren konnte.“
    Tim verlagerte ein wenig das Gewicht. Bei jedem anderen hätte Kerri es als ein Zusammenzucken bezeichnet.
    Lance grinste. „Hab ich dir das schon erzählt? Ich bin ein Held der Arbeit. Alle reden davon, wie ich mit der verrückten Frau fertiggeworden bin. Letzte Woche kam Nathan ins Restaurant und hat sich persönlich beim Manager für mein schnelles Eingreifen bedankt. Ich habe eine Gehaltserhöhung bekommen.“
    „Beeindruckend“, meinte Kerri. „Und was hat Nathan davon?“
    „Nichts“, antwortete Lance. Er warf Tim einen Blick zu und senkte die Stimme. „Es stecken ungeahnte Tiefen in unserem Mr King, Süße!“
    „Das sagt man auch von der Antarktis, aber diese Tiefen sind eiskalt.“
    „Er ist doch wirklich nicht nur böse und finster“, meinte Lance. „Schließlich hat er dir das Geld gegeben.“
    „Ich weiß, ich weiß.“ Sie wandte sich an Tim. „Möchtest du nicht jetzt das Wort ergreifen und deinen Boss verteidigen?“
    „Nein.“
    „Tim ist sehr verschwiegen, was seine Arbeit angeht.“ Augenzwinkernd fügte Lance hinzu: „Ein loyaler Angestellter. Die einzige Sorte, die Mr King einstellt.“
    „Du solltest ihn

Weitere Kostenlose Bücher