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The Stand. Das letze Gefecht

The Stand. Das letze Gefecht

Titel: The Stand. Das letze Gefecht Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Stephen King
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ich mich, warum Tom Cullen das gemacht hat?<«
    Glen: »Das kann ich förmlich hören.«
    Nick: »Diese weitschweifige Erklärung der Hypnose dient nur dazu, zwei einfache Punkte klarzumachen. Erstens, wir können einen posthypnotischen Befehl einsetzen, daß Tom zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückkehrt. Logisch wäre der Mond. Vollmond. Zweitens, wir versetzen ihn in tiefe Hypnose, und wenn er zurückkommt, wird er sich perfekt an alles erinnern, was er gesehen hat.«
    Ralph: »Hier endet das, was Nick aufgeschrieben hat. Mann.«
    Larry: »Klingt mir nach diesem alten Film, The Manchurian Candidate .«
    Stu: »Was?«
    Larry: »Nichts.«
    Sue: »Ich habe eine Frage, Nick. Würdest du Tom auch programmieren - ich glaube, das ist das richtige Wort -, nichts zu verraten, was wir hier machen?«
    Glen: »Nick, laß mich das beantworten, und wenn du andere Argumente hast, schüttle einfach den Kopf. Ich würde sagen, Tom muß überhaupt nicht programmiert werden. Soll er alles über uns ausplaudern, was er weiß. Was Flagg betrifft, halten wir uns ohnehin bedeckt, und sonst machen wir nicht viel, was er sich nicht selbst zusammenreimen könnte... auch wenn seine Kristallkugel trüb ist.«
    Nick: »Genau.«
    Glen: »Okay - ich unterstütze Nicks Antrag rückhaltlos. Ich finde, wir haben alles zu gewinnen und nichts zu verlieren. Es ist eine überaus originelle und herausfordernde Idee.«
    Stu: »Gestellt und unterstützt. Wir können uns noch einen Moment darüber unterhalten, wenn ihr wollt, aber nur einen Moment. Wenn wir uns nicht sputen, sitzen wir die ganze Nacht hier. Hat noch jemand was zu sagen?«
    Fran: »Und ob. Du hast gesagt, wir haben alles zu gewinnen und nichts zu verlieren, Glen. Und was ist mit Tom? Was ist mit unseren eigenen Seelen ? Euch macht es vielleicht nichts aus, daran zu denken, jemand könnte Tom... etwas... unter die Fingernägel schieben oder ihm Elektroschocks verpassen, aber mich beschäftigt das. Wie könnt ihr nur so kaltblütig sein? Und Nick, der hypnotisiert ihn, so daß er sich benimmt wie ein Huhn, dem man einen Beutel über den Kopf gezogen hat! Ihr solltet euch schämen! Ich habe gedacht, er wäre euer Freund!«
    Stu: »Fran...«
    Fran: »Nein, jetzt rede ich. Ich trete nicht aus dem Komitee aus oder zieh' mich in den Schmollwinkel zurück, wenn ich überstimmt werde, aber ich kann nicht schweigen. Möchtet ihr wirklich aus diesem süßen, umnebelten Jungen ein lebendes U2-Flugzeug machen? Ist euch nicht klar, daß das gleichbedeutend damit ist, die alte Scheiße wieder anzufangen? Begreift ihr das nicht? Was machen wir, wenn sie ihn umbringen, Nick? Was machen wir, wenn sie alle umbringen? Irgendeinen neuen Erreger züchten? Eine verbesserte Version von Captain Trips?«
    Eine Pause, während Nick eine Antwort schrieb.
    Nick (von Ralph vorgelesen): »Was Fran gesagt hat, macht mich zutiefst betroffen, aber ich bleibe bei meiner Nominierung. Nein, es macht mir keinen Spaß, Tom einen Kopfstand machen zu lassen oder ihn in eine Situation zu schicken, wo er gefoltert und getötet werden könnte. Ich weise nur noch einmal darauf hin, daß er es für Mutter Abagail und deren Ideale machen würde und für ihren Gott, nicht für uns. Ich bin auch der tiefen Überzeugung, daß wir jedes uns zur Verfügung stehende Mittel nützen müssen, um die Bedrohung durch dieses Wesen auszuschalten. Er kreuzigt Menschen da drüben. Das weiß ich sicher aus meinen Träumen, und ich weiß, manche von euch haben ähnliche Träume gehabt. Mutter Abagail selbst hat ihn gehabt. Und ich weiß, Flagg ist böse. Wenn jemand eine neue Abart von Captain Trips züchtet, Frannie, dann er, damit er sie gegen uns einsetzen kann. Ich möchte ihn nur aufhalten, solange wir es noch können.«
    Fran: »Das stimmt alles, Nick. Ich kann nicht widersprechen. Ich weiß, daß er böse ist. Soviel ich weiß, könnte er der Dämon Satans sein, wie Mutter Abagail sagt. Aber wir legen den Finger auf denselben Knopf, um ihn aufzuhalten. Erinnert ihr euch noch an Farm der Tiere ? >Sie sahen von den Schweinen zu den Menschen und konnten keinen Unterschied erkennen.< Ich glaube, ich will von dir hören - auch wenn es Ralph vorliest -, daß wir, wenn wir schon so handeln müssen, um ihn aufzuhalten... wenn es sein muß... daß wir damit aufhören, wenn es vorbei ist. Kannst du das sagen?«
    Nick: »Nicht mit Bestimmtheit, glaube ich. Nicht mit Bestimmtheit.«
    Fran: »Dann stimme ich mit nein. Wenn wir schon Menschen nach Westen

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