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Wächter der Macht 01 - Intrigen

Wächter der Macht 01 - Intrigen

Titel: Wächter der Macht 01 - Intrigen Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Aaron Allston
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Sicherheit sorgen. Und vielleicht kann der Admiral ihm ein oder zwei Dinge übers Sabaccspielen beibringen.«
    »Mir beibringen?«, wunderte sich Hau.
    »Zwei freundliche alte Corellianer«, fuhr Leia mit unschuldiger Miene fort, »die eine harmlose Partie Karten spielen.«
    Pellaeon sah Han ungläubig an. »Ihre Lady findet wirklich Gefallen am Anblick von Blut, nicht wahr?«
    Han deutete auf den alten Flottenoffizier, eine Bewegung, die irgendwie sagte: Ist gebongt. Luke warf einen letzten, raschen Blick in die Runde. Seine Aufmerksamkeit fiel auf seinen Sohn. Ben war blasser als gewöhnlich und unnatürlich still. Luke sah, wie Mara die Hand nach dem Jungen ausstreckte, vermutlich, um ihm liebevoll über die Stirn oder das Kinn zu streicheln, doch Ben wich zurück, ohne sie anzusehen. Luke wusste nicht, ob der Junge der Berührung aus dem Weg ging oder vor den anderen Jedi einfach nicht als verhätscheltes Kind dastehen wollte, doch er spürte einen vagen Stich des Kummers von Mara - einen Kummer, den sie schnell und unbarmherzig unterdrückte.
    Er empfand Mitgefühl für sie, hatte jedoch keine Zeit, mit ihr zu reden, mit Ben zu reden. Er erhob sich. »Los geht's«, sagte er.
    Zekk drückte auf die Kontrolltafel neben der Tür, und sie öffnete sich für Luke. Mit wehendem Umhang, seine Jedi-Kameraden im Schlepp, eilte Luke mit großen Schritten in den Korridor hinaus und bereitete sich innerlich auf eine, wie er wusste, lange Nacht voller Ermittlungen, Verhandlungen und Mutmaßungen vor.
    »Tut mir leid, bin ich in eine Veteranenparade reingeplatzt?«, fragte Jaina.
    Wedge, in anonymer grauer Zivilkleidung, und Tycho, noch immer in seiner Uniform, gingen Seite an Seite einen Korridor am Außenrand des Habitats entlang. Wedge schaute nach hinten zu Jaina und Zekk. dann wechselten er und Tycho einen Blick.
    »Jedi sind leise«, sagte Tycho. »Selbst wenn sie angeblich deine Freunde sind, schleichen sie sich an dich heran.«
    Wedge grinste. »Vielleicht hörst du einfach bloß schlecht.«
    »Der Lärm deiner knarrenden Gelenke hat mich taub gemacht.«
    »Das könnte es sein.« Wedge wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem Datenpad in seinen Händen zu. Das Gerät war geöffnet, und der kleine Bildschirm zeigte eine Karte dieser Sektion des Narsacc-Habitats. Der Hintergrund der Karte war schwarz, die Trennwände und Schotts waren schmale gelbe Linien, und von hinter ihrer gegenwärtigen Position führte eine gepunktete rote Linie zu einer Stelle einige Meter weiter vorne. »Sag mir. warum ich mir sicher sein sollte, nicht mit
    einer Verräterin zu reden.«
    »General Antilles meint.«
    »Verräterin?« Jaina blieb entgeistert stehen. »Warten Sie mal. Ich bin zur Hälfte gebürtige Corellianerin. gewiss, aber ich wurde nicht als corellianische Bürgerin großgezogen. Und von uns Jedi erwartet man. dass wir das Wohl der Allgemeinheit vor planetare Angelegenheiten setzen.«
    »Das habe ich nicht gemeint«, sagte Wedge gelassen.
    Tycho nickte. »Sie ist jung. Sie zieht vorschnelle Schlüsse.«
    Wedge hantierte an dem Datenpad herum, sodass die Karte weiter nach vorn scrollte. Jetzt war zu erkennen, dass die gepunktete rote Linie bei einer Luftschleuse endete. »Sie redet auch zu viel.«
    »Das muss sie. Der Junge, der ihr überall hin folgt, sagt nichts.«
    Jaina schaute nach hinten zu Zekk. Er nickte, ein Zugeständnis, dass dieses Argument durchaus angebracht war.
    »Nein«, sagte Wedge, »was ich meinte, ist. dass jeder, der sich in einem Kampfjäger so gut schlägt wie du. das Fliegerdasein jedoch aufgibt, um in einer Kutte herumzulaufen und ein unpraktisches Energieschwert zu schwingen. Verrat an seinen natürlichen Begabungen begeht.«
    »Ich fliege immer noch«, sagte Jaina. »und ich fliege immer noch X-Flügler. und Sie versuchen, das Thema zu wechseln.«
    Wedge nickte. »In Ordnung. Kein weiteres Ausweichen mehr.« Er nahm einen tiefen Atemzug, dann ließ er ihn in einem schuldbewussten Seufzen entweichen. »Das hier ist keine Veteranenparade.«
    »Gut gemacht«, sagte Tycho. »Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung, nicht wahr?«
    »Unbedingt«, stimmte Wedge zu.
    Jaina hielt ihre Hände hoch, die Finger gekrümmt, als wäre sie drauf und dran, nach Wedges Hals zu greifen. »Also, was haben Sie herausgefunden?«
    Tycho sagte: »Wie du weißt, wird der leitende Sicherheitsoffizier für das Habitat vermisst.«
    »Das wissen wir«, sagte Jaina reumütig. »Genau darum haben Zekk und ich uns gekümmert -

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