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Warrior Cats - Die neue Prophezeiung. Mondschein - Hunter, E: Warrior Cats - Die neue Prophezeiung. Mondschein - Warriors, The New Prophecy, Moonrise

Warrior Cats - Die neue Prophezeiung. Mondschein - Hunter, E: Warrior Cats - Die neue Prophezeiung. Mondschein - Warriors, The New Prophecy, Moonrise

Titel: Warrior Cats - Die neue Prophezeiung. Mondschein - Hunter, E: Warrior Cats - Die neue Prophezeiung. Mondschein - Warriors, The New Prophecy, Moonrise Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Erin Hunter
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mit den Hinterpfoten in den Bauch und schleuderte sie beiseite.
    »Gut gemacht«, miaute Rußpelz. Wegen ihrer alten Beinverletzung rappelte sie sich etwas ungeschickt auf die Pfoten. »Das reicht fürs Erste.«
    Die beiden Katzen hatten den ganzen Morgen in der Sandkuhle trainiert, und obwohl dicke, graue Wolken den Himmel bedeckten, teilte Blattpfotes knurrender Magen ihr mit, dass inzwischen bald Sonnenhoch sein musste. Das Training mit Rußpelz hatte ihr Spaß gemacht. Die Übungen waren eine gute Ablenkung von ihren Sorgen um den Clan und die Zweibeiner, ganz zu schweigen um Eichhornpfote und die anderen Katzen, mit denen sie unterwegs war.
    Sie folgte Rußpelz den Abhang hinunter. Noch bevor sie beim Ginstertunnel angekommen waren, hörte Blattpfote eine Patrouille, die direkt nach ihnen heimkehrte. Sie drehte sich um und sah Feuerstern, Borkenpelz und Ampferschweif. Feuerstern wirkte bedrückter denn je, während Borkenpelz mit gesträubtem Fell wütend mit dem Schwanz schlug.
    Rußpelz humpelte Feuerstern entgegen und Blattpfote eilte an Ampferschweifs Seite. »Was in SternenClans Namen ist denn passiert?«
    »Der WindClan«, miaute Ampferschweif mit einem Seitenblick auf die älteren Krieger. »Sie haben Beute bei uns gestohlen.«
    Blattpfote sah die mageren, verzweifelten Katzen vor sich, die sie aus ihrem Territorium verjagt hatten, und fand die Nachricht nicht überraschend.
    »Am Fluss nahe dem Baumgeviert lagen Kaninchenfellreste und Knochen«, fuhr Ampferschweif fort. »Alles roch nach WindClan.«
    »Das kommt, weil ihre Kaninchen verschwunden sind«, miaute Blattpfote. Beschämt dachte sie an die Fische, die sie dem FlussClan gestohlen hatte.
    »Trotzdem haben sie gegen das Gesetz der Krieger verstoßen«, betonte Ampferschweif. »Borkenpelz war wütend.«
    »So sieht er auch aus«, miaute Blattpfote.
    Sie folgte ihrer Freundin durch den Ginstertunnel zu Feuerstern und Borkenpelz, die vor dem Frischbeutehaufen stehen geblieben waren. Ihr Magen zog sich zusammen, als sie sah, wie klein der Haufen war.
    »Sieh dir das an!«, sagte Borkenpelz. »Wie sollen wir damit den Clan satt kriegen? Du wirst etwas gegen den WindClan unternehmen müssen, Feuerstern.«
    Feuerstern schüttelte den Kopf. »Wir wissen alle, dass Riesenstern seinen Kriegern niemals erlauben würde, Beute zu stehlen, wenn sein Clan nicht wirklich in Not wäre.«
    »Riesenstern weiß vielleicht gar nicht, was los ist. Nebenbei bemerkt ist der DonnerClan ebenfalls in Not. Ist ja nicht so, dass wir zu viel Beute hätten.«
    »Ich weiß.« Feuerstern seufzte.
    »Ich mache mir Sorgen um Rauchfell«, fügte der braune Krieger hinzu. »Sie hat sowieso schon abgenommen und muss immer noch drei Junge säugen.«
    »Wenn das so weitergeht, werde ich die Beute rationieren müssen«, erklärte Feuerstern. »Aber vorher werden wir wegen des WindClans etwas unternehmen, das verspreche ich.«
    Er wirbelte herum, sprang über die Lichtung auf den Hochstein, und als er zur Versammlung rief, tauchten sofort alle Clan-Katzen auf. Erschreckt sah Blattpfote, wie abgemagert sie waren. Sie sahen inzwischen eher wie hagere WindClan-Katzen aus, nicht wie die stämmigen DonnerClan-Krieger des Waldes. Und Borkenpelz hatte recht: Rauchfell sah besonders ausgemergelt und erschöpft aus. Auch ihre Jungen waren sehr dünn und trotteten lustlos hinter ihrer Mutter her, als fehlte ihnen die Energie zum Spielen. Waren außer dem FlussClan alle Clans dabei, allmählich zu verhungern?
    Blattpfote hörte besorgt zu, als Feuerstern dem Clan erzählte, was die Patrouille entdeckt hatte. Entrüstetes Jaulen erhob sich bei der Mitteilung, dass WindClan-Krieger in das Territorium des DonnerClans eingedrungen waren und Beute gestohlen hatten.
    »Wir müssen ihnen eine Lektion erteilen«, rief Wolkenschweif. »Ich hab seit Tagen kein Kaninchen mehr in der Nase gehabt.«
    »Wir sollten auf der Stelle angreifen«, unterstützte ihn Mausefell mit gesträubtem Fell.
    »Nein«, miaute Feuerstern bestimmt. »Die Dinge stehen auch ohne Kampf schon schlecht genug.«
    Mausefell widersprach ihm zwar nicht direkt, aber sie murmelte leise etwas vor sich hin und Wolkenschweif schlug mit dem Schwanz. Blattpfote sah, wie ihm Lichtherz ein paar Worte zumiaute, um ihn zu beruhigen.
    »Was wirst du tun?«, erkundigte sich Fleckenschweif, die vor dem Bau der Ältesten saß. »Hingehen und höflich darum bitten, dass sie aufhören, unsere Beute zu stehlen?«
    Weitere Protestrufe wurden laut, und mehr

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