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Werke

Werke

Titel: Werke Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Gotthold Ephraim Lessing
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Auftritt
    Sechster Auftritt
    Siebenter Auftritt
    Achter Auftritt
    Neunter Auftritt
    Zehnter Auftritt
    Eilfter Auftritt
    Zwölfter Auftritt
    Zweiter Aufzug
    Erster Auftritt
    Zweiter Auftritt
    Dritter Auftritt
    Vierter Auftritt
    Fünfter Auftritt
    Sechster Auftritt
    Siebenter Auftritt
    Achter Auftritt
    Neunter Auftritt
    Dritter Aufzug
    Erster Auftritt
    Zweiter Auftritt
    Dritter Auftritt
    Vierter Auftritt
    Fünfter Auftritt
    Sechster Auftritt
    Siebender Auftritt
    Achter Auftritt
    Neunter Auftritt
    Zehnter Auftritt
    Eilfter Auftritt
    Zwölfter Auftritt
    Vierter Aufzug
    Erster Auftritt
    Zweiter Auftritt
    Dritter Auftritt
    Vierter Auftritt
    Fünfter Auftritt
    Sechster Auftritt
    Siebenter Auftritt
    Achter Auftritt
    Fünfter Aufzug
    Erster Auftritt
    Zweiter Auftritt
    Dritter Auftritt
    Vierter Auftritt
    Fünfter Auftritt
    Sechster Auftritt
    Siebender Auftritt
    Achter Auftritt
    Neunter Auftritt
    Zehnter Auftritt
    Eilfter Auftritt
    Zwölfter Auftritt
    Dreizehnter Auftritt
    Vierzehnter Auftritt
    Funfzehnter Auftritt
    Personen
    Major von Tellheim
, verabschiedet
    Minna von Barnhelm
    Graf von Bruchsall
, ihr Oheim
    Franziska
, ihr Mädchen
    Just
, Bedienter des Majors
    Paul Werner
, gewesener Wachtmeister des Majors
    Der
Wirt
    Eine
Dame in Trauer
    Ein
Feldjäger
    Riccaut de la Marliniere
    Die Szene ist abwechselnd in dem Saale eines Wirtshauses, und einem daran stoßenden Zimmer.
Erster Aufzug
Erster Auftritt
    Just
sitzet in einem Winkel, schlummert, und redet im Traume. Schurke von einem Wirte! Du, uns? – Frisch, Bruder! – Schlag zu, Bruder! – Er holt aus, und erwacht durch die Bewegung. He da! schon wieder? Ich mache kein Auge zu, so schlage ich mich mit ihm herum. Hätte er nur erst die Hälfte von allen den Schlägen! – – Doch sieh, es ist Tag! Ich muß nur bald meinen armen Herrn aufsuchen. Mit meinem Willen soll er keinen Fuß mehr in das vermaledeite Haus setzen. Wo wird er die Nacht zugebracht haben?
    { ‡ }
Zweiter Auftritt
    Der Wirt. Just.
    Der Wirt
. Guten Morgen, Herr Just, guten Morgen! Ei, schon so früh auf? Oder soll ich sagen: noch so spät auf?
    Just
. Sage Er, was Er will.
    Der Wirt
. Ich sage nichts, als guten Morgen; und das verdient doch wohl, daß Herr Just, großen Dank, darauf sagt?
    Just
. Großen Dank!
    Der Wirt
. Man ist verdrüßlich, wenn man seine gehörige Ruhe nicht haben kann. Was gilts, der Herr Major ist nicht nach Hause gekommen, und Er hat hier auf ihn gelauert?
    Just
. Was der Mann nicht alles erraten kann!
    Der Wirt
. Ich vermute, ich vermute.
    Just
kehrt sich um, und will gehen. Sein Diener!
    Der Wirt
hält ihn. Nicht doch, Herr Just!
    Just
. Nun gut; nicht Sein Diener!
    Der Wirt
. Ei, Herr Just! ich will doch nicht hoffen, Herr Just, daß Er noch von gestern her böse ist? Wer wird seinen Zorn über Nacht behalten?
    Just
. Ich; und über alle folgende Nächte.
    Der Wirt
. Ist das christlich?
    Just
. Eben so christlich, als einen ehrlichen Mann, der nicht gleich bezahlen kann, aus dem Hause stoßen, auf die Straße werfen.
    Der Wirt
. Pfui, wer könnte so gottlos sein?
    Just
. Ein christlicher Gastwirt. – Meinen Herrn! so einen Mann! so einen Offizier!
    Der Wirt
. Den hätte ich aus dem Hause gestoßen? auf die Straße geworfen? Dazu habe ich viel zu viel Achtung für einen Offizier, und viel zu viel Mitleid mit einem abgedankten! Ich habe ihm aus Not ein ander Zimmer einräumen müssen. – Denke Er nicht mehr daran, Herr Just. Er ruft in die Szene. Holla! – Ich wills auf andere Weise wieder gut machen. Ein Junge kömmt. Bring ein Gläschen; Herr Just will ein Gläschen haben; und was Gutes!
    Just
. Mache Er sich keine Mühe, Herr Wirt. Der Tropfen soll zu Gift werden, den – Doch ich will nicht schwören; ich bin noch nüchtern!
    Der Wirt
zu dem Jungen, der eine Flasche Liqueur und ein Glas bringt. Gib her; geh! – Nun, Herr Just; was ganz Vortreffliches; stark, lieblich, gesund. Er füllt, und reicht ihm zu. Das kann einen überwachten Magen wieder in Ordnung bringen!
    Just
. Bald dürfte ich nicht! – – Doch warum soll ich meiner Gesundheit Seine Grobheit entgelten lassen? – Er nimmt und trinkt.
    Der Wirt
. Wohl bekomms, Herr Just!
    Just
indem er das Gläschen wieder zurück gibt. Nicht übel! – Aber Herr Wirt, Er ist doch ein Grobian!
    Der Wirt
. Nicht doch, nicht doch! – Geschwind noch eins; auf einem Beine ist nicht gut stehen.
    Just
nachdem er getrunken. Das muß ich sagen: gut, sehr gut! – Selbst gemacht, Herr Wirt? –
    Der Wirt
. Behüte! veritabler

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