Bücher online kostenlos Kostenlos Online Lesen
Eine unheilvolle Allianz - Star wars : The old republic ; [1]

Eine unheilvolle Allianz - Star wars : The old republic ; [1]

Titel: Eine unheilvolle Allianz - Star wars : The old republic ; [1] Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Panini
Vom Netzwerk:
sah.
    Ula ließ sich an eine relativ gut geschützte Stelle hinter einer Schuttwand zerren. Von dort aus konnte er immer noch nicht sehen, was vor sich ging, aber er erkannte die Rückseite von Larins Helm. Sie kauerte neben Yeama und spähte über ihr Gewehr hinweg. Ihre Stimme war deutlich durch den Krach des Kampfes zu hören.
    â€ž Immer noch kein Alarm, was?“
    Die Antwort des Twi’lek konnte Ula nicht verstehen.
    Eine enorme, ohrenbetäubend laute Explosion brachte den Großteil der Decke zum Einstürzen. Ula presste seinen Rücken gegen den Steinwall und drückte seine Hände auf die Ohren. Asche und Schutt regneten in dicken Wolken auf ihn herab. Er kniff die Augen zusammen.
    Als er zögerlich die Hände senkte, hatte sich eine unheimliche Stille über die Szene gelegt. Er konnte nur Leute sehen, die einander weiß wie Geister anrempelten und nach schützenden Plätzen suchten. Vom Dach rieselte immer noch Gestein herab. Neben ihm schob Jet vorsichtig seinen Kopf hoch, um zu sehen, was los war.
    Sein Gesichtsausdruck wandelte sich zu blanker Verwunderung.
    â€žWas zum Brix ist das?“
    Noch bevor Ula selbst nachschauen konnte, sprach eine Stimme, weiblich und voller Zorn:
    â€žWir erkennen eure Autorität nicht an.“
    Ein Schauer durchfuhr ihn. Diesen Satz hatte er schon einmal gehört.

KAPITEL 15
    SHIGAR STAND IN einem Winkel eines gleichseitigen Dreiecks, während die junge Sith und Dao Stryver die beiden anderen besetzten. Der Mandalorianer zögerte. Er war eindeutig überrascht, sie beide hier zu sehen.
    â€žWie klein die Galaxis doch ist“, überlegte Shigar laut.
    â€žDu kennst ihn auch?“ Die feindselige Fassade der Sith bröckelte nur für einen Augenblick.
    â€žIhr hättet beide die Finger davon lassen sollen“, spottete der Mandalorianer. „Das hier geht euch nichts an.“
    â€žDu hast auf Coruscant Leute umgebracht“, konterte Shigar. „Natürlich geht es mich etwas an.“
    â€žHalt dich da raus!“, knurrte die Sith. „Er gehört mir!“
    â€žIch habe dich bereits einmal geschlagen“, wandte Stryver sich ihr zu. „Getötet zu werden, wird den Taten deiner Mutter keine Ehre erweisen.“
    Die Röte im Gesicht der jungen Frau übertraf sogar die ihrer Haare.
    Der Mandalorianer hob seinen linken Arm und schoss mit seinem Flammenwerfer auf sie.
    Shigar duckte sich, rollte ab und überdachte die Szene, die sich soeben ereignet hatte. Das Schicksal hatte sie alle drei zur selben Zeit am selben Ort zusammengeführt. Sie waren alle hinter derselben Sache he r – was immer sich in dem Tresor befan d – und es blieb ihnen nur ein kurzes Zeitfenster, bevor die Hutts mitbekamen, was vor sich ging und das gesamte Gewicht der Sicherheitskräfte des Palastes auf sie niederschmetterte. Stryver handelte schnell und entschlossen. Und doch hatte er sich die Zeit genommen, sich mit dem Mädchen zu unterhalten. Wieso?
    Es war offensichtlich, dass es sich bei dem Gerede über ihre Mutter um eine List gehandelt hatte, um sie abzulenken. Ihr Zorn war nun vollends entflammt, was sie stärker machen würde, falls sie die nächsten Sekunden überlebte. Shigar wog mehrere Optionen ab. Sich in den Tresorraum zurückzuziehen und die beiden sich selbst zu überlassen, war eine davon, aber von dort gab es nur einen Ausgang, und das bedeutete, dass er eventuell Stryver entgegentreten musste. Und der Mandalorianer hatte auch ihn schon ausgestochen. Besser jetzt kämpfen, solange wenigstens die Chance bestand, dass die Sith als Ablenkung diente.
    Flammen fauchten der Räder schlagenden Silhouette des Mädchens nach. Shigar ging von der anderen Seite auf Stryver los und holte mit seinem Lichtschwert aus, um einen verheerenden Schlag in die Schulter anzubringen. Stryver hob seinen Arm und blockte ab, sodass Shigars Klinge an der robusten Rüstung entlangschrammte, die zwar Blasen schlug, aber nicht barst. An Stryvers Pack öffnete sich eine Klappe, und ein zusammenklappbarer Schockstab glitt ihm in die Hand. Shigar jagte in einer erneuten Attacke auf ihn zu, und der Schockstab traf ihn in die Brust und riss ihn von den Füßen.
    Zu Stryvers anderer Seite sprang derweil die Sith durch die Flammen hindurch, ihr Lichtschwert erhoben und mit loderndem Hass in den Augen. Ihr Sprung trug sie über den tödlichen Strahl des Flammenwerfers hinweg

Weitere Kostenlose Bücher