1000 Places to See Before You Die
die hufeisenförmige Baía do Sueste. In der Nähe liegt das schlichtere Solar dos Ventos, bis zum Strand sind es nur ein paar Minuten, und die Aussicht ist spektakulär. Auch die Zahl der Restaurants ist übersichtlich; zu empfehlen sind das Palhoça da Colina und das Restaurante Ekologiku. Letzteres ist vor allem bekannt für seinen köstlichen
moquecas
(Eintopf aus Meeresfrüchten mit Kokosmilch).
Der Morro do Pico ist der höchste Punkt der Insel und auf ganz Fernando de Noronha zu sehen.
W O : 360 km nordöstl. von Natal. W IE : Atlantis Divers bietet Tauchurlaube an. Tel. +55/84-3206-8840; www.atlantisdivers.com.br . Das amerikanische Unternehmen Marnella Tours bietet zahlreiche Touren an. Tel. +1/919-782-1664; www.marnellatours.com . P OUSADA M ARAVILHA : Tel. +55/81-3619-0028; www.pousadamaravilha.com.br .
Preise:
ab € 530, inklusive. P OUSADA S OLAR DOS V ENTOS : Tel. +55/81-3619-1347; www.pousadasolardosventos.com.br .
Preise:
ab € 396 (Nebensaison), ab € 463 (Hochsaison). R EISEZEIT : Okt.–Apr.: bestes Wetter; Dez.–März: Surfen, Surfmeisterschaften; Sept.: Internationale Regatta Recife; Okt.: beste Sicht unter Wasser.
Die lange musikalische Tradition des Nordostens
R ECIFE UND O LINDA
Pernambuco, Brasilien
D ie moderne Hafenstadt Recife und das benachbarte Kolonialstädtchen Olinda sind die Wiege einiger der faszinierendsten Tanz- und Musikstile Brasiliens. Am besten kann man sie auf einem der vielen Festivals erleben, die das ganze Jahr über hier stattfinden. In Recife ist bis heute das niederländische Erbe der Kolonialzeit spürbar. Die Stadt ist der kulturelle und gastronomische Knotenpunkt von Brasiliens Nordosten. Am palmengesäumten Boa Viagem, dem etwa 6 km langen Stadtstrand, liegen einige der besten Restaurants der Stadt. Genießen Sie im Bargaço fangfrischen Fisch, während Sie den Blick über das Wasser schweifen lassen. Nach Einbruch der Dunkelheit finden am Strand viele Konzerte statt, ebenso wie in Recife Antigo, einem historischen Stadtteil mit engen Gassen und vielen Läden, Bars, Nachtclubs und Restaurants, die sich in den alten Häusern eingerichtet haben.
Besuchen Sie auch die Oficina Cerâmica von Francisco Brennand außerhalb des Stadtzentrums. In dieser Mischung aus Werkstatt und Museum kann man die bezaubernden Produkte von Brasiliens bekanntestem Keramikkünstler bewundern.
Nur 10 Minuten entfernt liegt das Städtchen Olinda, eine friedliche und nostalgische Künstlerenklave. Das barocke Architekturensemble sorgt dafür, dass Olinda als eine der schönsten Kolonialstädte Brasiliens gilt. Die aus dem Jahr 1537 stammende Igreja da Sé bietet einen hervorragenden Ausblick; das Kronjuwel der Stadt ist aber das Kloster Mosteiro de São Bento. Der über 14 m hohe Hauptaltar der Klosterkirche ist komplett mit Blattgold verkleidet. In den Wohnhäusern entlang der Rua do Amparo haben heute viele Künstler und Kunsthandwerker ihre Ateliers. Dort liegt auch die Pousada do Amparo in 2 sorgfältig restaurierten Gebäuden aus der Kolonialzeit. Zum Hotel gehört auch ein zauberhafter Garten mit Blick über die Stadt und das hauseigene Restaurant Flor de Coco.
Die Karnevalsfeste in Recife und Olinda zählen zu den ausschweifendsten und längsten im Land. Es ist die beste Gelegenheit, die regionalen Musik- und Tanzstile zu bestaunen, die europäische, afrikanische und indigene Strömungen in sich vereinen. Dazu gehören der
forró
mit seiner Instrumentierung aus Akkordeon, Triangel und einer
zazumba
genannten Trommel oder der temporeiche, von Blechbläsern gespielte
frevo
. Die schön kostümierten
maracatu nação-
Gruppen gehen auf eine alte Tradition der Sklaven des 18. Jh. zurück. Der Karneval ist weniger kommerziell als der in Rio de Janeiro; Menschen jeder Herkunft und Hautfarbe füllen die Straßen, um gemeinsam zu feiern. Viele schließen sich den Paraden der
bonecos
an, riesigen Stabpuppen aus Pappmaschee, und tanzen zu den Rhythmen der afrobrasilianischen
afoxé
und der brasilianischen Samba.
Wenn Sie nach dem Karneval ein wenig Erholung brauchen, besuchen Sie das etwa 1 Stunde südlich gelegene ehemalige Fischerdorf Porto de Galinhas, berühmt für seine weißen Sandstrände. In der charmanten Fußgängerzone finden Sie viele Geschäfte und gute Restaurants wie das Beijupira. Lassen Sie sich nicht von der etwas flippigen Atmosphäre täuschen: Die Küche meint es durchaus ernst, Gerichte wie
camarulu –
Shrimps, glasiert mit Zuckerrohrkaramell an einer Soße
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