1000 Places to See Before You Die
Tabak – mehr als 30 marquillas (Marken) heiß begehrter handgerollter Zigarren werden aus dieser preisgekrönten Ernte hergestellt, darunter die weltberühmten Marken Cohiba, Montecristo und Partagas.
Steigen Sie in der unberührten Stadt Viñales ab. Das Hotel Los Jazmines hat tollen Blick aus fast allen Zimmern. Um kubanische Gastfreundlichkeit zu genießen, sollte man sich bei einer Familie vor Ort in einer der casas particulares einquartieren. Villa Cristal ist eine der schönsten. Die Besitzer sprechen Englisch und helfen, Wander-, Kletter- oder Reitausflüge zu organisieren. Im nur 2 Minuten entfernten Stadtzentrum gibt es abends Livemusik und kalte cerveza.
Halten Sie bei Ihrer Rückkehr nach Havanna in Las Terrazas, einem lebhaften Ökodorf mit Handwerksläden und kleinen Biofarmen in der aufgeforsteten Landschaft, in der einst die französischen Kaffeeplantagen im Vorgebirge der Sierra del Rosario vorherrschten. In den bunt gemischten Wäldern sind die besten Wanderungen und Vogelbeobachtungen von ganz Kuba möglich – der Hummelkolibri, der kleinste Vogel der Welt, ist hier heimisch. Übernachtet wird im komfortablen, mit 31 Zimmern ausgestatteten Hotel La Moka, umweltschonend um die Bäume herum gebaut. Sie können zum nahen Buena Vista Restaurant laufen, das sich in einem renovierten französischen Kaffeeplantagenanwesen befindet, und dort zum Lunch gegrilltes Schwein genießen.
H OTEL L OS J AZMINES : Tel. +53-48-79-6205.
Preise:
ab € 45. V ILLA C RISTAL : Tel. +53-52-70-1284; www.villacristalcuba.com .
Preise:
€ 20. H OTEL L A M OKA : Tel. +53-48-57-8600 (Reservierungen unter +53-7-204-3739; www.hotelmoka-lasterrazas.com ).
Preise:
ab € 45 (Nebensaison), ab € 81 (Hochsaison). B UENA V ISTA R ESTAURANT :
Preise:
Mittagessen € 11. W IE : Für eine
casa particular
gehen Sie auf www.bbinnvinales.com . R EISEZEIT : Okt.–Apr.: bestes Wetter; März: Karneval in Viñales.
Ein koloniales Juwel, aus Zucker entstanden
T RINIDAD
Sancti Spíritus, Kuba, Große Antillen
T rinidad wurde 1514 als eine der ursprünglich 7 Städte vom spanischen Eroberer Diego Velázques gegründet. Sie ist die am besten erhaltene der 7 und birgt architektonische Schätze aus dem 18. und frühen 19. Jh., als die Stadt durch Zuckerhandel florierte. Der Wohlstand aus dieser goldenen Ära endete in den 1860ern, was der Stadt ein Flair stehen gebliebener Zeit vermittelt, noch verstärkt dadurch, dass sie 1865 zum Nationaldenkmal ernannt wurde.
Trinidad, ein Labyrinth aus engen Kopfsteinpflasterstraßen, gesäumt von Kolonialhäusern in Pastelltönen mit massiven Holztüren, liegt auf einem Hügel über dem Meer. Zuckerbarone errichteten ihre Villen um das Herz der alten Stadt, der Plaza Mayor. Hier sticht besonders das Museo Romantico hervor, das den einst opulenten Lebensstil der immer noch wunderschönen Stadt zeigt. Die Plaza ist außerdem Standort des edelsten Hotels, des restaurierten Iberostar Grand mit 40 Zimmern.
Tagsüber ist Trinidad verschlafen, aber nachts pulsiert die Stadt rund um die Plaza Mayor. Die Bewohner versammeln sich auf den breiten Stufen der Casa de la Musica neben der aus dem 19. Jh. stammenden Iglesia Parroquial de la Santissima, der größten Kirche des Landes, und tanzen zu Livemusik – vor allem Salsa – oder schauen dem Treiben zu. Rumba-Fans begeben sich zum Palenque de los Congos Reales, einem weiteren Treffpunkt in der Echerri und Ave. de Jesús Menéndez, wo Sie gegen 22 Uhr feuerschluckende Tänzer sehen können. Die besten Musiker bekommt man in der Casa de la Trova auf der Plazuela de Segarte zu hören.
Wenn Sie Teil des lokalen Lebens sein möchten, übernachten Sie am besten in casas particulares und essen in paladares, Familienhäusern, die teilweise auch offizielle Restaurants sind. Das Sol y Son ist eins der besten und serviert traditionelle Gerichte wie in Rum getränktes cerdo borracho („betrunkenes Schwein“) in einem romantisch beleuchteten Hof.
Trinidads Iglesia y Convento de San Francisco überragt ein Stadtbild kolonialer Architektur.
Wenn Sie mehr von der wundervollen Landschaft sehen wollen, die das Land reich machte, sind Sie im Valle de los Ingenios, dem Tal der Zuckermühlen, richtig. Busse und ein schnaufender Baldwin-Dampfzug von 1907 durchqueren täglich die grünen Ebenen, hinter denen sich die Sierra del Escambray erhebt. Vorbei an verlassenen Plantagen und Ruinen von Sklavenhütten, Zuckermühlen und Häusern gelangen Sie zu einem Anwesen,
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