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WoW 13 - Sturmgrimm

WoW 13 - Sturmgrimm

Titel: WoW 13 - Sturmgrimm Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Richard A. Knaak
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lass uns ein paar deiner Ambitionen teilen...
    Der Erzdruide vergrub seine Gedanken so tief wie möglich. Sein Plan war der Erfüllung nahe. Er hatte eine Chance...
    Der Albtraumlord lachte in seinem Kopf. Und was das Wichtigste ist, Malfurion Sturmgrimm, lass uns über deinen närrischen Rettungsplan reden...

    13

    Am Rande des Albtraums

    Die Druiden waren erschöpft. Sie hatten sich derart verausgabt, dass mehrere von ihnen sicherlich tagelang keine Zauber mehr wirken konnten. Ihre vereinte Macht hatte Teldrassil immer mehr genährt, doch es war ohne sichtbaren Erfolg geblieben... zumindest, soweit Hamuul es beurteilen konnte.
    Der Tauren war für die meisten der anderen ein Ausgestoßener geworden. Obwohl er offiziell nicht getadelt wurde, es keine Verdammung durch den Erzdruiden gab. Fandral hatte Hamuul nicht einmal verraten, was Broll eigentlich getan hatte. Er hatte den Tauren nur lange missbilligend angeschaut, sodass die anderen mitbekamen, dass Hamuul seine Gunst verloren hatte.
    Naralex und ein paar andere machten dabei nicht mit. Doch Hamuul gab sein Bestes, ihnen aus dem Weg zu gehen, aus der Sorge heraus, dass auch sie darunter zu leiden hätten. Der alte Tauren nahm freiwillig die Verantwortung auf sich, wodurch er es Broll ermöglichte, lange unbemerkt zu bleiben. Er vertraute seinem Freund. Fandral hatte allerdings auch jedes Recht verärgert zu sein.
    Der Erzdruide hatte darauf bestanden, dass sie alle in der Nähe von Teldrassil blieben, weit weg von Darnassus. Nur er selbst war in die Stadt zurückgekehrt. Jedes Mal, wenn er wieder kam, drängte er die Druiden auf eine andere Art. Er versicherte ihnen, dass sie Fortschritte machen würden, dass der Weltenbaum allmählich gesund wurde.
    Hamuul musste zugeben, dass er nicht ausreichend bewandert war, um zu spüren, was Fandral tat.
    Der Tauren saß im Schneidersitz ein wenig von den anderen entfernt. Die Druiden meditierten, versuchten, die Stärke für Fandral s nächsten Zauber aufzubauen. Hamuul hatte sich noch nie in seinem Leben so ausgelaugt gefühlt, nicht einmal während der wochenlangen Jagd, die Teil seines Ritus des Übergangs gewesen war, mit der der Eintritt zum Erwachsenensein zelebriert wurde. Während der ganzen Prüfung hatte er fasten müssen.
    Ich werde alt..., war sein erster Gedanke. Dennoch schien keiner der Nachtelfen stärker als er zu sein. Bislang hatten die Pläne des obersten Erzdruiden lediglich erreicht, dass jedes Mitglied am Rand der Erschöpfung stand.
    Hamuul dachte erneut an Fandral. Doch er konnte ihn nirgendwo finden. Der Tauren vermutete, dass Fandral vielleicht zur Enklave des Cenarius zurückgekehrt war, um einen alten Text zurate zu ziehen. Hamuul hoffte, dass er sie mit mehr greifbaren Resultaten als bislang versorgen würde.
    Momentan konnte er nicht mehr meditieren und stand deshalb auf. Als er sah, dass keiner der anderen auf ihn achtete, ging er auf den Weltenbaum zu.
    Auch wenn Hamuul nicht zu denen gehört hatte, die solch einen Weltenbaum gewollt hatten, konnte er dessen Majestät nur bewundern. Ebenso Teldrassils Einfluss auf die Welt. Als Tauren glaubte Hamuul sehr an das Gleichgewicht zwischen der Natur und dem Leben der verschiedenen Völker auf Azeroth. Deshalb war er ursprünglich zu Malfurion Sturmgrimm gegangen und hatte darum gebeten, in den druidischen Künsten unterwiesen zu werden. Und auch wenn Hamuul erst seit ein paar Jahren Druide war, hatte er sich gut bewährt. Sonst wäre er wohl kaum zu einem der wenigen Erzdruiden ernannt worden, dem Einzigen seines Volkes.
    Der Tauren wünschte sich, dass er mehr für Broll hätte tun können. Er glaubte immer noch, dass Broll die richtige Entscheidung getroffen hatte, wie sehr sie auch Fandrals gute Absichten durchkreuzen mochte. Er stand vor Teldrassil und blickte hoch in die Wolken, wo Darnassus lag. Wenn das Portal sehr nahe gewesen wäre, wäre Hamuul vielleicht versucht gewesen, einfach durchzugehen. Aber so wie es war, hätte er schon dahin fliegen müssen...
    Mit einem Grunzen lehnte er sich mit einer Hand gegen Teldrassil. Er musste mehr tun. Wenn Broll...
    Jemand flüsterte.
    Hamuul trat vom Baum weg und suchte nach dem Sprecher. Doch das Flüstern verstummte augenblicklich.
    Gedankenvoll runzelte er seine dichten Brauen und näherte sich wieder dem Stamm.
    Das Flüstern begann erneut. Hamuul starrte auf Teldrassil... dann blickte er hinunter zu seinem Fuß. Dort berührte er mit der rechten Seite eine der Wurzeln des Weltenbaums.
    Er

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