ROMANA EXKLUSIV Band 0179
Körpers erforschen, spüren, wie du dich unter mir bewegst …“
Sie stöhnte. Das Bild, das er zeichnete, stand ihr so lebhaft vor Augen, dass sie glaubte, das Gewicht seines Körpers tatsächlich auf ihrem zu spüren, ihre nackten Brüste an seine muskulöse Brust gepresst, die Schenkel einladend geöffnet …
„Aber dies ist nicht der rechte Ort, den ich mir vorgestellt habe, um dich zum ersten Mal zu lieben“, fügte er hinzu. „Komm mit mir. Wir können zurück in mein Strandhaus – das Bett dort ist sehr breit und sehr bequem – und wir können eine lange, lange Nacht reines, ungestörtes Vergnügen genießen.“
Eine Nacht … eine einzige Nacht. Und dann …
Lieber Himmel, was machte sie da? Sie hatte sich selbst gewarnt, dass er skrupellos genug sein könnte, die sexuelle Anziehungskraft zwischen ihnen auszunutzen, damit sie seinen verrückten Heiratsantrag annahm und er ihr einen beträchtlichen Anteil ihres Erbes abknöpfen konnte. Und sie war im Begriff, blindlings in seine Falle zu tappen!
Mit aller Kraft stieß sie ihn von sich und lachte kalt auf. „Oh, komm, du erwartest doch nicht allen Ernstes, dass ich mit dir ins Bett gehe“, zog sie ihn auf. „Ein paar Küsse, gut, aber mehr bekommst nicht von mir für das gemeinsame Abendessen.“
„Ich verstehe.“ Verärgerung lag in seinem Blick. „Also, Miss Cole, nun sagen Sie mir schon, wie kann man Sie dazu überreden, die Versprechen einzuhalten, die Sie so großzügig geben?“
In kalter Wut blitzte sie ihn an, wandte sich um und wollte gehen. Doch er packte ihren Arm und drehte sie zu sich herum, sodass sie ihn ansehen musste.
„Aber du hast dich beinahe selbst vergessen, nicht wahr?“, forderte er sie spöttisch heraus. „Oh, versuch nicht, mir zu erzählen, ich hätte die Situation falsch eingeschätzt. Die Art und Weise, wie dein Körper jedes Mal auf meine Berührungen reagiert hat, spricht Bände. Wenn ich dich nicht aufgehalten hätte, würdest du jetzt auf diesem kalten Stahltisch hier liegen, nackt, deine herrlichen Beine um meine Hüften geschlungen, und das Vergnügen genießen, das Frauen und Männer seit ewigen Zeiten miteinander teilen.“
Seine Worte waren absichtlich darauf ausgerichtet, sie gleichermaßen zu beleidigen und zu erregen. Sie konnte nicht verhindern, dass ihr Blick kurz zu dem Tisch neben ihr schweifte.
Die Röte schoss ihr in die Wangen, doch sie riss sich zusammen, hob stolz den Kopf und sah ihn mit eisiger Verachtung an. „Das glaube ich nicht“, erwiderte sie frostig. „Nun, ich gebe zu, du hast eine gewisse Erfahrung, aber viele Männer küssen nicht schlechter als du. Das bedeutet bestimmt nicht, dass ich mit allen schlafe.“
Er ließ seinen finsteren Blick über sie gleiten. „Dann treibst du also nur deinen Spaß mit ihnen?“, fragte er. „Was ist es, ein Machtspiel? Um zu sehen, wie weit du einen Mann gehen lassen kannst, bevor du ihm die kalte Schulter zeigst?“
Ja, lass ihn das glauben, dachte sie im Stillen. Lass ihn alles glauben, solange er die Wahrheit nicht errät: dass ich mich danach sehne, wieder in seinen Armen zu sein. Sie brachte all ihre Willenskraft auf und begegnete seinem Blick mit kalter Gleichgültigkeit, dabei war ihr Lächeln so spöttisch wie seines immer gewesen war. „Das, fürchte ich, wirst du wohl niemals herausfinden.“ Sie riss die Küchentür auf und hielt sie weit offen, während sie demonstrativ darauf wartete, dass er ging. „Gute Nacht, Mr. Garratt.“
Er zögerte nur einen kurzen Moment. „Gute Nacht, Miss Cole“, antwortete er dann leicht spöttisch. „Und träumen Sie was Schönes!“
Von wegen! Sie hatte noch nie schlechter geträumt. Und dass am nächsten Morgen zwei Vertreter der Kommission auftauchten, um die Einnahmen der vergangenen sechs Monate zu überprüfen, munterte sie auch nicht gerade auf. Nach dem Mittagessen fühlte sie sich so unruhig, dass sie sich zu einem Spaziergang entschloss.
Die Vegetation in den Gärten war üppig und exotisch – inmitten smaragdgrüner Rasenflächen fanden sich hier und da Flecken mit leuchtenden wilden Orchideen und spitzblättriger blaugrüner Aloe, die im Schatten hoher, anmutiger Palmen und wogender Kasuarinen lagen. Ohne über die Richtung nachzudenken, die sie einschlug, ging Natasha den Pfad entlang, der an den Strandhütten vorbeiführte.
Eine davon hatte Hugh gemietet. Falls er noch nicht abgereist war, könnte sie ihm zufällig begegnen. Als sie sich jedoch der Hütte näherte,
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