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Wächter der Macht 01 - Intrigen

Wächter der Macht 01 - Intrigen

Titel: Wächter der Macht 01 - Intrigen Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Aaron Allston
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corellianischen Widerstand gegen die GA festigen, was es uns erlauben wird, härter zuzuschlagen, ungezügelter. Wenn man diesen unumgänglichen Gedankengang logisch weiterverfolgt, dann gilt: Je schrecklicher die Vergehen, die wir den GAStreitkräften in die Schuhe schieben können, desto größer diese Empörung. Korrekt?«
    Karathas blinzelte. »General, ich bin drauf und dran, Ihnen den Mund zu verbieten und zu befehlen, dieses Gremium zu verlassen.«
    »Das wäre ein Fehler«, sagte Wedge. Seine Stimme war so hart wie die von Karathas geworden. »Wenn Sie das täten, würden Sie mich daran hindern, Ihnen zu zeigen, wie Sie Ihre militärischen Ziele erreichen können, ohne mutwillig Corellianer zu töten. Und lassen Sie mich darauf hinweisen, dass Operation Edler Wilder, indem man den Zorn der Bevölkerung auf die GA lenkt, das Risiko eines Krieges dramatisch erhöhen würde. Unser Volk würde nicht einfach so von weiteren Konfrontationen absehen, wenn all diese verlorenen Leben auf Tralus ungesühnt blieben, nicht wahr?«
    Karathas hielt inne. Der Respekt, den die meisten corellianischen Militäroffiziere Antilles entgegenbrachten, und das offenkundige Unbehagen der Admiralin selbst gegenüber dem Plan, den sie soeben skizziert hatte, hielt offensichtlich jede Empörung im Zaum, die sie vielleicht darüber empfand, auf diese Art und Weise angesprochen zu werden. Dennoch konnte Leia nicht sonderlich viel Sympathie für die Frau aufbringen. Karathas hatte für einen grässlichen Plan geworben. Leia hätte wesentlich mehr Achtung vor ihr gehabt, wenn irgendein anderer Offizier, der Ersatz für Karathas, diese Mission erläutert hätte - was bedeutet hätte, dass Karathas wegen ihres Widerstands gegen die Operation Edler Wilder ausgetauscht worden war.
    Ein helles Quadrat fiel quer über den Tisch, als im Innern eines anderen Beobachtungsraums das Licht anging. Offensichtlich hatte derjenige, der sich darin befand, die Innenbeleuchtung eingeschaltet, damit man ihn von unten aus sah. Han und Leia liehen den Blick über die Reihe der Zuschauerkabinen schweifen, doch keine von denen, die sie sehen konnten, war beleuchtet, was hieß, dass sich die, nach der sie suchten, dicht bei ihrer eigenen befinden musste.
    Dann dröhnte eine elektronisch verstärkte Stimme aus dem Raum gleich links von ihnen. »General, habe ich das richtig verstanden, dass die Operation, die zu entwerfen ich geholfen habe, die ich bewilligt und die in Marsch zu setzen ich bereit bin. mutwillig ist?«
    Leia zuckte zusammen, und Han hätte am liebsten seinen Blaster gezogen. Diese durchdringende Stimme war unverwechselbar, sofort wiederzuerkennen. Es war Thrackan Sal-Solo. Han fühlte sich wie ein Idiot. Natürlich saß der corellianische Staatschefin einer Zuschauerkammer in der Nähe von der des Fünf-Welten-Premierministers; natürlich war Thrackan hier, um dieses Treffen zu verfolgen.
    Han blickte nach links, in Richtung des Ursprungs von Thrackans Stimme. Auf der anderen Seite einer dünnen Wand befand sich ein Mann, der ihm über Jahrzehnte hinweg Kummer bereitet hatte. »Irgendwie ist es. als wäre man wieder ein Kind«, flüsterte er. »Man versteckt sich in seinem Bett, weil da ein Monster im Schrank ist.«
    Gegen ihren Willen musste Leia grinsen.
    Han tat so, als würde er seinen Blaster ziehen und auf die Wand zu seiner Linken zielen. Er fragte sich, wie viele Schüsse er wohl brauchen würde, um Thrackan unter diesen Bedingungen zu erwischen, und ob er und Leia anschließend aus dem Gebäude hinausgelangen könnten oder nicht.
    Vermutlich war es nicht klug, es auszuprobieren. Nicht dieses Mal. Er seufzte und tat so, als würde er seine Waffe wieder ins Halfter schieben.
    Wedge drehte sich um, um zu Sal-Solos Fenster hinaufzuschauen, was bedeutete, dass er ebenfalls fast direkt zu dem von Han und Leia emporblickte. »Nein, Sir«, sagte er. »Wie Euer Protokolldroide Euch gewiss gerade mitteilt, bezog sich meine Verwendung des Wortes mutwillig auf den unnötigen Tod so vieler unserer Verwandten und Mitbürger.
    Hinzu kommt noch der Umstand, dass, selbst wenn diese Gruppe imstande sein sollte, das schreckliche Geheimnis, dass wir für diese Todesfälle verantwortlich sind, über Jahre hinweg zu wahren, wir nicht in der Lage sind, es für immer unter Verschluss zu halten. Genau wie Hydraulikflüssigkeit, haben auch Geheimnisse die lästige Angewohnheit, genau in dem Moment ins Freie zu sickern, wenn es für alle am schlimmsten ist.«
    Wieder

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