BACCARA EXKLUSIV Band 52
sodass sie rittlings auf ihm saß. Er glaubte, den Verstand zu verlieren.
Er drückte sie auf das Laken, ihr rotbraunes Haar lag auf dem Kopfkissen wie ein seidiger Schleier. Lane lächelte ihn an und spreizte die Schenkel. Fieberhaft suchte er nach einem Kondom. Lane hatte bereits eins in der Hand, setzte sich kurz auf und zog es ihm über.
Dann ließ sie sich wieder fallen. „Bitte, Tyler, komm.“
Er drang langsam in sie ein und genoss ihre Ungeduld. Lane legte ihm die Beine um die Hüften, und er stützte sich auf den Ellbogen ab und küsste sie auf die Stirn.
„Du bist so schön.“
„Mit Schmeicheleien kannst du alles erreichen.“
„Ich brauche nichts weiter. Alles, was ich will, habe ich hier.“
Ihr traten die Tränen in die Augen. „Tyler …“
„Mein Herz gehört dir.“
„Und meins dir.“
Sie bewegten sich immer schneller, immer kraftvoller und dennoch in vollkommener Harmonie, als seien sie füreinander bestimmt.
Lanes Herz schlug so heftig, als wollte es zerspringen. Es war der pure Wahnsinn, was sie erlebte, und sie wollte, dass es nie wieder aufhörte. „Tyler, oh, Tyler …“
„Ich weiß, Baby, ich weiß …“ Er umfasste ihr Gesicht, das nass von Freudentränen war, und küsste sie. „Es war unglaublich.“ Langsam glitt er aus ihr heraus und zog sie in die Arme, sodass ihr Kopf auf seiner Brust lag.
Sie sah Tyler lächelnd an. Sie liebte ihn, wie sie noch nie einen Mann geliebt hatte. Merkwürdigerweise erschreckte sie dieses Gefühl nicht, sondern machte sie glücklich. Sie wollte jetzt nicht an die Lügen denken, mit denen sie sich hatte schützen müssen. Tyler würde sie verstehen. Sie wollte ganz für den Augenblick leben. Nur die Gegenwart zählte.
„Lane?“
„Ja?“
„Du bist fantastisch.“
Sie wurde rot, schob sich hoch und küsste ihn. „Du bist auch nicht gerade schlecht.“
Er streichelte die rosigen Spitzen ihrer Brüste.
„Willst du wieder anfangen?“, fragte Lane und lächelte übermütig.
„Habe ich etwa gesagt, dass ich schon fertig bin?“
Das Telefon klingelte. Tyler starrte es missmutig an, nahm dann aber doch den Hörer ab. „Hallo?“ Lane legte sich auf ihn und beobachtete ihn.
„Ja, Mutter, mit mir ist alles in Ordnung.“
Lane presste die Hand auf den Mund, um nicht laut loszulachen.
„Nein, es ist nichts gebrochen.“ Er hielt den Finger hoch, der noch geschwollen war. „Nein, Lane ist hier bei mir.“
Sie riss die Augen auf.
„Bis heute Abend am Strand.“ Er legte auf.
„Wieso hast du ihr denn gesagt, dass ich hier bin?“
„Warum denn nicht? Sie kann uns doch nicht sehen.“
Lane wollte schon aus dem Bett steigen, aber Tyler griff nach ihr und drückte sie wieder auf die Matratze. „Immer mit der Ruhe. Schluss mit dem Versteckspiel. Ich will nicht, dass du Geheimnisse vor mir hast.“
„Das habe ich doch gar nicht.“
„Nein? Dann erzähle mir mal ein bisschen was von deiner Familie.“
„Das habe ich schon getan.“
Er sah sie ernst an, beinahe etwas enttäuscht. „Sicher, du hast mir gesagt, wie deine Leute heißen. Aber das war auch alles.“
„Weshalb ist das so wichtig für dich? Das Wesentliche ist doch, dass wir beiden zusammen sind und dass ich dich will.“
„So?“ Tyler strich ihr über die Brüste.
Sie lachte leise. „Einmal ist nicht genug, nicht bei dir. Du wirkst auf mich wie eine Droge.“ Sie setzte sich rittlings auf ihn und umfasste ihn, streichelte und reizte ihn. Dann hob sie sich leicht hoch, führte ihn zu sich und ließ sich dann langsam auf ihn sinken, bis er sie ganz ausfüllte. Als sie sich leicht auf und ab bewegte, verlor Tyler jegliche Kontrolle. Er konnte nur noch an Lane denken. Niemals, das wusste er, würde er genug von ihr bekommen.
Lane und Tyler mussten sich mit dem Duschen und Anziehen beeilen, denn sie wollten nicht, dass Tylers Mutter noch einmal anrief, um sie an die Strandparty zu erinnern.
„Sehe ich aus, als hätte ich ein schlechtes Gewissen?“
Er sah sie überrascht an und legte ihr den Arm um die Schultern, als sie zum Strand hinuntergingen, wo bereits ein großes Feuer loderte. „Nein, warum solltest du?“ Er drückte ihr einen Kuss auf den Scheitel. „Ich habe auch kein schlechtes Gewissen.“
„Aber wir sind spät dran.“
„Wieso? Wir sagen einfach, ein Arzt musste sich meiner annehmen.“ Er wackelte mit dem verstauchten Finger.
„Und du musstest dich meiner annehmen“, sagte sie und sah ihn mit leuchtenden Augen an. „Und das war
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