Die Bibel - Neues Leben
Honig gefunden .
53 25,19 Hebr. Ein zerbrochener Zahn und ein wankender Fuß, so ist das Hoffen auf den Treulosen am Tag der Not .
54 25,20 Hebr. Essig auf Natron .
55 26,6 Hebr. Gewalttat .
56 26,23 So in der griech. Version; im Hebr. lautete es brennende .
57 27,20 Hebr. Scheol und Abaddon.
58 28,16 Hebr. der unrechten Gewinn hasst .
59 29,24 Hebr. er hört den Fluch, aber zeigt es nicht an .
60 30,1a O. des Sohnes von Jake aus Massa .
61 30,1b Das Hebr. könnte auch übersetzt werden: Der Mensch erklärt dieses Ithiel, Ithiel und Ucal .
62 30,15 Hebr. zwei Töchter, die rufen: »Gib, gib!«
63 30,26 O. Wildkaninchen .
64 31,1 O. Lemuels, des Königs von Massa .
65 31,21 So in der griech. Version; im Hebr. heißt es scharlachrote .
66 31,22 Hebr. Byssus und roter Purpur sind ihr Gewand .
Der Prediger Salomo (Kohelet)
1
1 Dies sind die Worte des Lehrers 1 , des Sohnes des Königs David, der in Jerusalem herrschte.
Alles ist sinnlos 2 »Es ist alles sinnlos und bedeutungslos«, sagt der Lehrer, »unnütz und bedeutungslos – ja, es ist alles völlig sinnlos.«
3 Was hat ein Mensch davon, wenn er sich sein Leben lang müht und plagt? 4 Generationen kommen und gehen, doch die Erde ändert sich durch die Zeiten nicht. 5 Die Sonne geht auf und geht unter und zieht ihre Bahn am Himmel, nur um an der gleichen Stelle wieder aufzugehen. 6 Der Wind weht nach Süden, dann dreht er ab nach Norden, er weht hierhin und dorthin, er dreht sich und schlägt um und gelangt doch nirgendwo hin. 7 Die Flüsse fließen ins Meer, trotzdem wird das Meer nicht voller. Das Wasser kehrt immer wieder zu den Quellen der Flüsse zurück, um dort neu zu entspringen. 8 Alles Reden ist mühselig. Nichts kann der Mensch vollständig in Worte fassen. Das Auge kann sich niemals satt sehen und das Ohr kann nie genug hören.
9 Was einmal gewesen ist, kommt immer wieder, und was einmal getan wurde, wird immer wieder getan. Es gibt nichts Neues unter der Sonne. 10 Gibt es eigentlich irgendetwas, von dem man sagen könnte: »So etwas gab es noch nie!«? Nein, alles gab es schon irgendwann einmal – in längst vergangenen Zeiten. 11 Wir haben nur vergessen, was damals geschehen ist. Und in einigen Jahren wird man sich nicht mehr an das erinnern, was wir jetzt tun.
Die Vergeblichkeit der Weisheit 12 Ich, der Lehrer, war einst König in Israel und regierte in Jerusalem. 13 Ich bemühte mich, mit Hilfe meines Verstandes die Dinge zu erforschen und zu erkunden. All mein Streben galt der Weisheit, denn mit ihrer Hilfe wollte ich ergründen, was in der Welt geschieht: Es ist eine mühsame Arbeit, und Gott hat sie den Menschen auferlegt, damit sie sich damit quälen. 14 Ich habe die Menschen bei ihrem täglichen Tun beobachtet. Es ist alles sinnlos und gleicht dem Versuch, den Wind einzufangen. 15 Was krumm ist, kann nicht gerade werden, und was nicht vorhanden ist, kann auch nicht gezählt werden.
16 Ich sagte mir: »Es ist so: Ich bin weiser als alle Könige, die vor mir in Jerusalem regiert haben; ich habe viele Erfahrungen gesammelt und eine Fülle an Weisheit und Erkenntnis erworben.« 17 Ich versuchte auch zu verstehen, wo der Unterschied zwischen Weisheit und Dummheit liegt. Aber ich begriff: Auch diese Mühe ist so sinnlos wie der Versuch, den Wind einzufangen. 18 Denn je größer die Weisheit ist, desto größer ist auch die Mutlosigkeit, und je größer die Erkenntnis wird, umso mehr steigert sich auch die Enttäuschung.
2
Die Vergeblichkeit des Vergnügens 1 Ich sagte mir: »Dann schaffe ich mir ein angenehmes Leben und genieße das Gute.« Doch ich erkannte, dass auch darin kein Sinn liegt. 2 »Es ist unsinnig zu lachen«, sagte ich mir. »Was für einen Nutzen hat es sich zu freuen?« 3 In meinem Herzen nahm ich mir vor, mich mit Wein zu berauschen, aber so, dass ich noch besonnen über die Weisheit nachdenken könnte. Ich wollte so leben wie die Dummen, um herauszufinden, welche Lebensart für die Menschen während ihrer Zeit hier auf der Erde am besten sei.
4 Ich vollbrachte Großartiges: Ich baute mir Häuser und pflanzte Weinberge. 5 Ich legte Gärten und Parks an und ließ alle Sorten Obstbäume setzen. 6 Ich sammelte das Wasser in Teichen, um damit meine vielen Bäume zu bewässern. 7 Ich kaufte Sklaven und Sklavinnen, und weitere Sklaven wurden in meinem Haus geboren. Ich besaß größere Schaf-und Viehherden als irgendjemand vor mir in Jerusalem. 8 Ich häufte Gold und Silber in meiner Schatzkammer an, die Schätze
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