Ein Kurs in Wundern
allen nicht berühren ließest. Du wählst nicht länger, das Symbol des Bösen
und der Schuld in ihm zu sein. Und indem du dein Vertrauen dem schenkst, was gut in ihm ist, schenkst du es dem
Guten in dir.
3.
Was Konzepte anbelangt, siehst du auf diese Weise mehr in ihm als einfach einen Körper, denn das Gute ist
nie, was der Körper zu sein scheint. Die Handlungen des Körpers werden als das wahrgenommen, was von
deinem, und deshalb auch von seinem, niedrigeren Teil kommt. Indem du dich auf das Gute in ihm konzentrierst,
hat der Körper in deiner Sicht immer weniger Bestand, und schließlich wird er als kaum mehr als nur ein Schatten
noch gesehen, der um das Gute kreist. Und das wird dein Konzept deiner selbst sein, wenn du die Welt jenseits
der Sicht erreicht hast, die nur deine Augen dir zum Sehen anbieten können. Denn du wirst das, was du siehst,
nicht ohne jene HILFE deuten, DIE GOTT dir gab. Und in SEINER Sicht gibt es eine andere Welt.
4.
Du lebst in jener Welt genauso wie in dieser. Denn beide sind nur Konzepte deiner selbst, die ausgetauscht,
doch nie gemeinsam beibehalten werden können. Der Kontrast ist weitaus größer als du denkst, denn dieses
Konzept deiner selbst wirst du lieben, weil es nicht für dich allein gemacht ward. Als Gabe an jemanden geboren,
der nicht als du selbst wahrgenommen wurde, ist es dir gegeben worden. Denn deine Vergebung, die ihm
angeboten wurde, ist nun für euch beide angenommen worden.
5.
Vertraue ihm, der mit dir geht, damit dein angsterfülltes Konzept deiner selbst sich ändern möge. Und schaue
auf das Gute in ihm, damit dich deine bösen Gedanken nicht erschrecken mögen, weil sie deine Sicht von ihm
nicht trüben. Das einzige, was dieser Wechsel erfordert, ist, dass du willens bist, dass diese glückliche Veränderung
geschehe. Nicht mehr als das wird verlangt. Erinnere dich um ihretwillen daran, was dein derzeitiges Konzept
deiner selbst für dich mit sich gebracht hat, und heiße den frohen Kontrast willkommen, der dir angeboten wird.
Strecke deine Hand aus, um die Gabe der gütigen Vergebung zu haben, die du einem schenkst, dessen Bedürfnis
nach ihm dasselbe wie das deine ist. Und lass das grausame Konz ept deiner selbst geändert werden in ein solches,
das den Frieden GOTTES bringt.
6.
Dein derzeitiges Konzept deiner selbst würde verbürgen, dass deine Funktion hier ewig unerfüllt und ungetan
bleibt. Und so verdammt es dich zu einem bitteren Gefühl der tiefen Depression und der Vergeblichkeit. Es
braucht jedoch nicht fixiert zu sein, es sei denn, du beschließt, es jenseits jeder Hoffnung auf Veränderung zu
halten und es statisch und in deinem Geist verborgen zu bewahren. Gib es statt dessen IHM, DER die
Veränderungen versteht, die es braucht, um es der Funktion dienen zu lassen, die dir gegeben wurde, um dir
Frieden zu bringen, auf dass du Frieden schenken mögest, um ihn für dich zu haben. Alternativen sind in deinem
Geist, damit du sie benutzen mögest, und du kannst dich selbst auf eine andere Weise sehen. Möchtest du dich
denn nicht lieber als jemanden sehen, der gebraucht wird für der Welt Erlösung, statt als der Erlösung Feind?
7.
Das Konzept des Selbst steht wie ein Schild, wie eine stumme Barrikade vor der Wahrheit, die sie vor deiner
Sicht versteckt. Alle Dinge, die du siehst, sind Bilder, weil du wie durch eine Schranke auf sie schaust, die deine
Sicht trübt und die deine Schau verzerrt, so dass du nichts mit Klarheit siehst. Das Licht wird von allem
ferngehalten, was du siehst. Bestenfalls erspähst du einen Schatten dessen, was dahinter liegt. Geringstenfalls
schaust du auf nichts als Dunkelheit und nimmst die entsetzten Einbildungen wahr, die von schuldigen Gedanken
und Konzepten kommen, die aus der Angst geboren sind. Und was du siehst, das ist die Hölle, denn Angst ist die
Hölle. Alles, was dir gegeben ist, ist zur Befreiung da: Die Sicht, die Schau sowie der innere FÜHRER, sie alle
führen aus der Hölle dich heraus, mit denen, die du liebst, an deiner Seite und dem Universum mit ihnen.
8.
Sieh deine Rolle innerhalb des Universums! Jedem Teil der wahren Schöpfung hat der HERR der LIEBE und
des LEBENS die ganze Erlösung aus der Hölle Elend anvertraut. Und einem jeden hat Er die Gnade gewährt, ein
Erlöser für die Heiligen zu sein, die besonders seiner Sorge anvertraut sind. Und das lernt er, wenn er zum ersten
Mal auf einen Bruder schaut wie auf sich selbst und in ihm den Spiegel
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