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Ein Kurs in Wundern

Ein Kurs in Wundern

Titel: Ein Kurs in Wundern Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Dr. Helen Schucman
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der es nirgends eine Ordnung gibt. Nur das
    Chaos regiert eine Welt, die das Abbild chaotischen Denkens ist - und das Chaos kennt kein Gesetz. Ich kann in
    einer solchen Welt nicht in Frieden leben. Ich bin dankbar, dass diese Welt nicht wirklich ist und dass ich sie
    überhaupt nicht zu sehen brauche, es sei denn, ich beschließe, ihr Wert beizumessen. Und ich will dem keinen
    Wert beimessen, was total wahnsinnig ist und keine Bedeutung hat.
    3.(13) Eine bedeutungslose Welt erzeugt Angst.
    Das völlig Wahnsinnige erzeugt Angst, weil es gänzlich unzuverlässig ist und keine Grundlage für Vertrauen bietet.
    Nichts in der Verrücktheit ist verlässlich. Es bietet keine Sicherheit und keine Hoffnung. Aber eine solche Welt ist
    nicht wirklich. Ich habe ihr die Illusion der Wirklichkeit verliehen und gelitten, weil ich an sie glaubte. Jetzt
    beschließ e ich, diesen Glauben zurückzunehmen und mein Vertrauen in die Wirklichkeit zu setzen. Durch diese
    Entscheidung werde ich allen Wirkungen der Welt der Angst entrinnen, weil ich anerkenne, dass sie nicht existiert.
    4.(14) GOTT hat keine bedeutungslose Welt erschaffen.
    - Wie kann eine bedeutungslose Welt existieren, wenn GOTT sie nicht erschaffen hat? ER ist die QUELLE aller
    Bedeutung, und alles, was wirklich ist, ist in SEINEM GEIST. Es ist auch in meinem Geist, weil ER es mit mir
    erschaffen hat. Warum sollte ich weiterhin an den Wirkungen meiner eigenen wahnsinnigen Gedanken leiden,
    wenn die Vollkommenheit der Schöpfung mein Zuhause ist? Ich will mich an die Macht meiner Entscheidung
    erinnern und begreifen, wo mein wirkliches Zuhause ist.
    5.(15) Meine Gedanken sind Bilder, die ich gemacht habe.
    Was immer ich sehe, spiegelt meine Gedanken wider. Meine Gedanken sind es, die mir sagen, wo ich stehe und
    was ich bin. Die Tatsache, dass ich eine Welt sehe, in der es Leiden und Verlust und Tod gibt, zeigt mir, dass ich
    nur die Darstellung meiner wahnsinnigen Gedanken sehe und meine wirklichen Gedanken nicht ihr wohltuendes
    Licht auf das werfen lasse, was ich sehe. Doch der Weg GOTTES ist sicher. Die Bilder, die ich gemacht habe,
    können IHN nicht überwältigen, weil es nicht mein Wille ist, dass dies geschehe. Mein Wille ist der SEINE - und
    ich will keine anderen Götter neben IHN stellen.
    LEKTION 54
    Dies sind die Gedanken der heutigen Wiederholung:
    1.(16) Ich habe keine neutralen Gedanken.
    Neutrale Gedanken sind unmöglich, weil alle Gedanken Macht haben. Sie machen entweder eine falsche Welt oder
    führen mich zur wirklichen. Gedanken aber können nicht ohne Wirkung sein. Wie die Welt, die ich sehe, aus
    meinen gedanklichen Irrtümern entsteht, so wird die wirkliche W elt vor meinen Augen erstehen, wenn ich meine
    Irrtümer berichtigen lasse. Meine Gedanken können nicht weder wahr noch falsch sein. Sie müssen das eine oder
    das andere sein. Was ich sehe, zeigt mir, was sie sind.
    2.(17) Ich sehe keine neutralen Dinge.
    Was ich sehe, legt dafür Zeugnis ab, was ich denke. Wenn ich nicht dächte, würde ich nicht existieren, weil Leben
    Denken ist. Lass mich die Welt, die ich sehe, als eine Darstellung meines eigenen Geisteszustands betrachten. Ich
    weiß, dass sich mein Geisteszustand ändern kann. Und damit weiß ich auch, dass sich die Welt, die ich sehe,
    ebenfalls ändern kann.
    3.(18) Ich erfahre die Wirkungen meines Sehens nicht allein.
    Wenn ich keine privaten Gedanken habe, kann ich auch keine private Welt sehen. Sogar die verrückte Idee der
    Trennung musste miteinander geteilt werden, bevor sie die Grundlage der Welt, die ich sehe, bilden konnte. Doch
    dieses Miteinanderteilen war ein Teilen von nichts. Ich kann mich auch an meine wirklichen Gedanken wenden,
    die alles mit jedem teilen. Ebenso wie meine Trennungsgedanken an die Trennungsgedanken in anderen appellie-
    ren, so wecken meine wirklichen Gedanken die wirklichen Gedanken in ihnen. Und die Welt, die meine wirklichen
    Gedanken mir zeigen, wird vor ihren Augen ebenso wie vor den meinen erstehen.
    4.(19) Ich erfahre die Wirkungen meiner Gedanken nicht allein.
    Ich bin in nichts allein. Alles, was ich denke, sage oder tue, lehrt das ganze Universum. Ein SOHN GOTTES kann
    nicht vergeblich denken, sprechen oder handeln. Es gibt nichts, bei dem er allein sein könnte. Es steht deshalb in
    meiner Macht, jeden Geist zusammen mit dem meinen zu verändern, denn mein ist die Macht GOTTES.
    5.(20) Ich bin entschlossen, zu sehen.
    Da ich begreife, dass meine Gedanken mit andern geteilt werden, bin

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