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Julia Extra Band 0313

Julia Extra Band 0313

Titel: Julia Extra Band 0313 Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Janette Kenny , Carole Mortimer , Sarah Morgan , Claire Baxter
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ihrem Haar ruhte, und das jähe Bewusstsein ihrer Weiblichkeit zog seinen Magen zusammen. Dies war seine Frau!
    Das erste Blitzlicht der Kamera blendete ihn. Blinzelnd zog er Allegra enger an sich, um sie vor dem Blitzlichtgewitter zu schützen.
    „Sehen wir zu, dass wir hineinkommen“, drängte er.
    Durch große Glastüren betraten sie das Foyer des Hotels und ließen die aufdringlichen Reporter auf der Straße zurück. Sie würden sich mit den wenigen Schnappschüssen begnügen müssen, welche aber genau das erreichen würden, was er beabsichtigt hatte.
    Die morgigen Schlagzeilen würden darüber spekulieren, ob Allegra wieder Teil seines Lebens war, und die Fotos würden zeigen, wie Miguel schützend den Arm um sie gelegt hatte – eine klare Botschaft an Amando Riveras, dass es ihm nicht gelungen war, sie zu halten.
    Allegra hielt mühelos mit ihm Schritt, als sie über den kostbaren Teppich hin zu dem italienischen Restaurant gingen, in dem sie früher so oft zusammen gegessen hatten. Mit seinen kleinen Privaträumen war es der ideale Ort für ein intimes Dinner. Mehrere Gäste drehten sich nach dem Paar um. Und warum auch nicht, wenn der rote Stoff den sanften Kurven Allegras derart vorteilhaft schmeichelte?
    Sie hielt sich nur an die getroffene Vereinbarung, das durfte er nicht vergessen. Nur so würde er seine leidenschaftliche Sehnsucht unter Kontrolle halten.
    Der Oberkellner begrüßte sie, als wären sie erst vor Kurzem noch hier gewesen. „ Buenos noches , Señor und Señora Gutierrez. Bitte folgen Sie mir.“
    „ Gracias , Ferdinand“, bedankte sich Miguel. „Sind Señor und Señorita McClendon schon hier?“
    „ Sí, sie sind vor wenigen Minuten angekommen.“
    Miguel hätte es vorgezogen, vor dem amerikanischen Geschäftsmann hier gewesen zu sein, um seinen Gast begrüßen zu können. Doch die Episode mit Allegra im Wagen hatte wertvolle Minuten gekostet. Mit einem Seitenblick musterte er sie. Äußerlich wirkte sie vollkommen gefasst, aber er spürte, wie angespannt sie war. Nun, daran war jetzt nichts mehr zu ändern. Sobald sie das Dinner hinter sich gebracht hatten, würde er mit Allegra zum Strandhaus zurückfahren.
    Die Paparazzi würden sich wie die Geier um die Bilder reißen. Mehr hatte er heute Abend nicht erreichen wollen.
    Das Ziehen in seinen Lenden sagte ihm, dass das nicht stimmte. Er wollte sie heute Abend besitzen, und nichts würde ihn davon abhalten.
    Sanft, aber bestimmt legte er seine Hand an ihren Rücken, um sie in den Raum zu führen. Seine Finger glitten über ihre samtene Haut. Eine Geste, die er schon Dutzende von Malen ausgeführt hatte, und doch fühlte es sich neu und aufregend an. War ihr Zittern, das er an seinen Fingern fühlte, Ausdruck ihrer Überraschung, oder spürte sie das gleiche Verlangen wie er?
    „ Buenos noches , Señor McClendon.“ Mit einer leichten Verbeugung wandte Miguel sich zu der Tochter des Texaners. „Señorita. Ihr müsst dieVerspätung bitte entschuldigen.“
    „Besser spät als gar nicht, Miguel.“ Tara McClendon nahm die Olive aus ihrem Drink mit einer provozierenden Geste in den Mund. Das gewagte schwarze Kleid saß wie eine zweite Haut an ihrem perfekten Körper, ein riesiger Solitär baumelte an einer goldenen Kette zwischen ihren Brüsten.
    Ihre Augen ruhten auf Miguel, und die Einladung in ihrem Blick war unmissverständlich. Immer schon hatte sie überdeutlich durchblicken lassen, dass sie nichts gegen seine ungeteilte Aufmerksamkeit einwenden würde. Ihr Vater jedoch schien nichts von demVerhalten seinerTochter zu bemerken.
    Allegra allerdings schon, und Miguel spürte, wie sie sich an seiner Seite versteifte. Er hatte ihren Hang zur Eifersucht immer als unnötig empfunden, denn nie hatte er ihr Grund dazu gegeben. „Darf ich euch meine Frau Allegra vorstellen?“
    „Sehr angenehm, Señora.“ Der Texaner hielt Allegras Hand länger als nötig, wie Miguel auffiel. „Mein Beileid zu Ihrem unermesslichenVerlust.“
    „Danke.“ Mit einem höflichen Lächeln zog Allegra ihre Hand schließlich zurück.
    „Miguel, du hast gar nicht erwähnt, dass du noch immer verheiratet bist.“ Tara zog einen lockenden Schmollmund.
    Unwillig zuckte Miguel mit den Schultern. „Ich halte Geschäft und Privatleben grundsätzlich streng getrennt.“ Wie sie sehr genau wusste!
    „Wissen Sie“, schaltete sich jetzt McClendon ein, „wäre es ein anderer gewesen als Ihr Mann, hätte ich mich sicherlich nicht so leicht von den alten

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