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Julia Extra Band 0313

Julia Extra Band 0313

Titel: Julia Extra Band 0313 Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Janette Kenny , Carole Mortimer , Sarah Morgan , Claire Baxter
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Eroberer, wild und erbarmungslos, und alles zerstören, was sich ihm in den Weg stellte. Die Menschen flohen bereits ins Landesinnere, die provisorischen Schutzbunker würden bis auf den letzten Platz mit jenen gefüllt sein, die nicht wegkonnten oder – wollten.
    Und er würde auf sein Familienanwesen zurückkehren, wie schon die Male vorher. Nur dass er dieses Mal Allegra mitbringen würde.
    Er würde Bartholomew Fields überprüfen lassen und beweisen, dass sie nie dort Patientin gewesen war. Anschließend würde er Allegra mit ihren Lügen konfrontieren und sich daran erfreuen, wie sie verzweifelt versuchte, alles abzustreiten. Es würde ihm eine enorme Befriedigung verschaffen, sie sich winden zu sehen.
    Und dann würde er sie endgültig aus seinem Leben verbannen.
    Miguel ging zum Geländer und stützte die Hände auf die Balustrade. Der Wind zerrte an seinem Haar und fuhr über seine nackte Haut. Er legte den Kopf in den Nacken und hob das Gesicht zum Himmel empor.
    Auf der Terrasse über ihm flatterte etwas Weißes. Allegra war dort. Er wusste es, ohne hinsehen zu müssen.
    Am Anfang ihrer Beziehung hatten sie sich hier auf der Terrasse geliebt, mit dem Mond als Zuschauer, und die sturmschwangere Atmosphäre hatte ihre Leidenschaft noch angeheizt.
    Bei diesem Gedanken reagierte sein Körper sofort. Wusste sie, dass er hier unten stand und nach ihr verlangte? Legte sie es darauf an, ihn inVersuchung zu führen?
    Eilig ging er die Treppe hinauf und auf die Terrasse hinaus, entschlossen, herauszufinden, was für ein Spiel sie spielte.
    Allegra stand reglos am Geländer, und der Wind schmiegte das weiße Nachthemd eng an ihren Körper. Das Gesicht hatte sie dem Mond zugewandt, und dessen silbernes Licht fiel auf ihre Züge. Die Sehnsucht, die Miguel darin erkannte, war deutlich zu erkennen und veranlasste ihn, noch näher zu kommen.
    Das körperliche Band zwischen ihnen war immer stark gewesen, doch während ihrer Schwangerschaft hatten sie aus Sorge um ihre Gesundheit darauf verzichtet.
    Damals hatte sie mit ihren Bitten angefangen, sie in seine geschäftlichen Unternehmungen einzuschließen. Doch den Fehler hatte er lange vorher schon einmal gemacht – mit Tara. Und er hatte sich geschworen, nie wieder Privates und Geschäftliches zu vermischen, selbst wenn es sich dabei um seine eigene Frau handelte.
    Aber genau damit hatte dieVerbindung zwischen ihnen erste Risse bekommen. Jetzt war diese Anziehung jedoch wieder da, brausend und mächtig wie der heranziehende Sturm.
    Den Blick unverwandt auf sie gerichtet, war er mit wenigen Schritten bei ihr. Brennendes Verlangen pulsierte in seinem Körper. Sie war seine Frau. Die Seine!
    „Ich will dich“, sagte er hinter ihr rau.
    Allegra drehte sich um und hob das Kinn. „Du hast mich gehabt. Und mich abgeschoben für deine Affäre mit Tara McClendon.“
    Wie kam sie auf diese Idee?! Miguel ließ sich auf der Liege nieder und legte die Arme auf die Lehne, auch wenn er an sich nichts anderes wollte, als sie in seine Arme zu ziehen „Du bist eifersüchtig.“
    „Nein. Ich bin verärgert über deine doppelte Moral. Mir wirfst du vor, eine Affäre gehabt zu haben, wobei du selbst tatsächlich eine hattest.“
    „Ich habe mein Gelübde nie gebrochen, querida .“ Zumindest nicht den Treueschwur. „Tara und ich waren vor fünf Jahren einmal zusammen.“
    Bestimmt zog er sie zu sich und strich ihr das Haar aus dem Gesicht. Allegra schloss die Lider und schmiegte die Wange in seine Handfläche. Pure Sehnsucht strömte von ihr zu ihm über, mit den Fingerspitzen streichelte sie zögernd über sein Kinn, über seine Lippen, und er war verloren. Wie viele Nächte hatte er davon geträumt, wieder so mit ihr vereint zu sein?
    Er beugte den Kopf und küsste sie voller Leidenschaft. Stammte das hilflose Stöhnen von ihm oder von ihr? Es war ihm gleich, er wusste nur, dass er diese Frau wollte, jetzt und hier.
    Seine Hände zerrten an ihrem Nachthemd, ungeduldig und gierig, wie in jener ersten Nacht. Allegra streichelte seine bloße Brust und entfachte ein Feuer in ihm, das schnell außer Kontrolle zu geraten drohte.
    Noch immer entbrannte er für sie, wie er von Anfang an für sie entbrannt war. Seine Hand glitt an ihrem nackten Schenkel entlang, hinauf zu der samtenen Hitze, an die er sich nur zu gut erinnerte, und ihr Duft berauschte ihn wie ein mächtiges Aphrodisiakum. Einladend schmiegte sie sich seiner Berührung entgegen, und während er sie streichelte, vertiefte er

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