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Julia Extra Band 377

Julia Extra Band 377

Titel: Julia Extra Band 377 Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Kim Lawrence , Melanie Milburne , Jacqueline Baird , Lynne Graham , Aimee Carson
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sie, so wie jeden Tag. Nicht besonders gut, aber man konnte es essen.
    Am Dienstag hatte er nach vier Tagen langsam genug, ständig von Beth ausgegrenzt zu werden. Er wollte seine temperamentvolle, kratzbürstige Beth wiederhaben und wusste auch schon, wie er das anstellen musste.
    Beim Abendessen ließ er die Bombe hochgehen. Beth ließ sich gerade die Spaghetti schmecken, die ausnahmsweise wirklich köstlich waren, und fing Dantes begehrlichen Blick auf.
    Dante räusperte sich. „Übrigens, viele Grüße von meiner Mutter. Sie hat vorhin angerufen und vorgeschlagen, eine verspätete Hochzeitsfeier für Familie und Freunde auszurichten, weil doch niemand bei unserer Hochzeit dabei war. Eine Party würde dich aufmuntern, Beth. Da ich nächste Woche für etwa einen Monat in New York sein werde, habe ich den November vorgeschlagen. Was meinst du?“
    Beth glaubte, ihren Ohren nicht zu trauen. „Das ist nicht dein Ernst. Hast du vergessen, dass unsere Scheidung bevorsteht?“
    „Davon kann keine Rede sein.“
    Wie begehrlich seine Augen glitzerten! Oje, wenn sie nicht aufpasste, würde sie schon bald in tiefen Schwierigkeiten stecken! „Aber wir waren uns doch einig.“
    „Nein, ich habe das gar nicht ernst genommen, als du von Scheidung gesprochen hast. Du standest ja noch ganz unter dem Eindruck dieser Tragödie. Eine Scheidung kommt nicht infrage. Ich dachte, du hättest dir den Ehevertrag durchgelesen.“
    „Ja. Worauf willst du hinaus, Dante?“
    „Im Vertrag steht, du kannst drei Jahre nach der Geburt unseres ersten Kindes die Scheidung einreichen. Mit anderen Worten: Ich möchte immer noch ein Kind mit dir haben.“
    Beth hatte es die Sprache verschlagen. Schließlich stand sie auf. „Das ist ja lächerlich. Ich gehe jetzt ins Bett.“
    Dante hatte das wütende Funkeln in ihren wunderschönen grünen Augen gesehen und freute sich diebisch über seinen Schachzug. Nun konnte es nicht mehr lange dauern, bevor seine Beth wieder ganz die Alte war. Er musste sie nur weiter bearbeiten.
    Je erfolgreicher Dantes Taktik war, desto mehr geriet Beth in Panik. Sie liebte ihn und sehnte sich sehr danach, mit ihm verheiratet zu bleiben. Doch das würde ihr nichts als Unglück bescheren, denn Dante liebte sie ja nicht. Er begehrte sie lediglich und bestand aus reiner Halsstarrigkeit auf Vertragserfüllung. Außerdem war er noch immer davon überzeugt, dass sie damals als Teenager ein gemeines Verbrechen begangen hatte, und nichts würde ihn je von dieser Überzeugung abbringen. Für Beth war das keine Grundlage für eine glückliche Ehe. Als sie Donnerstagnacht endlich einschlief, stand ihre Entscheidung fest.

11. KAPITEL
    Beth schlug die Augen auf und warf einen schläfrigen Blick auf den Wecker. Neun Uhr? Sie hatte verschlafen!
    Sie streckte sich wohlig, schlug die Bettdecke zurück und wollte gerade aufstehen, als Dante ins Zimmer kam. Hastig zog sie am Saum ihres Nachthemds, um wenigstens die nackten Oberschenkel zu bedecken.
    „Guten Morgen, Beth! Hast du gut geschlafen?“
    „Ja, danke. Du auch?“
    Dante hielt kurz ihren Blick fest. „Mit dir in meinem Bett hätte ich besser geschlafen.“
    Er trug schwarze Jeans und einen Pulli und lächelte so sexy, dass Beth vor Sehnsucht innerlich bebte, sich aber nichts anmerken ließ.
    „Ich wollte gerade aufstehen“, sagte sie schnell.
    „Das sehe ich.“ Er setzte sich auf die Bettkante und umfasste Beths Hände. „Ich möchte noch kurz etwas mit dir besprechen. Der Geschäftsführer meiner New Yorker Kanzlei hat mich gestern Abend ziemlich aufgelöst angerufen. Leider muss ich schon morgen zu einer Dringlichkeitssitzung dort sein. Wir sind auf den Fünfuhrflug heute Nachmittag von Heathrow gebucht und sind daher etwas im Zeitdruck.“
    „Wir?“ Beth musterte ihn verblüfft. „Was hat das mit mir zu tun?“
    Dante zog sie an sich und küsste sie leidenschaftlich. Ihr in der Nacht gefasster Entschluss löste sich in Luft auf, als heißes Verlangen durch Beths Körper pulsierte und sie sich fordernd enger an Dante drängte.
    „Das“, stieß er heiser hervor und sah ihr tief in die Augen. „Ich möchte dich bei mir haben.“
    Beth hätte ihm fast geglaubt, doch dann fügte er hinzu: „Ich habe vorhin mit den Handwerkern gesprochen. Deine Anwesenheit hier ist im Moment nicht erforderlich. Wenn sie den Schlüssel zum Haus benötigen, können sie sich an Janet oder ihren Vater wenden. Janet ist auch bereit, den Kater für die drei bis vier Wochen unserer

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