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Ein Kurs in Wundern

Ein Kurs in Wundern

Titel: Ein Kurs in Wundern Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Dr. Helen Schucman
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herbeizuführen. Dann glaubst du nämlich, dass du Mangel leiden
    kannst, und Mangel ist Tod. Opfern heißt aufgeben und damit ohne sein und Verlust erlitten haben. Und durch
    dies Aufgeben wird dem Leben entsagt. ,Suche nicht außerhalb von dir. Die Suche beinhaltet, dass du in deinem
    Inneren nicht ganz bist und Angst hast, auf deine Verwüstung zu schauen, und vielmehr lieber außerhalb von dir
    nach dem suchst, was du bist.
    5.
    Götzen müssen fallen, weil sie kein Leben haben, und das, was leblos ist, ist ein Zeichen des Todes. Du bist
    gekommen, um zu sterben, und was würdest du anderes erwarten, als jene Todeszeichen wahrzunehmen, die du
    suchst? Keine Traurigkeit und kein Leiden verkünden eine andere Botschaft, als dass ein Götze gefunden wurde,
    der eine Parodie des Lebens darstellt und der in seiner Leblosigkeit in Wirklichkeit der Tod ist, welcher als wirklich
    vorgestellt und mit einer lebendigen Form versehen wird. Doch jedes muss versagen, zerbröckeln und vermodern,
    denn eine Form des Todes kann nicht Leben sein, und was geopfert wird, das kann nicht ganz sein.
    6.
    Alle Götzen dieser Welt wurden gemacht, damit verhindert wird, dass du die Wahrheit im Inneren erkennst,
    und um die Treue dem Traume gegenüber aufrechtzuerhalten, dass du das finden musst, was außerhalb von dir ist,
    um vollständig zu sein und Glücklich. Es ist vergeblich, Götzen in der Hoffnung auf den Frieden anzubeten.
    GOTT weilt im Inneren, und deine Vollständigkeit liegt in IHM. Kein Götze tritt an SEINE Stelle. Schau nicht zu
    Götzen hin. Suche nicht außerhalb von dir.
    7.
    Lass uns den Zweck der Welt vergessen, den die Vergangenheit ihr gab. Sonst wird die Zukunft sein wie die
    Vergangenheit und nichts als eine Reihe depressiver Träume, in denen alle Götzen, einer nach dem andern, dich
    im Stiche lassen und du überall Tod und Enttäuschung siehst.
    8.
    Um dies alles zu verändern und einen Weg der Hoffnung und Befreiung in dem zu eröffnen, was wie ein
    endloser Kreislauf der Verzweiflung schien, brau chst du dich nur dazu zu entscheiden, dass du den Zweck der
    Welt nicht kennst. Du gibst ihr Ziele, welche sie nicht hat, und so entscheidest du, wozu sie da ist. Du trachtest,
    einen Ort der Götzen in ihr zu sehen, die außerhalb von dir gefunden werden und die Macht haben, das
    vollständig zu machen, was innen ist, indem sie, was du bist, zwischen den beiden spalten. Du wählst dir deine
    Träume, denn sie sind das, was du dir wünschst und was du wahrnimmst, als sei es dir gegeben werden. Deine
    Götzen tun, was du möchtest, dass sie tun, und haben die Macht, die du ihnen zuschreibst. Und vergeblich
    verfolgst du sie im Traum, weil du ihre Macht als deine eigene willst.
    9.
    Wo aber sind denn Träume als in einem Geist, der schläft? Und kann es einem Traum gelingen, dem Bilde
    Wirklichkeit zu geben, das er aus sich hinausprojiziert? Spare Zeit ein, Bruder; lerne, wozu die Zeit dient. Und
    beschleunige der Götzen Ende in einer Welt, die dadurch krank und traurig wurde, dass Götzen dort gesehen
    werden. Dein heiliger Geist ist ein Altar für GOTT, und wo ER ist, da können keine Götzen wohnen. Die Angst
    vor GOTT ist nur die Angst vor dem Verlust der Götzen. Es ist nicht Angst vor dem Verluste deiner Wirklichkeit.
    Doch du hast einen Götzen aus deiner Wirklichkeit gemacht, den du vor dem Licht der Wahrheit schützen musst.
    Die ganze Welt wird zu dem Mittel, mit dem man diesen Götzen retten kann. So erscheint denn die Erlösung das
    Leben zu bedrohen und den Tod anzubieten.
    10. Dem ist nicht so. Die Erlösung sucht zu beweisen, dass es keinen Tod gibt und nur das Leben existiert. Den
    Tod zu opfern heißt nichts verlieren. Ein Götze kann nicht GOTTES Platz einnehmen. Lass IHN dich an SEINE
    LIEBE zu dir erinnern, und suche nicht, SEINE STIMME mit Gesängen der tiefen Verzweiflung an die Götzen
    deiner selbst zu übertönen. Suche nicht nach deiner Hoffnung außerhalb deines VATERS. Denn Hoffnung auf
    das Glück ist nicht Verzweiflung.
    VIII. Der Antichrist
    1.
    Was ist ein Götze? Glaubst du es zu wissen? Denn Götzen werden nicht erkannt als solche und nie als das
    gesehen, was sie wirklich sind. Das ist die einzige Macht, die sie haben. Ihr Zweck ist verschleiert, und sie werden
    ebenso gefürchtet wie angebetet, weil du nicht erkennst, wozu sie da sind und weswegen sie gemacht sind. Ein
    Götze ist ein Bild von deinem Bruder, dem du mehr Wert beimisst als dem, was er ist. Götzen sind dazu

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