Fantasie in Rot: Erotischer Roman (German Edition)
Kuss ging in den nächsten über, bis Nick das Wohnzimmer durchquert hatte, sich mit ihr in den weißen Ledersessel sinken ließ und sie sich rittlings auf ihn setzte.
Sie ließ die Rose auf den Tisch neben sich fallen und versuchte etwas zu sagen, irgendeine Bemerkung, die dies hier als mehr erscheinen ließ, aber es fiel ihr nichts ein. Sie sehnte sich danach, dass es mehr wäre als Sex, selbst jetzt noch, aber dem war einfach nicht so.
Er hatte ihre Gedanken gelesen. »Sag nichts. Lass einfach los.«
Seine von der Arbeit rauen Hände wanderten über ihren Körper; als sie ihren Hintern erreichten, drängte er sie, sich auf die Knie zu hocken. Sie erhob sich und schaute zu, wie er ihre Brüste küsste, dann wölbte sie den Rücken und hob die Arme über den Kopf, damit er besser an alles herankam. »Little Red Corvette« von Prince erklang aus den Lautsprechern, leise und kraftvoll, und sagte ihr, dass sie viel zu schnell voranging, dass dies alles viel zu schnell ging, aber Verstand und Entscheidungen spielten mittlerweile überhaupt keine Rolle mehr.
Während Nick mit der einen Hand die Brust umfasste, an der er saugte, glitt die andere zur Rückseite ihres Schenkels, seine Finger gruben sich zwischen ihre Beine. Sie schrie auf, überwältigt von diesem ersten Eindringen, aber als er zwei Finger in sie hineingleiten ließ und wieder herauszog, gab sie sich ihren Empfindungen hin und begann, sich im Einklang mit ihnen zu bewegen.
»Oh, Nick«, keuchte sie, nur um zu hören, wie sie seinen Namen aussprach. Es war alles, was sie von ihm hatte, alles, was sie von ihm wusste. Es war die einzige Verbindung, die sie zu ihm knüpfen konnte.
»Schsch«, sagte er leise an ihrer Brust. Dann blies er auf ihre Brustwarze, und Lauren seufzte auf.
Sie ließ sich auf seinen Schoß sinken, griff in sein Haar und zog ihn an sich, gab ihm einen herausfordernden Kuss. Seine Finger in ihr brachten sie fast um den Verstand, sie wollte weitergehen, schneller jetzt. Sie bebte am ganzen Leib vor Erregung, und plötzlich rieb sie vorn seine Jeans, begierig, sich mit seinem unglaublich harten Glied zu vereinigen. Er bewegte sich mit ihr, seine Hände auf ihrem Hintern, und zog sie an sich, während sie weiter wilde Küsse austauschten. Er biss sie kurz in die Lippe, ließ sie aufschreien, dann biss sie ihn in die Lippe, deutlich länger.
»Das hat wehgetan«, sagte er leise.
Sie flüsterte ihm ins Ohr: »Aber es hat sich gut angefühlt, oder?«
»Ja«, hauchte er.
Sie strich mit den Zähnen über seine Ohrläppchen. »Ich will dich, Nick«, raunte sie und gab sich allem, was jetzt passierte, rückhaltlos hin. Es gab kein Zurück.
»Zieh mich aus.«
Ihr Atem ging schwer, als sie die Hände vorn an seine Bluejeans führte. Sie öffnete den Knopf, zog den Reißverschluss schnell herunter; unmittelbar über ihrer Hand ragte die Spitze seiner Erektion aus der grauen Boxershorts heraus.
»Hör nicht auf«, flüsterte er und keuchte so wie sie.
Ihr Blicke begegneten einander, dann brachte sie ihren ganzen Mut auf, den sie hatte. Sie schaute nach unten und sah, wie sich die Finger ihrer beiden Hände um den Bund seiner Shorts legten, um sie herunterzuziehen.
Der erstickte Laut, den sie hörte, war ihr Atem. Nick war herrlich groß und schön. Sie hätte verängstigt sein sollen, weil sie noch nie mit einem Mann zusammen gewesen war, der erregt so aussah, aber stattdessen begehrte sie ihn noch mehr als zuvor.
»Oh Gott, Nick. Ich …«
»Nein«, flüsterte er. »Nicht reden.«
Sie hatte Lust, ihn dort unten anzufassen, brachte es aber nicht ganz über sich. Deshalb schob sie ihm das Hemd hoch und strich über seine harten Brustwarzen, seinen muskulösen Bauch. Und während sie die Handflächen tiefer gleiten ließ, wich sie dem harten Schaft in der Mitte aus und strich an beiden Seiten daran vorbei.
Ihre Lippen bebten, und die Leidenschaft in ihr nahm noch zu, als sie an ihre Fantasie dachte … und nach der Rose griff, die neben ihnen lag. Vorsichtig nahm sie den Stiel in beide Hände und hielt die Blüte an seine Peniswurzel.
Sie merkte, wie er sich straffte, hörte, wie er den Atem einsog. Auch sie tat es. Dann ließ sie langsam die weichen Blütenblätter an ihm hinaufgleiten, bis sie die Spitze erreichten, wo sie mit der Rose den Tropfen Feuchtigkeit auffing.
Als er erschauerte und die Augen schloss, spürte sie eine Kraft, von der sie nur geträumt hatte, dass sie sie im Zusammensein mit ihm je erleben würde. Als er die
Weitere Kostenlose Bücher