Heiße Küsse: Erotischer Roman (German Edition)
Achselhöhlen sammelte. Sie nahm noch einen Schluck, und Jay griff mit zwei Fingern an die Klitoris und zupfte daran.
Das Glas zitterte, und fast wäre der Wein übergeschwappt.
»Vorsichtig«, mahnte er und zupfte immer noch.
»Ich ... ich kann nicht ...«
»Doch, du kannst.«
Sie führte das Glas wieder an die Lippen und schluckte. Trotz der Süße drang ein Grunzen aus ihrer Kehle, als er drückte und streichelte, drückte und streichelte. Tränen sammelten sich in ihren Augen, nicht, weil sie traurig oder gestresst war, sondern weil sie von den widersprüchlichen Erregungen übermannt wurde.
»Bitte«, murmelte sie und stellte das Glas auf den Tisch. Es war wie in einem Spiel, in dem man um eine Auszeit bittet. Sofort zog Jay seine Hand zurück und gab ihrer Pussy einen letzten freundlichen Klaps.
»Hat es dir nicht gefallen?« Er hörte sich besorgt an. Sandy griff wieder nach dem Glas und leerte es fast in einem einzigen Schluck.
»Ich weiß es nicht. Es war eigenartig. Ich bin es nicht gewohnt, zwei Dinge gleichzeitig zu tun oder zu fühlen.« Sie drehte den Stiel des Weinglases in ihren Fingern. »Nein, es ist nicht so, dass es mir nicht gefallen hat. Es war nur so ungewöhnlich. Ein bisschen zu intensiv.«
»Intensiv ist gut«, sagte Jay und schwenkte das Wasser im Glas. »Wenn du etwas intensiv erlebst, wirst du daran erinnert, dass du noch lebst. Deine Sinne werden gedehnt. Ein Mädchen wie du hat intensive Gefühle verdient. Keine halben Sachen.«
Sandy starrte ihn an, staunend und ein bisschen schockiert. Irgendwie hatte er einen Nerv bei ihr getroffen. Sie erkannte, dass sie noch nie etwas ›Intensives‹ getan hatte, jedenfalls nichts auf sexuellem Gebiet. Bis er sie gestern Abend im Waverley zwischen den Beinen geküsst hatte. Sie mochte den Sex, klar, aber sie war noch nie so hoch geflogen, selbst wenn sie einen Orgasmus erlebt hatte. Aber mit Jay flog sie jedes Mal.
Er saß neben ihr, nippte am Wasser und schaute sie über den Glasrand an. Es fühlte sich immer noch so an, als hätte er noch seine Finger in ihrer Pussy. Wenn er weg war, würde sie dann jemals vergessen, wie er sich angefühlt hatte?
»Da haben wir's. Tut mir leid, dass Sie haben warten müssen.«
Die Stimme der Kellnerin klang so, als käme sie aus einer anderen Dimension. Sandy blinzelte mehrmals, versuchte den Blick zu fokussieren und dem Mädchen zu danken, das sie gut kannte. Während sie den Tisch deckte, das Besteck auslegte und die Gewürze reichte, bestellte Jay noch einen Wein für Sandy, diesmal eine halbe Flasche.
»Ich werde noch betrunken«, murmelte sie, als die Kellnerin gegangen war.
»Nein, du wirst dich nur mehr entspannen.« Jay grinste, langte nach einem Kartoffelchip und schob ihn in den Mund. Dann leckte er sich langsam die Finger.
Sandys Pussy zog sich zusammen. Es war nicht Fett und Salz, was er ableckte, es waren ihre eigenen Säfte.
Er lachte, und sie blickte ihn finster an. Sie würde niemals zugeben, dass seine Geste sie erregte.
Eine Weile aßen sie schweigend. Sandy konnte nicht glauben, wie hungrig sie war. Jay offenbar nicht so sehr; er stocherte in seinem Essen herum, während Sandy alles verschlang. Als Barbara, die Kellnerin, den Wein gebracht hatte, lehnte er sich an Sandy und sagte: »Ich möchte dich gern wieder anfassen. Ich bin ganz wild danach. Jetzt sofort.«
Sandy wollte ihr Glas füllen, aber ihre Hand zitterte so sehr, dass Jay übernehmen musste. Es ging kein Tropfen verloren, und sie führte das Glas an die Lippen und saugte gierig am süßen Wein. Seine Hand wühlte sich durch den zusammengerafften Stoff ihres Rocks, zielstrebig auf ihr Delta zu.
»Oh, du bist ja so nass. Das liebe ich. Ich liebe es, wenn du so saftig und bereit bist. So geil.«
Sandy trank die Hälfte ihres Glases in einem Schluck, dann stellte sie das Glas ab. Sie fürchtete, das Glas vor Erregung nicht halten zu können, wenn Jays Fingerspitzen um ihre Klitoris kreisten. Er tat es auf eine Art, die perfekter nicht hätte sein können, auch wenn sie ihm genaue Anweisungen über ihre Präferenzen gegeben hätte.
Ihre eigenen Hände verloren sich auf dem Sitz, als hätte sie vergessen, was sie mit ihnen anstellen sollte. Sie konnte Jays muskulösen Schenkel an ihrem fühlen, aber offenbar hatte sie nicht einmal die Kraft, eine Hand darauf zu legen.
Streicheln und kreisen, streicheln und kreisen. Jay war unermüdlich, und Sandy spürte wieder, wie ihr der Schweiß ausbrach, als ihre Anspannung
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