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Star Wars Das letzte Kommando

Star Wars Das letzte Kommando

Titel: Star Wars Das letzte Kommando Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Zahn Timothy
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verstehe«, sagte Luke und unterdrückte ein Seufzen. Sie meinten es sicherlich gut, aber diesem Gerede von der Schuld aufgrund ihrer Dienste für das Imperium mußte ein Ende gemacht werden. Völker und Wesen, die weitaus entwickelter waren als sie, waren den Täuschungsmanövern des Imperators zum Opfer gefallen. »Ich schätze, zunächst müssen wir herausfinden, ob eure
Ersatzzellen in mein Schiff passen. Wie können wir das feststellen?«
    Â»Es ist bereits erledigt«, erklärte Khabarakh. »Die Luftwagen werden dem Raumhafen in Nystao mitteilen, was du brauchst. Die Energiezellen und die Techniker, die sie einbauen werden, müßten bei Einbruch der Nacht hier eintreffen.«
    Â»In der Zwischenzeit bieten wir dir unsere Gastfreundschaft an«, fügte Ovkhevam hinzu, während er Khabarakh mit einem Seitenblick bedachte. Vielleicht meinte er, daß der jüngere Noghri dem älteren das Reden überlassen sollte.
    Â»Ich fühle mich geehrt«, sagte Luke. »Zeigt mir den Weg.«
    Die Hütte unter dem Felsüberhang war so klein, wie sie vom Landefelsen aus gewirkt hatte. Der Großteil des verfügbaren Platzes wurde von zwei schmalen Feldbetten, einem niedrigen Tisch und dem Vorrats-/Küchen-Modul aus einem kleinen Raumschiff eingenommen. Aber zumindest war es hier stiller als draußen.
    Â»Das wird dein Heim sein, solange du dich auf Honoghr aufhältst«, erklärte Ovkhevam. »Khabarakh und ich werden draußen Wache halten. Um dich mit unserem Leben zu beschützen.«
    Â»Das wird nicht nötig sein«, versicherte ihm Luke und sah sich in der Hütte um. Sie war für einen längeren Aufenthalt eingerichtet. »Was macht ihr beiden hier draußen, wenn ich fragen darf?«
    Â»Ich bin der Hüter dieses Ortes«, sagte Ovkhevam. »Ich kümmere mich um die Pflege der Pflanzen. Khabarakh Clan Kihm ’bar...« Er sah den jüngeren Nichtmenschen an, und Luke glaubte in diesem Blick grimmigen Humor zu erkennen.
    Â»Khabarakh Clan Kihm’bar ist ein Flüchtling, der sich hier vor dem Noghri-Volk versteckt. Selbst in diesem Moment suchen viele Schiffe nach ihm.«
    Â»Natürlich«, sagte Luke trocken. Da Großadmiral Thrawn gedroht hatte, Khabarakh einem gründlichen imperialen Verhör zu unterziehen, war es für den jungen Kämpfer lebenswichtig gewesen, aus der Haft zu »fliehen« und von der Bildfläche zu verschwinden.
Ebenso lebenswichtig war, daß die überall in der Galaxis verstreuten Noghri-Kommandos über den Verrat des Imperiums informiert wurden. Für beides war offenbar gesorgt worden.
    Â»Möchtest du etwas essen?« fragte Ovkhevam. »Oder schlafen?«
    Â»Nein, danke«, sagte Luke. »Ich denke, am besten kehre ich zu meinem Schiff zurück und baue diese Energiezellen aus.«
    Â»Darf ich dir helfen?« fragte Khabarakh.
    Â»Das wäre schön, ja«, sagte Luke. Er brauchte keine Hilfe, aber je früher die Noghri ihre eingebildete Schuld beglichen, desto besser. »Komm — Werkzeuge sind im Schiff.«
    Â 
    Â»Es gibt Neuigkeiten aus Nystao«, sagte Khabarakh und näherte sich, unsichtbar in der Dunkelheit, der Stelle, wo Luke mit dem Rücken an die Landekufe seines X-Flüglers gelehnt saß. »Der Kapitän des imperialen Schiffes hat sich entschlossen, ein paar kleinere Reparaturen vornehmen zu lassen. Die Arbeiten werden wahrscheinlich zwei Tage dauern.« Er zögerte. »Die Dynasten möchten sich dafür bei dir entschuldigen, Sohn des Vader.«
    Â»Eine Entschuldigung ist unnötig«, versicherte ihm Luke und blickte am Schatten der Tragfläche des Sternjägers vorbei zu dem dünnen Sternenband hinauf, das am ansonsten tiefschwarzen Himmel glitzerte. Jetzt war er also sicher. Er saß zwei weitere Tage hier fest. »Ich wußte schon, bevor ich hier herkam, daß so etwas passieren könnte. Es tut mir nur leid, daß ich euch weitere Unannehmlichkeiten bereite.«
    Â»Deine Anwesenheit ist keine Unannehmlichkeit.«
    Â»Ich weiß eure Gastfreundschaft zu schätzen.« Luke nickte zu den Sternen über ihren Köpfen hinauf. »Ich nehme an, es gibt noch immer keinen Hinweis, daß sie mein Schiff entdeckt haben?«
    Â»Würde der Sohn des Vader nicht wissen, wenn so etwas passiert?« konterte Khabarakh.
    Luke lächelte in die Dunkelheit. »Selbst Jedi haben ihre Grenzen,

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