Gefährlicher Fremder - Rice, L: Gefährlicher Fremder
wenn es so wäre, könnte Deaver es sich gar nicht leisten. »Nein, das ist alles.«
»Dann sind wir fertig, denke ich«, sagte Drake und erhob sich. »Meine Männer werden Sie zu unseren Ausweisspezialisten begleiten. Es sollte nicht lange dauern. Darüber hinaus wird sich jemand einen Monat lang unter der Telefonnummer melden, die man Ihnen geben wird, um Ihre Identität als FBI -Agent zu verifizieren. Wenn Sie diesen Service länger als einen Monat in Anspruch nehmen wollen, kostet es extra.«
»Nein, ein Monat sollte ausreichen.« Deaver war ein guter Jäger – der beste. Er würde Prescott noch vor Ablauf dieses Monats aufspüren.
»Dann sind wir also im Geschäft.« Drake streckte die Hand aus, und Deaver schüttelte sie. Die Hand war kühl und trocken, der Griff fest. »Lassen Sie es mich wissen, wo Sie die Waffen brauchen.«
Deaver nickte. Es hatte kein sichtbares Zeichen gegeben, es wurde kein Knopf gedrückt, doch mit einem Mal öffnete sich die Stahltür und auf der anderen Seite erschienen zwei Bodyguards, um ihn dorthin zu begleiten, wo er seine neue Identität erhalten würde.
»Übrigens«, sagte Drake mit seiner kühlen, klaren Stimme, als sie an der Türschwelle standen. »Wenn Sie Ihre Diamanten wiederhaben, bringen Sie sie zu mir. Ich kann Ihnen einen sehr guten Preis machen.«
Die Stahltür schloss sich vor Deavers überraschtem Gesicht.
10
Summerville
»Oh ja, Baby, gib’s mir«, schnurrte sie. »Groß und dick und heiß.«
»Alles klar, Schatz.« Sanders McCullin tat, was von ihm verlangt wurde. Er packte die knochigen Hüften der Frau und stieß in sie hinein. Der Sex war gar nicht mal übel. Sie war ziemlich nass und hüpfte begeistert auf seinem Schwanz auf und ab.
Sanders hatte ihren Namen vergessen. Karla – Kara – Karen. Irgend so was. Sie hatten sich gestern Abend im Zig Zag getroffen. An Heiligabend war die Bar belebt und laut gewesen. Sie war auf den Barhocker neben ihm gerutscht, nachdem die Freundin, mit der sie gekommen war, sie wegen eines Kerls sitzen gelassen hatte.
Sie fickten jetzt schon seit vierundzwanzig Stunden, mit kurzen Pausen, um zu essen, zu duschen oder das Bad aufzusuchen. Es war halb so wild, dass er ihren Namen nicht mehr wusste. Schatz war völlig ausreichend.
Kara-Karen warf den Kopf zurück, die Augen geschlossen, die Hüften auf und ab stoßend.
Sanders schätzte sie auf ungefähr dreißig. Abgesehen von ihren Brüsten und ihrer Nase, die waren vermutlich nicht älter als vier.
Frauen mit Brustimplantaten sollten besser nicht oben sein. Alles an ihnen bewegte sich, bis auf die Brüste, die aussahen, als wären sie an den Brustkorb geschraubt. Fasziniert beobachtete Sanders ihre Brüste – große, steife Dinger, die sich keinen Zentimeter rührten, wie Wasserballons unter der Brustwand. Ansonsten war sie bis auf die Ballons auf dem Brustkorb mager – Titten am Stiel. Und jetzt, wo sie den Kopf nach hinten geworfen hatte, konnte er auch die Spuren der Schönheits- OP an ihrer Nase sehen.
Und … auf ihrem Gesicht ? Oh Mann, im Zig Zag war ihm das gar nicht aufgefallen, und seitdem hatten sie die ganze Zeit im Dunkeln gefickt. Vielleicht war sie doch nicht mehr dreißig.
Nachdem sie ihn ein paar Minuten lang energisch geritten hatte, kam sie mit einem lauten Jaulen. Sie zog sich um ihn zusammen und löste damit seinen eigenen Orgasmus aus.
Mit einem selbstzufriedenen Lächeln auf dem Gesicht machte sie es sich auf ihm bequem und legte ihren Kopf auf seine Schulter. Offensichtlich hatte sie vor, noch eine ganze Weile bei ihm zu bleiben.
»Wow«, schnurrte sie. »Das war fantastisch.«
Er konnte den Sex an ihnen riechen. Puh! Zeit für eine Dusche.
»Hey, Schatz, tut mir leid, aber ich muss mal wohin.« Sanders stieß sie von sich runter und wälzte sich aus dem Bett, um splitterfasernackt ins Badezimmer zu tapsen. Als er am Toilettentisch vorbeikam, erhaschte er einen Blick auf sich und blieb erfreut stehen. Die Zeit im Fitnessstudio hatte sich definitiv gelohnt. Sein Bauch war flach und gut definiert, nur dass er in diesem Augenblick mit dem Kondom, das von seinem Schwanz baumelte, nicht gerade elegant aussah. Er zog es ab.
Nicht schlecht , dachte er. Ich hab’s immer noch drauf. Die Ladys beschwerten sich jedenfalls nicht.
Im Bad warf er das Kondom in den Mülleimer, in dem schon vier weitere lagen.
Er liebte sein Badezimmer. Er hatte für die Renovierung 30000 Dollar ausgegeben und liebte jeden einzelnen Quadratzentimeter.
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