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Raumgefechte (Chronik der Sternenkrieger 5-8, Sammelband - 500 Seiten Science Fiction Abenteuer) (German Edition)

Raumgefechte (Chronik der Sternenkrieger 5-8, Sammelband - 500 Seiten Science Fiction Abenteuer) (German Edition)

Titel: Raumgefechte (Chronik der Sternenkrieger 5-8, Sammelband - 500 Seiten Science Fiction Abenteuer) (German Edition) Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Alfred Bekker
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akrobatischen Leistung jene Wipfelregionen, wo die Arachnoiden ihre Fäden befestigten.
    Die Riesenspinne hing an zwei Fäden, die nacheinander mit einem messerartigen Gegenstand durchtrennt wurden. Der spinnenartige Koloss fiel zu Boden und riss eine ganze Anzahl von weit herausragenden Ästen mit sich. Es knackte überall.
    Der Aufschlag seines Körpers auf dem weichen Waldboden verursachte ein dumpfes Geräusch.
    Unter den Grünhäutigen, die sich offenbar sehr zahlreich in der Gegend aufhielten, brach ein Jubelgeschrei auf. Sie rissen die Arme hoch und trommelten sich auf die Brust.
    Die meisten aber blieben sehr besonnen und unterzogen das Außenteam einer eingehenden Musterung.
    Vorsichtig näherten sie sich.
    Dabei stießen sie Laute hervor, die vielleicht Teil einer einfachen Sprache waren. Die Translatoren des Außenteams zeichneten sie jedenfalls auf und versuchten sie zu analysieren.
    Aber eine Verständigung war erst möglich, wenn die Datenbasis breiter war.
    Bruder Guillermo begann, beruhigend auf die Grünhäutigen einzureden. Er trat etwas vor. Wong ließ dem Mönch seinen Willen. Das hier war das Spezialgebiet der Olvanorer.
    »Ich glaube nicht, dass sie uns in kriegerischer Absicht gegenübertreten«, sagte Bruder Guillermo schließlich im Brustton der Überzeugung.
    »Und wie kommen Sie darauf?«
    »Sie sind Jäger. Ihre Beute sind offenbar die Arachnoiden. Würden Sie nicht auch sagen, dass wir da ziemlich schlecht ins Beuteschema passen?«
    Bruder Guillermo machte einen Schritt auf den wagemutigsten der Grünhäutigen zu, woraufhin diese ziemlich nervös die Bögen etwas anhoben und die Speerspitzen auf den Olvanorer richteten.
    Er registrierte beiläufig, dass die Spitzen offenbar aus den Beißwerkzeugen der Arachnoiden gefertigt worden waren. Die grünhäutigen Waldbewohner schienen ihre Beute restlos zu verwerten.
    Einer der Männer stieß Laute aus, die wie ein Singsang klangen. Er übergab seinen Speer einem der anderen Jäger und trat auf Bruder Guillermo zu.
    Dabei streckte er vorsichtig die Hand aus und berührte den Olvanorer an der Wange.
    Ein blitzartiger Funken sprang über. Es zischte und ein Ruck ging durch Bruder Guillermos Körper. Er taumelte zurück und fiel zu Boden, wo er in eigenartig verrenkter Haltung liegen blieb.
    Wong riss den Nadler hoch und schoss. Die Projektile der Waffe waren in Betäubungsgift getränkt.
    Der grünhäutige Jäger sank getroffen zu Boden.
    Im nächsten Moment sirrten die ersten Pfeile durch die Luft.
    Ein Speer prallte von Gentos Panzeranzug ab, und ein Pfeil schrammte über Dr. Nikolaidevs Armschutz.
     
    *
     
    Jurij R. Zaid nahm einen Schluck belebenden Syntho-Drink und blickte auf den Bildschirm.
    Gun R. Vupado, der Chef des erst vor kurzem gegründeten Geheimdienstes der Genetiker-Föderation saß vor ihm am Konferenztisch. Außerdem der zum Admiral erhobene Nobusuke M. McGrath, der die lokalen Verteidigungsstreitkräfte des Aurelis-Systems befehligte.
    Per Konferenzschaltung waren die Vorsitzenden der Wissenschaftsräte von Einstein und Epikur zugeschaltet.
    Bellinda Nomroy und George Al-Wazir waren beide hoch dekorierte Wissenschaftler, die jeweils über ein halbes Dutzend akademischer Grade in verschiedenen Fachbereichen verfügten. Um eine politische Leitungsfunktion übernehmen zu können, war dies Voraussetzung, da man auf den Genetiker-Welten davon ausging, dass für politisches Handeln die Fähigkeit zu vernetztem Denken eine Grundvoraussetzung war.
    Und diese Fähigkeit konnte nach allgemeinem Konsens bei der Umsetzung interdisziplinärer wissenschaftlicher Projekte am besten unter Beweis gestellt werden.
    Ebenfalls per Konferenzschaltung an der Besprechung beteiligt waren Sven Reich und Captain Todd Sund, der Kommandant der AURELIS STAR, die sich zusammen mit der sie begleitenden Flottille aus kleineren Raumern dem Planeten Green näherte.
    »Sehen Sie sich bitte folgende Aufnahme an«, erklärte Geheimdienstchef Gun R. Vupado. »Unsere Raumkontrolle hat ihr zunächst nicht die nötige Aufmerksamkeit zugebilligt, aber nach der Analyse sind die letzten Zweifel darüber, was der Grund für die STERNENKRIEGER ist, eine Landefähre auf die Oberfläche von Green zu bringen, wohl zerstreut.«
    Auf dem Schirm war das Shuttle L-1 der STERNENKRIEGER zu sehen.
    Auf einem Teilfenster wurde eine schematische Darstellung gegeben, die den Kurs des Beibootes nach der Ausschleusung während des Anflugs auf Genet veranschaulichte.
    »Ich hoffe, dass

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