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Star Wars Das letzte Kommando

Star Wars Das letzte Kommando

Titel: Star Wars Das letzte Kommando Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Zahn Timothy
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Par’tah und Mazzic standen an der Tür und blickten durch die Sichtluke dem davonfliegenden Schiff hinterher. »Wir haben viele Leute draußen«, erinnerte er sie. »Sie sollten es in Kürze verbrannt haben.«
    [Er darf nücht entkommen], beharrte Par’tah mit einer Ho’Din-Geste der Verachtung zu dem Kanonenboot.
    Â»Das wird er nicht«, versicherte Karrde. Das Kanonenboot hielt sich dicht über der Ebene, um nicht in den Wirkungsbereich der Waffen der netzblockierten Schiffe zu geraten. »Die Ätherstraße und die Sterneneis stehen im Norden und Süden bereit.« Er drehte sich um und sah Mazzic mit gewölbten Brauen an. »Aber unter den Umständen schätze ich, daß Mazzic die Ehre haben sollte.«
    Mazzic schenkte ihm ein dünnes Lächeln. »Danke«, sagte er leise und griff nach seinem Komm. »Griv, Amber. Erledigt das Kanonenboot.«
    Karrde sah sich um. Das Kanonenboot hatte jetzt fast den Horizont erreicht und begann mit seinem vertikalen Aufstieg in den Weltraum... Und während er zusah, hoben sich Mazzics Kampfschiffe aus ihren Verstecken und nahmen die Verfolgung auf.
    Â»Ich schätze, ich muß mich bei Ihnen entschuldigen«, sagte Mazzic hinter ihm.
    Karrde schüttelte den Kopf. »Vergessen Sie’s«, sagte er. »Oder besser, vergessen Sie’s nicht. Damit Ihnen bewußt bleibt, wie Großadmiral Thrawn arbeitet. Und was er von Leuten wie uns hält.«
    Â»Keine Sorge«, sagte Mazzic leise. »Ich werde es nicht vergessen.«

    Â»Gut«, sagte Karrde knapp. »Also denn. Unsere Leute sollen sich jetzt um das Netz kümmern — ich bin überzeugt, daß wir alle froh sein werden, Hijarna zu verlassen, bevor das Imperium erkennt, daß der Plan fehlgeschlagen ist.«
    â€™ In der Ferne, dicht über dem Horizont, flackerte für einen Moment ein Lichtblitz. »Und während wir warten«, fügte Karrde hinzu, »können wir uns über den Vorschlag unterhalten, den ich Ihnen machen möchte.«

19
    Â»In Ordnung«, sagte Han zu Lando, während er mit den Fingern über Erzwos linkes Bein tastete, auf der Suche nach einem besseren Halt. »Mach dich bereit.«
    Der Droide zwitscherte etwas. »Er sagt, Sie sollen vorsichtig sein«, übersetzte Dreipeo, der nervös in sicherer Entfernung stand. »Sie erinnern sich bestimmt noch an das letzte Mal, als...«
    Â»Wir haben ihn nicht absichtlich fallenlassen«, knurrte Han. »Wenn er lieber auf Luke warten möchte, ist es mir recht.«
    Erzwo zwitscherte erneut. »Er sagt, das wird nicht nötig sein«, erklärte Dreipeo steif. »Er hat vollstes Vertrauen zu Ihnen.«
    Â»Schön, das zu hören«, meinte Han. Unglücklicherweise gab es keinen besseren Griff. Er würde irgendwann mit Industrie-Automaton darüber sprechen müssen. »Also los, Lando: Hoch mit ihm.«
    Gemeinsam wuchteten sie ihn hoch; und mit einem Ruck, den Hans Rücken schmerzhaft zu spüren bekam, löste sich der Droide aus dem Gewirr der Baumwurzeln, in denen er sich mit seinen Rädern verfangen hatte. »Alles klar«, brummte Lando, als sie den
Droiden mehr oder weniger sanft im laubbedeckten Schmutz des ausgetrockneten Flußbetts absetzten. »Wie fühlst du dich?«
    Die Antwort dauerte diesmal länger. »Er sagt, daß es nur minimale Schäden zu geben scheint«, sagte Dreipeo. »Hauptsächlich kosmetischer Natur.«
    Â»Ãœbersetzung: Er rostet«, murmelte Han und rieb sich den Nakken, als er sich umdrehte. Fünf Meter weiter bahnte sich Luke mit seinem Lichtschwert einen Weg durch ein Gewirr dicker Ranken, die das Flußbett blockierten. Chewbacca und Mara kauerten mit schußbereiten Waffen neben ihm für den Fall, daß wieder die schlangenähnlichen Kreaturen auftauchten, die in manchen Gebüschen lauerten. Wie bei allen anderen Dingen auf Wayland hatten sie auch dies auf die harte Tour lernen müssen.
    Lando trat an seine Seite und wischte ein paar Splitter der wie Säure brennenden Baumwurzel von seinen Händen. »Netter Ort, was?« meinte er.
    Â»Ich hätte den Falken näher am Berg landen sollen«, brummte Han. »Spätestens dann, als wir herausfanden, daß wir die Düsenräder nicht benutzen können.«
    Â»In diesem Fall hätten wir es jetzt vielleicht mit imperialen Patrouillen statt mit Säurewurzeln und Rankenschlangen zu

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