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Two Night Stand

Two Night Stand

Titel: Two Night Stand Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Ki-Ela Stories
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in Shorts hatte sie auch noch nicht vergessen.
    „Sehr gut. Und dir wohl auch, du siehst gut aus“, lächelte er ihr zu, dann legte er einen Arm um die Schulter seiner schönen Begleitung. „Darf ich dir meine Lebensgefährtin Manuela vorstellen?“
    Shona schüttelte ihr brav die Hand. „Shona Miller“, stellte sie sich vor.
    „Manuela von Bachstein“, erwiderte die junge Frau.
    ‚Noch so eine…’
    „Severin hat mir schon viel von Ihnen erzählt“, erklärte Manuela ihr.
    „Oh – ehrlich? Was denn?“, Shona schaute ihn misstrauisch an. Wenn er Details von dem besagten Abend ausgeplaudert haben sollte, dann würde sie dies auch tun, da konnte er sich aber drauf verlassen.
    „Dass Sie Mechanikerin sind und sich in Ihrem Beruf durchgesetzt haben. Und dass Sie Tim total den Kopf verdreht haben, ohne dass er das anfangs gemerkt hat“, Manuela wirkte freundlich und nicht aufgesetzt, Shona begann sie zu mögen.
    „Oh, habe ich das?“, Shona sah interessiert hinüber zu ihrem Timotheus.
    „Das weißt du ganz genau“, Tim gab ihr einen kleinen Kuss und erntete dafür einen verzückten Blick seiner Mutter.
    „Hat Severin sonst noch etwas erzählt?“, hakte Shona nach, sie warf Tims Bruder einen wissenden Blick zu, er schüttelte unmerklich den Kopf, okay, das war also das Zeichen dafür, dass die genauen Details dieses Abends unter ihnen bleiben sollten.
    „Nein, habe ich nicht“, antwortete Sev für seine Freundin.
    „Wir könnten dann essen, wenn ihr mögt“, mischte Renate von Hofmannsthal sich ein. „Ich werde Birgit Bescheid sagen, dass sie auftragen kann.“
    „Das ist eine gute Idee, ich sterbe nämlich vor Hunger“, nickte Zacharias seiner Frau zu.
     
    Shona beäugte misstrauisch die Hummercremesuppe vor sich, sie hatte so etwas noch nie gegessen und konnte sich auch nicht wirklich vorstellen, wie es schmecken würde.
    Tim beobachtete sein Teufelchen grinsend, sie schien nicht wirklich begeistert von der Vorspeise zu sein, mittlerweile kannte er ihr Mienenspiel zu gut. Er streckte unter dem Tisch die Hand nach ihr aus und streichelte über ihr Bein. Sie sah ihn an, er zwinkerte ihr zu und Shona entspannte sich etwas.
    Wider Erwarten schmeckte die Suppe gar nicht mal so schlecht.
    „Schmeckt es Ihnen, Shona? Falls Sie etwas nicht mögen, dann lassen Sie es bitte stehen. Birgit kann auch etwas anderes zubereiten“, bot Renate von Hofmannsthal ihr an.
    „Nö, ist wirklich lecker“, nickte Shona. „Ich hab’ das nur noch nie vorher gegessen und wegen mir muss Birgit sich nicht nochmal hinter den Herd stellen.“
    „Freut mich, dass es schmeckt“, Tims Mutter schien wirklich viel Wert darauf zu legen.
    „Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Mechanikerin zu werden?“, Manuela sprach Shona freundlich an.
    „Ich habe mich schon immer für alles Technische interessiert. Das fing schon von klein auf an.“
    „Wirklich? Ich finde das so ungewöhnlich, ich bin total unbegabt, was so was angeht.“
    „Tim auch!“, platzte es aus Shona hinaus. „Er hat bis heute seinen High-Tech-Fernseher nicht richtig eingestellt.“
    Dann biss sie sich auf die Zunge, sie sah scheu zu ihm hinüber, er guckte sie böse an.
    „Der Fernseher ist sehr wohl richtig eingestellt!“
    „Gar nicht, aber ist ja auch jetzt egal“, versuchte Shona zu retten, was noch zu retten war. „Du hast eben andere Qualitäten.“
    „Ach ja? Welche hat er denn?“, Severins breites Grinsen ließ Shona fast schon erröten.
    „Na, also… also ich denke in seinem Beruf…“, stammelte sie.
    Herrje, das war jetzt wirklich ein bisschen blöd gelaufen, sie schaute scheu zu Tims Eltern hinüber, sein Vater machte einen amüsierten Gesichtsausdruck, immerhin.
    Seine Mutter schien das nicht sonderlich zu interessieren, sie achtete eher darauf, dass alle noch genug zu trinken in ihren Gläsern hatten.
    „Wie wahr, wie wahr“, Severin erlöste Shona damit aus der Situation.
    „Im Übrigen gehen dich meine weiteren Qualitäten auch nichts an“, Tim prostete seinem Bruder zu.
    „Ich denke, deine übrigen Qualitäten interessieren mich auch nicht sonderlich, womöglich könnte ich auch gar nichts damit anfangen.“
    „Das will ich auch hoffen“, lachte Manuela.
    Shona atmete innerlich auf, gut, die Lage war wohl irgendwie gerettet, sie nahm sich vor, besser mal die Klappe zu halten.
    „Antoine und Claudine haben uns im Mai eingeladen, wie jedes Jahr“, Renate von Hofmannsthal zog es vor, das Thema zu wechseln, Shona nahm es

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