Wächter der Macht 01 - Intrigen
Holoporno gesehen. Sie hat echt die größten.«-». wir uns weiterhin weigern zu kooperieren, dann haben wir keine andere Wahl, als.« - ». wenn sie wahre Corellianer wären, hätten sie nie zugelassen, dass man sie lebend gefangen nimmt.«
Die Dunkelheit senkte sich zur Gänze herab, und ein winziger grüner Punkt erschien auf halbem Wege zur eingedrückten Kuppel von Thrackans Haus. Der Punkt verweilte dort für eine halbe Minute und verschwand dann.
Mara überprüfte, ob ihr Lichtschwert und andere Ausrüstungsgegenstände einsatzbereit waren. Dann rollte sie über die Kante des Dachs und ließ sich zwei Stockwerke tief auf den Gehweg fallen, wo sie so sanft landete wie ein zu Boden schwebendes Blatt.
Sie blieb in der Hocke, ihre dunklen Gewänder machten sie so gut wie unsichtbar, und wartete ab. bis kein Speeder mehr zu sehen war. Dann schoss sie wie ein Sprinter aus ihrer Hocke empor, und einen Moment später war sie über die Straße und drückte sich gegen den Fuß der nichtssagenden Durabetonmauer. Ein rasches Beugen ihrer Beine und ein Machtschub. und sie war oben auf der Mauer.
Nicht ganz. Sie ließ nicht zu. dass sie oben auf der Mauerspitze landete. Auch hier sollten angeblich Drucksensoren versteckt sein, die ihre Gegenwart verrieten, wenn sie sich auf der Mauer niederließ. Stattdessen konzentrierte sie sich auf die Macht, schuf eine Blase zwischen sich und der Mauerkrone und glitt einfach über ihre Oberfläche hinweg, bis sie sich auf der anderen Seite über dem blauen Klee befand.
Es war an der Zeit, sich wie ein Jedi zu verhalten statt wie ein Spion. Als Spionin hätte sie vermutlich einen Seilwerfer auf dem Dach des CorSic-Gebäudes in Stellung gebracht, ein Bohrgeschoss abgefeuert, das ein beinahe unsichtbares Kabel hinter sich her zog, sodass die Spitze in die Kuppel von Thrackans Behausung schlug, und dann hätte sie eine energiebetriebene Winde oder eine mit Handkurbel benutzt, um sich den Viertelkilometer von Dach zu Dach tragen zu lassen - und selbst damit wäre das Risiko, entdeckt zu werden, sehr hoch gewesen. Stattdessen trug sie beinahe keine Ausrüstung bei sich, und das Risiko, dass man sie bemerkte, hing von ihrer eigenen Konzentration ab.
Sie schwebte nach unten, um unmittelbar über dem blauen Klee zu verharren. Die Blase aus Machtenergie, die sie in der Luft hielt, war einfacher aufrechtzuerhalten, wenn sie sich nur Zentimeter über der Oberfläche befand - das mentale Bild, das
Paradigma davon als eine Art luftgefüllten Ballon vor Augen zu haben, steigerte ihre Fähigkeit, die Blase zu spüren, sie weiterhin bestehen zu lassen. Sie würde sämtliche Konzentrationstricks einsetzen müssen, die sie kannte, weil das. was sie gleich tun würde, sehr knifflig war.
Am Fuß der Mauer stand sie einen Moment lang da, die Augen geschlossen, und konzentrierte sich auf die anderen Dinge, die sie würde tun müssen, um zweihundert Meter sensorgefüllter freier Fläche zu überqueren.
Luft. Natürlich konnte sie die Luft nicht davon abhalten, sich zu bewegen. Wenn sie selbst sich rührte, verdrängte sie diese. Doch sie fügte der Luft Bewegung hinzu, sodass sie zu einem einzigen steten Strom wurde, ohne dabei auf den Dutzenden von Metern, die vor ihr lagen, weder Geschwindigkeit noch Kohärenz zu verlieren. So würde ein Sensor sie nicht als Person registrieren, die sich über den Rasen bewegte, sondern als leichte Brise.
Wärme. Das war der schwierigste Teil. Wenn sie Wärme abstrahlte, würden Infrarotsensoren sie unvermeidlich bemerken. Sie umgab sich mit einer weiteren Blase, eine zur Wärmeeindämmerung - und spürte unverzüglich, wie ihre Körpertemperatur zu steigen begann, als sich die Wärme, die sie abgab, nur Zentimeter von ihrer Haut entfernt aufstaute. Sie konnte sich sogar so weit kontrollieren, dass sie nicht schwitzte, und das würde sie hier auch tun müssen - obwohl das ihre Körpertemperatur ebenfalls ansteigen lassen würde.
Sie konnte den Zustand der Wärmeabschirmung nicht lange aufrechterhalten, am Ende würde sie zusammenbrechen. Doch sie sollte in der Lage sein, lange genug durchzuhalten, um die freie Fläche zwischen der Mauer und dem Bunker zu überqueren - und in dieser Zeit würden die Infrarotdetektoren
sie nicht erfassen.
Wahrscheinlich.
Sie trat vor, konzentrierte sich aufs Gehen, erinnerte sich daran, dass die Bewegungen ihrer Beine lediglich ein tröstliches Paradigma waren - in einer anderen Haltung zu schweben, hätte mehr Konzentration
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