Bücher online kostenlos Kostenlos Online Lesen
BACCARA EXKLUSIV Band 52

BACCARA EXKLUSIV Band 52

Titel: BACCARA EXKLUSIV Band 52 Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: LEANNE BANKS AMY J. FETZER LORI FOSTER
Vom Netzwerk:
Nalla trank einen Schluck. „Nein, hetz die ganze McKay-Bande auf ihn.“
    Lane trank ihren Wein viel zu schnell. Sie hatte es so satt, sich ständig zu verstecken und zu lügen. Im Grunde wollte sie gern auf den Ball gehen.
    „Denk doch noch einmal darüber nach. Noch musst du dich nicht entscheiden, das Festival hat ja gerade erst angefangen. Wir haben noch eine Menge vor uns: das Rodeo, die Segelregatta, das Konzert im Park und vor allem die Historische Nacht. Das ist meine Lieblingsveranstaltung. Die Straßen sehen aus wie von vor zweihundert Jahren, die Sternsänger singen alte Weihnachtslieder, und manche tragen historische Kostüme. Dabei fällt mir ein, du musst dich unbedingt besser kleiden.“
    Lane blickte an sich herunter. Was war verkehrt an diesem rostroten Kleid, außer dass es etwas sackartig war? Die Farbe stand ihr gut.
    „Aber, Lane, du weißt, was ich meine. Du musst dir etwas Festliches anziehen, speziell in der Historischen Nacht. Alle sind aufgeregt und freuen sich. Männer in Livree servieren delikate Kleinigkeiten, eine Party jagt die andere …“ Nalla verschränkte die Arme hinter dem Kopf und lächelte vor sich hin.
    „Was ziehst du denn an?“
    Nalla sah die Freundin an. „Ein hinreißendes schmales blaues Cocktailkleid, das wie eine zweite Haut sitzt. Das ganze Jahr habe ich dafür gespart.“
    „Ein ganzes Jahr? Dann muss es ja ein Vermögen gekostet haben. Das musst du mir unbedingt mal zeigen.“
    „Du kennst es.“
    „Wieso?“
    „Es kommt aus deinem Atelier.“

7. KAPITEL
    Nalla hatte recht. Die Historische Nacht war ein Märchentraum.
    Die Altstadt war in großen Teilen für den Verkehr gesperrt worden. Die Ladenbesitzer hatten tagsüber geschlossen, um alles für den Abend vorzubereiten, wenn die Geschäfte wieder öffneten, sodass die Menge die fantasievollen Schaufensterdekorationen bestaunen konnte.
    Lane hatte sich bemüht, alles besonders festlich herzurichten. Sie hatte die Schaufenster mit dunkelblauem Samt ausgeschlagen und die Bücher auf glitzernden Podesten drapiert, beleuchtet von hellen Spotlights. Nalla hatte auf ihren Wunsch verschiedene Platten mit kleinen Köstlichkeiten zurechtgemacht, die Lane mit einem Glas Wein oder Punsch gratis anbieten wollte. Schon deshalb würde der eine oder andere in ihren Laden kommen. Die meisten Ladenbesitzer hatten sich in historische Kostüme gezwängt, und als nach Sonnenuntergang dann die Sternsänger vom Rathaus aus loszogen und die alten Weihnachtslieder sangen, ließ auch Lane sich von der allgemeinen Aufregung anstecken.
    Doch sehr bald verwandelte sich ihre freudige Erregung in absolute Panik.
    Nie hätte sie gedacht, dass so viele Menschen in die Buchhandlung stürmen würden. Hatte das etwas mit der Autorin zu tun, die ihren neuesten Roman signierte? Da sie aus Bradford kam, kannte sie fast jeden. Lane hatte alle Hände voll zu tun und hätte an mehreren Orten gleichzeitig sein sollen. Sie musste nicht nur Kunden bedienen, Fragen beantworten und Bücher aus dem Lager holen. Da es wieder kälter geworden war, war den Besuchern eher nach Cappuccino und Café Latte als nach Wein zumute, also musste sie auch noch die Kaffeemaschine bedienen und außerdem dafür sorgen, dass die Platten mit den Häppchen wieder aufgefüllt wurden.
    Hätte sie bloß eine Hilfe engagiert! Aber sie war gar nicht auf die Idee gekommen, dass es so voll werden könnte, und war nur froh, dass sie das Kostüm mit dem kürzeren Rock und der bequemen Jacke trug. In ihrem üblichen knöchellangen Rock hätte sie sich nur verfangen. Schade war nur, dass sie bei der Hetzerei keine Zeit hatte, sich mit ihren Kunden zu unterhalten.
    Tyler sah verblüfft auf die Menschenmenge, die sich in dem kleinen Laden drängte.
    „Du liebe Zeit, was ist denn hier los?“ Seine Schwester Kate, die sich dicht hinter ihm in den Laden schob, riss erstaunt die Augen auf.
    „Wahrscheinlich hat auch Lane nicht mit einem solchen Andrang gerechnet.“ Tyler schaffte es, bis zu ihr vorzudringen. „Hallo, Lane.“
    Sie bediente gerade die Kasse und blickte erst auf, als die Quittung ausgedruckt wurde. „Oh, hallo.“ Mann, sah er gut aus in diesem blauen Pullover, der die Farbe seiner Augen unterstrich und die Schultern noch breiter erscheinen ließ. „Ich würde gern ein bisschen schwatzen, aber …“ Sie wickelte die Bücher ein und reichte sie dem Kunden. „Vielen Dank. Wegen des anderen Buches rufe ich Sie noch diese Woche an.“
    Dann stürzte sie zur

Weitere Kostenlose Bücher