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Elbenkinder - Die ganze Saga (1-7)

Elbenkinder - Die ganze Saga (1-7)

Titel: Elbenkinder - Die ganze Saga (1-7) Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Alfred Bekker
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Lichtung aufsuchten, wo sie zum ersten Mal den Waldgeistern begegnet waren, war von den zu Holz gewordenen drei Riesenfledertieren nirgends etwas zu sehen.
    Rarax stieß einen durchdringenden Ruf aus, und aus sehr großer Ferne erhielt er Antwort, ganz leise und kaum für ein Elbenohr vernehmbar.
    „Tja, ich glaube, die drei wollen nicht gezähmt werden“, meinte Thamandor.

Nachwort

    Liebe Elbenfreunde,

    das fünfte Abenteuer der Elbenkinder ist bestanden. Darin war häufig von Lirandil, dem uralten Fährtensucher, die Rede. Über ihn gibt es eine Extra-Erzählung, die den Titel „Lirandil – Der Fährtensucher der Elben“ trägt. Ich habe diese Geschichte unter dem Autorennamen Neal Chadwick geschrieben, mit dem ich meine Karriere als Schriftsteller vor vielen Jahren begann. Man kann diese Geschichte ausschließlich als E-Book über das Internet beziehen und dann auf dem Computer oder vielen Handys lesen. Näheres dazu und überhaupt zu meinen Büchern erfahrt Ihr auf „ www.AlfredBekker.de “.
    Unter der Adresse „ [email protected] “ könnt Ihr mir gern Eure Meinung zu den Elbenkindern schreiben. Ich freue mich über jede Zuschrift.
    Die nächsten beiden Bände werden die Titel „Die Geister der Elben“ und „Die Eisdämonen der Elben“ tragen, und natürlich wird es da wieder recht abenteuerlich zugehen.
    Zum Schluss die Checkliste aller Elben- und Elbenkinder-Bücher aus meiner Feder:

    Elbenkinder-Serie:
    Das Juwel der Elben (Elbenkinder Band 1)
    Das Schwert der Elben (Elbenkinder Band 2)
    Der Zauber der Elben (Elbenkinder Band 3)
    Die Flammenspeere der Elben (Elbenkinder Band 4)
    Im Zentaurenwald der Elben (Elbenkinder Band 5)

    Elben-Trilogie (Vorgeschichte der Elbenkinder-Serie):
    Das Reich der Elben (Elben Band 1)
    Die Könige der Elben (Elben Band 2)
    Der Krieg der Elben (Elben Band 3)

    Wer eine Buchbesprechung verfasst hat, kann mir übrigens per E-Mail schreiben und bekommt dann das oben erwähnte E-Book über Lirandil umsonst.

    Alfred Bekker
    Lengerich, 2010

Alfred Bekker
    Elbenkinder 6
Die Geister der Elben

    Inhalt

    Kapitel 1: Das Reich der Geister
    Kapitel 2: An der Tafel des Elbenkönigs
    Kapitel 3: Ein fliegendes Schiff und unangenehme Fragen
    Kapitel 4: Der fremde Elbensohn
    Kapitel 5: Ein Elbengeist in der Nacht
    Kapitel 6: Rarax und das Lichtpferd
    Kapitel 7: Nach Estorien
    Kapitel 8: Fürst Bolandor
    Kapitel 9: Die schwarzen Schiffe
    Kapitel 10: Maladran-Pfeile
    Kapitel 11: Der Siegelring
    Kapitel 12: Die Schlacht zwischen Licht und Schatten
    Kapitel 13: Das Gespenst an der Grenze
    Kapitel 14: Der geflügelte Schatten
    Kapitel 15: Der Kristall des Wissens
    Kapitel 16: Abschied

Kapitel 1
    Das Reich der Geister

    Rarax stieß einen lauten Schrei aus.
    Das Riesenfledertier öffnete sein Maul, soweit es konnte, und sog erst einmal geräuschvoll die kalte Höhenluft ein, die es dann wieder herauspresste. Beim Einatmen entstand ein schnarrender Laut und beim Ausatmen ein Ton, der so schrill war, dass jeder Elb davon taub hätte werden können, wenn er sein feines Gehör nicht rechtzeitig abschirmte.
    „Er will das einfach nicht, Sarwen!“
    „Aber er soll gefälligst dorthin fliegen, wohin wir wollen, Daron!“
    Daron und Sarwen, die beiden magisch hochbegabten Enkelkinder des Elbenkönigs Keandir, saßen auf dem Rücken von Rarax, ihrem gezähmten Riesenfledertier, das sich einfach weigerte weiterzufliegen.
    Daron schob sich den Dolch zurecht, den er am Gürtel trug, um sich besser nach vorn beugen zu können, ganz weit, bis zum fellbewachsenen Kopf des drachengroßen Flugungeheuers. „Wieso befolgst du meine Gedanken nicht?“, rief er Rarax ins Ohr.
    Das Riesenfledertier antwortete mit einem dröhnenden Laut, der sofort beantwortet wurde, und zwar von einer Herde Riesenmammuts, die in der Tiefe unter ihnen durch die wuchernde Pflanzenwelt des Wilderlandes trampelte. Ein Mannus – so nannte man die sehr seltenen weißen Riesenmammuts – führte die Herde an, die sich offenbar von Rarax' Gedröhne so sehr gestört fühlte, dass alle ihren Rüssel hoben und laut trompeteten.
    Rarax zuckte regelrecht zusammen und geriet ins Trudeln, weil er für einen Moment seine großen Lederschwingen nicht parallel zueinander bewegte. Er sackte ein ganzes Stück in die Tiefe, geradewegs auf die Riesenmammuts zu, deren Herde ihrerseits vor Schreck zu allen Seiten auseinanderstob.
    „Nun gehorche!“, verlangte Daron mit einem sehr intensiven Gedanken. Er sammelte dabei so viel

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