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Invasion 03: Der Gegenschlag

Invasion 03: Der Gegenschlag

Titel: Invasion 03: Der Gegenschlag Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: John Ringo
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annähernd wichtigen Pass in den Appalachen zu überfluten. Und dazu würde es nicht einmal schlaue Posleen brauchen.
    Wenn man jetzt noch diese mögliche neue Erkenntnis hinzufügte, dass es intelligente Posleen gab, war alles im Eimer.
    Der Bericht aus Georgia andererseits war sehr beunruhigend. Er wusste, dass Rabun als eine der weniger gut in Schuss gehaltenen Verteidigungsanlagen galt, hauptsächlich weil die Stellungen dort bisher kaum angegriffen worden waren. Es gab dort unten einen Verteidigungsspezialisten, der Name lag ihm auf der Zunge, aber das reichte nicht aus.
    Und Bernard war dort. Das würde den Posleen jeden Vorteil verschaffen, den sie brauchten.
    Was tun, was tun …
    Zuallererst tippte er den Befehl ein, dass die Zehntausend sich zum Abrücken bereithalten sollten. Sie konnten bleiben, wo sie waren, schließlich brauchten sie dringend Erholung, aber sie waren jetzt auf vier Stunden Alarmbereitschaft gesetzt und wurden angewiesen, alles zum Abrücken bereitzuhalten. Cutprice hatte das wahrscheinlich ohnehin schon veranlasst, aber auf Nummer Sicher zu gehen hatte noch nie geschadet. Er überlegte, ob er den GKA denselben Befehl erteilen sollte, aber wenn er das tat, würde O'Neal wahrscheinlich alle in die Anzüge stecken und Kurs auf … oh … Scheiße.
    Er blickte erneut auf die Karte und schüttelte den Kopf. Das brachte einen völlig neuen Aspekt ins Spiel. Er durfte O'Neal gegenüber unter keinen Umständen etwas über diese Situation erwähnen, er und seine Leute brauchten dringend noch ein paar Tage Ruhe. Das Bataillon schnell nach Süden zu verlegen würde freilich nicht leicht sein. Nun, mal sehen.
    Er sah sich die Bestandslisten an und stellte fest, dass sie ausreichend über Tarnkappen-Shuttles verfügten, »Banshees«, wie die Truppen sie allgemein nannten. Sie hatten sie bestellt, als es noch so aussah, als ob die Großzügigkeit der Galakter grenzenlos wäre. Jetzt, im Nachhinein, wünschte er sich, sie würden über die gleiche Menge an Anzügen verfügen, aber was nützte es, sie mussten mit den Karten spielen, die man an sie ausgegeben hatte. Wenn es in Georgia wirklich heiß wurde, konnte er O'Neal und seine Truppe per Shuttle dort hinfliegen. Die meisten von ihnen waren jetzt im Westen, aber er sollte rechtzeitig eine Warnung erhalten, ehe es wirklich heiß wurde.
    Und damit war er, was sofort verfügbare Verbände anging, auch schon am Ende angelangt. Er würde seinen Stab darauf ansetzen und die nachsehen lassen, was sonst noch zur Verfügung stand, um die Verteidigungskräfte im Gap zu verstärken. Aber dann stellte er fest, dass die dort nur über ein SheVa verfügten. Eines dieser Monster zu verlegen war nichts, was man kurzfristig erledigen konnte.
    Er tippte auf ein Icon seines AID und stellte fest, dass ein SheVa nach Chattanooga unterwegs war.
    Jetzt nicht mehr.
     
     
    Mosovich betrachtete die Gebäudefassade. Früher einmal hatte es hier ein Grillrestaurant im Familienbetrieb gegeben, an das Mosovich sich noch vage aus früheren Zeiten erinnerte. Gleich daneben war die örtliche Sektion des Veteranenverbandes untergebracht gewesen.
    Jetzt war es eine Bar, die einzig und allein dazu diente, Soldaten in kürzestmöglicher Zeit um ihr Geld zu erleichtern.
    Der vordere Bereich war mit Soldaten geradezu voll gestopft, die meisten von ihnen leicht bewaffnet und schwer betrunken. Dazwischen zwängten sich die Kellnerinnen und andere professionelle Mädchen.
    Er zuckte zusammen, als ein Soldat ins Freie taumelte. Ein leicht bekleidetes weibliches Wesen, das ohne Zweifel noch nicht volljährig war, stützte den unrasierten Sergeant. Der Sergeant kniff die Augen zusammen, um sie gegen die grelle Sonne zu schützen, griff dem Mädchen an die Titten und taumelte die Straße hinunter, hatte immer wieder Mühe, nicht vom Bürgersteig zu fallen, als er zielsicher einem nahe gelegenen Motel zustrebte.
    »Negativ«, sagte er.
    »Negativ«, pflichtete Wendy ihm bei und fröstelte im Wind, »Ich wette mit Ihnen, der wird ausgenommen. Sonst noch eine Idee?«
    »Bloß eine noch«, sagte Mosovich und blickte zur Sonne auf. Sie hatten es geschafft, die ganze Gruppe in den einen Humvee zu packen, den sie sich organisiert hatten, wobei sie die meisten Kinder auf dem Schoß sitzen oder auf der Ladebrücke verstaut hatten. Aber wenn sie wesentlich weiter fuhren, würde das Probleme geben. Und es war bereits Nachmittag, Ende September, und die meisten der Kinder waren für die kühlen

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