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Nina 04 - Nina und das Raetsel von Atlantis

Nina 04 - Nina und das Raetsel von Atlantis

Titel: Nina 04 - Nina und das Raetsel von Atlantis Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Moony Witcher
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Bergen umgebenes Tal mit grünen Wiesen und einem zauberhaften Wasserfall, der in einen kleinen See mündete.
    Nina und Max rannten sofort zum Wasser. Sie waren davon überzeugt, das vierte Geheimnis dort entdecken zu können.
    Fiore und Roxy folgten Cesco, der neben einer alten Eiche eine riesige Rose entdeckt hatte. »Die Rose!«, rief er. »Erinnert ihr euch? Das muss die Rose sein, auf die ich den Schrein legen muss.«
    Dodo, der den Beutel mit den Drachenzähnen hinter sich herzog, spazierte neugierig herum und sah sich um. Als er den Blick zum Himmel hob, musste er zu seiner Verwunderung feststellen, dass es gar kein richtiger Himmel war.
    »Wasser! S... seht mal, der H... Himmel besteht aus Wasser!«, rief er den anderen zu.
    Nina blickte fragend nach oben. Tatsächlich waren dort oben weder Sonne noch Wolken zu sehen. Es gab keinen Himmel.
    Über dem Tal hing eine Masse aus tiefblauem Wasser. Ohne nachzudenken hob Nina den Taldom Lux, und aus dem Schnabel des Gugi schoss ein roter Lichtstrahl, der auf dem Wasserhimmel eine verschwommene Inschrift formte:

    »Wir haben es geschafft!«, rief Nina glücklich und umarmte Max.
    Cesco winkte wild mit den Armen. »Kommt hierher! Ich habe die Rose gefunden, auf die wir den Schrein legen müssen, wie es das Systema Magicum Universi gesagt hat.« Behutsam bettete Cesco den magischen Gegenstand auf die Blume.
    In einem hellen Licht, das die Kinder einhüllte, öffnete sich der Schrein aus Goasil auf wundersame Weise.
    In ihm fanden die Freunde vier kleine Goldzepter. Sie waren dem Taldom Lux sehr ähnlich, doch hatten sie anstelle des Gugi-Kopfes eine einfache runde Öffnung. Auf dem Griff befand sich ein kleiner roter Knopf, auf dem das xoraxianische Wort für schwarz - vyly - stand.
    Ein Zepter nach dem anderen schwebte zu den Kindern, die sie behutsam ergriffen.
    »Bei allen Schokoladen der Welt! Es sind kleine Taldoms!«, rief Nina lächelnd.
    Die Freunde drehten und wendeten die Gegenstände staunend in ihren Händen.
    »Kann ich damit etwa auch schießen?«, fragte Dodo beeindruckt und drückte schon den roten Vyly-Knopf. Aus der Mündung des Zepters schoss ein schwarzer Blitz, der das grüne Gras an einer Stelle sofort verbrannte.
    »Pass auf! Spiel nicht damit rum. Es ist gefährlich!«, ermahnte Nina ihn und warf ihm einen strengen Blick zu.
    »Mit diesem Taldom Lux können wir kämpfen und dir endlich gegen Karkon helfen!«, rief Roxy begeistert.
    »Ja, ich glaube, genau dazu sind sie da. Ich bin glücklich, dass auch ihr jetzt ein Hilfsmittel aus Xorax habt. Ist euch klar, was das bedeutet? Das heißt, ihr seid jetzt wahre Alchimisten.« Ninas Augen glänzten vor Freude.
    Cesco und Fiore drückten die Zepter an ihre Herzen, sahen zu Max und fingen an zu lachen.
    Der Androide wackelte jedoch zweifelnd mit dem Kopf. »Ich hoffe, ihr gebraucht xie gut.«
    Roxys Blick fiel in den Schrein. Da war noch etwas in dem Kästchen. Ein Stück Papier. Sie nahm die Nachricht heraus und las laut vor - es war ein Brief von Professor Michail Mesinski.
    Xorax, Mirabilis Fantasio, Saal der Großen Versammlung
    DAS, WAS RECHT IST, UND DIE VIER ZEPTER AUS GOLD
    Liebe Kinder,
    nun wende ich mich zum ersten Mal an euch. Ich bin euch zu großem Dank verpflichtet für all das, was ihr bis hierher getan habt. Doch bis ihr zum Ziel gelangt, warten noch harte Prüfungen auf euch. Diese vier Goldzepter werden euch dabei helfen. Setzt sie klug ein. Sie sind aus philosophischem Gold.
    Denkt immer daran, niemals die Alchimie des Lichts zu verraten. Denn nur durch sie kann Xorax leben.
    Geht jetzt zum Wasserfall und fasst in Worte, was für euch das Wort »recht« bedeutet, boch bevor ihr dies macht, denkt gut darüber nach. Erinnert euch an das, was ich euch in der Villa Espasia beigebracht habe, noch bevor Nina zu uns kam.
    Für meine geliebte Ninotschka habe ich eine andere Aufgabe. Sie soll ein Gedicht über das menschliche Dasein verfassen.
    Ihre Worte sollen das wiedergeben, was ich ihr beigebracht habe und was sie bisher schon gelernt hat.
    Wenn all das, was ihr sagt, aus eurem Herzen kommt, wird der Wasserfall euch helfen.
    1004104

     
    Seufzend blickten die fünf Freunde auf den Wasserfall. Die ihnen aufgetragenen Aufgaben waren nicht wirklich schwer, aber sie verlangten einen gewissen Einsatz.
    Zusammen gingen sie zu den Ufern des Sees.
    Roxy und Fiore stellten sich auf einen kleinen Felsvorsprung, während Dodo und Cesco sich auf der gegenüberliegenden Seite aufstellten. Das

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