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Silberband 017 - Die Hundertsonnenwelt

Silberband 017 - Die Hundertsonnenwelt

Titel: Silberband 017 - Die Hundertsonnenwelt Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Perry Rhodan
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etwas verheimlichen konnte.
    »Wie lange soll dieses Zusammenraufen denn dauern? Bis uns die Laurins erwischen oder die Hyperinpotronik, Barbar?«
    Rhodan hatte keine Zeit, darauf zu antworten. Die Gruppe Van Moders', auf der Suche nach der hypertoyktischen Fehlerquelle, meldete sich aus dem Gehirn. Doch der Robotiker kam nicht zu Wort. Eine Space-Jet, die über der Hundertsonnenwelt Kontrolle flog, meldete sich vom anderen Kontinent. Die Besatzung beobachtete, daß unter den Posbis wieder vernichtende Kämpfe aufgeflammt waren.
    »Haben Sie mitgehört, Van Moders?« fragte Rhodan über Telekom.
    »Ja. Der Bericht der Space-Jet deckt sich genau mit unseren Beobachtungen. Die Energiereserven des Zentralplasmas bauen mit erschreckender Schnelligkeit ab, und das hyperinpotronische Gehirn wird zusehends selbständig. Dementsprechend heiß ist auch unser Empfang hier. Plötzlich speit jeder Raum Roboter aus. Ich wollte Verstärkung anfordern, doch unter diesen Umständen wird es besser sein, wenn wir uns zurückziehen.«
    »Gehen Sie kein Risiko ein, Van Moders.«
    »Größer als es ist, kann es gar nicht mehr …« Das letzte was durchkam, war ein Aufschrei des Robotikers, danach schwieg der Telekom.
    Rhodan hatte schon mit der Panzer-Alarmbereitschaft Verbindung. Sein Befehl war bestätigt worden, aber dann hörte er, daß dieser Befehl nicht durchzuführen war.
    »Sir, mit unseren Shifts kommen wir bis zur zweiten Sperre in der Hyperinpotronik. Dahinter wird der Gang so eng, daß wir uns festfahren.«
    Atlan stand schon an der Tür. »Ich nehme ein Kommando und stoße zur Gruppe Van Moders' vor, Perry.«
    »Nein. In diesem Stadium nicht, Arkonide. Die Gruppe muß versuchen, aus eigener Kraft aus dem Gehirn herauszukommen.«
    »Du willst deine besten Wissenschaftler im Stich lassen, Barbar? Männer, die von Kampftechnik keine Ahnung haben?«
    »Van Moders hat eine Ahnung. Und Ras Tschubai auch. Wenn ihre Lage lebensgefährlich wird, kann Ras sie in Sicherheit teleportieren.«
    Atlan zeigte offen seine Unruhe. »Warum haben wir nicht gewartet, bis sich einer der Willys bereit erklärt, uns in das unterirdische Labyrinth zu führen?«
    »Weil wir keine Zeit zu verlieren haben, Admiral. Das dürfte dir doch auch klar sein. Vielleicht weigern sich alle Willys, uns in die Hyperinpotronik zu führen, und dann? Dann machen wir uns Vorwürfe, wertvolle Zeit verschwendet zu haben.«
    Schnell spitzte sich die Lage auf der Hundertsonnenwelt wieder zu. Gerade war wieder dieser Wechsel im Gang, und die Kommandogewalt ging mehr und mehr auf das Gehirn über.
    Von der Hyperinpotronik hatten die dreitausend Terraner auf der Hundertsonnenwelt nur Vernichtung zu erwarten.
    Und tief im Innern des Gehirns steckte die Gruppe Van Moders' und kämpfte mit plötzlich überall auftauchenden Robotern.
    Rhodans einzige Hoffnung war Ras Tschubai, der die Männer jederzeit in Sicherheit bringen konnte.
    Zehn von den dreißig mitgeführten Space-Jets flogen Kontrolle über dem Plasmaplaneten.
    Sie meldeten von überall her plötzlich aufflackernde Kämpfe zwischen biofreundlichen und biofeindlichen Robotern. Gerade lief wieder eine neue Meldung ein. Sie enthielt andere Akzente, auch wenn sie von Kämpfen berichtete.
    Immer mehr Posbis reihten sich bei den biofeindlichen Robotern ein. Das bedeutete, daß jede Verbindung zum Zentralplasma unterbrochen war. Das hieß: Alle Macht befand sich bei der Hyperinpotronik.
    Und in einem Abstand von einem Lichtjahr kreuzten viele Schiffe der Laurins, bereit, sich in jeder Minute auf die Hundertsonnenwelt zu stürzen. Warum sie bisher noch keinen einzigen Angriff geflogen waren, blieb rätselhaft.
    Da meldete sich die GAUSS: »Setzen uns ab – …ker Angriff durch tro…  …waffnung zu schwach – …treffer in d…  …lüchten in Librationszone und …«
    Noch ein paarmal krachte es im Lautsprecher, dann war Stille.
    Das Gesicht des Offiziers, der die Panzer-Alarmbereitschaft kommandierte, erschien auf dem Bildschirm. »Sir, neuer Angriff der biofeindlichen Roboter auf uns. Plötzlich sind alle Posbis wieder feindlich aktiv. Ich habe Feuerbefehl erteilt.«
    »Unterrichten Sie mich von Fall zu Fall.« Mehr hatte Rhodan dazu nicht zu sagen.
    Die Geschütze der X-1 begannen zu feuern. Die Energiestationen des Kugelraumers sprangen von Leerlauf auf Vollast. Durch alle Räume des Schiffes lief das Brummen der schweren Aggregate. Über die Verständigung wurde die Warnung durchgegeben: »Achtung!

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