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Snowbound - Atemloses Verlangen

Snowbound - Atemloses Verlangen

Titel: Snowbound - Atemloses Verlangen Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Larissa Ione
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wollte ich unbedingt eine Frau kennenlernen. Irgendeine Frau. Um sie ins Bett zu kriegen.«
    »Soll ich mich jetzt besser fühlen?«
    Er verkniff sich ein Lächeln und drückte ihre Hand. »Todd war der Ansicht, dass ich mir ein leichtes Opfer suchen sollte, um wieder auf die Beine zu kommen. Vor zwei Jahren hätte ich das auch so gemacht. Damals lagen mir lockere, oberflächliche Frauen, die genauso gern feierten wie ich. Aber an jenem Tag im
Moose
… aus irgendeinem Grund hat mich dieser Frauentyp plötzlich nicht mehr interessiert. Ich wusste selbst nicht, was los war.«
    Er holte tief Luft und richtete seinen durchdringenden Blick auf sie. »Und dann habe ich dich gesehen. Du bist das genaue Gegenteil von allem, was mir normalerweise an Frauen gefällt. Du bist schön, aber du bist auch
echt
. Du bist intelligent. Und stark. Und einfallsreich.«
    Damit streckte er die Hand aus und wickelte eine Locke ihres Haars um seinen Finger, und sie musste sich zusammenreißen, um nicht ihre Wange an seine Hand zu schmiegen. »Ich mag es, dass dein Haar dunkel ist und dass du nicht einen Meter achtzig groß bist. Ich liebe deine Kurven. Und deine Klugheit. Und was mich wahrscheinlich am meisten gereizt hat, war die Tatsache, dass du mein Interesse nicht erwidert hast. Hast du eine Ahnung, wie erfrischend das ist?«
    Sie wusste nur zu gut, wie es war, wenn man jemanden wollte und der andere diese Gefühle nicht erwiderte, und das letzte Wort, dass ihr dazu einfiel, war
erfrischend
. Demütigend, qualvoll und kränkend, all das, ja. Aber nicht erfrischend.
    »Das ist ja alles sehr charmant, aber ich weiß nicht, worauf du hinauswillst.«
    Auf seinem Gesicht breitete sich das für ihn typische entwaffnende Lächeln aus, und er legte seine Hand auf genau die Art um ihre Wange, nach der sie sich gesehnt hatte. »Ich war mir damals nicht sicher, warum mich an jenem Tag jemand gereizt hat, der das Gegenteil von meinem Beuteschema ist. Aber jetzt weiß ich es. Tief drinnen wollte ich nicht einfach nur mit einer Frau ins Bett. Ich wollte keine belanglose Affäre. Was ich wollte, Robyn, war eine Beziehung. Und das will ich immer noch. Ja, als ich dich kennengelernt habe, wollte ich dich in erster Linie flachlegen, aber bevor es dazu kam, hatte sich das Ganze schon in etwas ganz anderes verwandelt.«
    Ihr Herz glaubte ihm, und dabei klopfte es so schnell und heftig, dass sie das Gefühl hatte, es wollte ihr aus der Brust springen, um näher bei ihm zu sein. Aber mit ihrem Kopf war das anders … der ließ sich nicht so leicht überzeugen.
    »Aber?«
    Er sah hinunter auf seine Füße, bevor er den Blick wieder hob, um sie anzuschauen. »Aber da war ich schon den Handel mit Damon eingegangen.«
    »Dann gibst du also zu, dass du mich angelogen hast, um mich ins Bett zu kriegen.«
    »In gewisser Weise schon«, erwiderte er nüchtern. »Ich meine, ich habe dir nicht von dem Kommentatoren-Job erzählt, weil ich nicht wusste, wie sich die ganze Sache entwickeln würde. Und ich war mir auch nicht sicher, ob es meiner Agentin überhaupt gelingen würde, weitere Termine für mich klarzumachen.« Halbherzig zuckte er mit den Achseln. »Da es ja ohnehin nur um eine Affäre ging, dachte ich, dass es keine Rolle spielt. Und dieser Deal mit Damon, nun ja, ich dachte wirklich, das ich dir auf diese Weise helfen könnte. Er versprach, sich um ein Job für dich zu kümmern, wenn ich dich ein bisschen ablenken würde.«
    Das hörte sich vernünftig an und nicht nach dem teuflischen Plan, den sie hinter allem vermutet hatte. »Dennoch, die Tatsache, dass er dir einen Job beim Fernsehen angeboten hat, kam dir sicher gelegen.«
    Seine Schultern sackten nach unten, als wäre das Gewicht der Wahrheit zu schwer, um es zu ertragen. »Das stimmt. Das Jobangebot kam mir sehr gelegen. Ich glaube, ich habe mir selbst etwas vorgemacht, indem ich mir sagte, dass es um dich gehen würde. Das stimmte nicht, in Wahrheit ging es mir um mich selbst. Oder zumindest war das so, bis ich anfing, mich in dich zu verlieben. Und dann ging es nur noch um dich.«
    Vor Rührung war ihre Kehle wie zugeschnürt, und sie musste mehrere Male schlucken, bevor sie erneut sprechen konnte. »Du hast dich in mich verliebt? Sogar nachdem du dieses Foto von mir gesehen hast?«
    »Hast du mich weniger gemocht, nachdem du gehört hast, was ich durch den Krebs verloren habe?«
    Sie schüttelte den Kopf. »Natürlich nicht. Aber das ist auch etwas anderes.«
    »Wieso ist das etwas anderes? In

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