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Two Night Stand

Two Night Stand

Titel: Two Night Stand Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Ki-Ela Stories
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auch ruhig etwas schneller fahren können, aber Renate von Hofmannsthal war wohl etwas empfindlich, und auch Manuela wurde immer blasser um die Nase.
    „Gefällt es dir?“, Tim zog sie in seine Arme und gab ihr einen zärtlichen Kuss.
    „Ja, es ist toll!“
    „Du bist umwerfend, Teufelchen“, lächelte er. „Ich habe einen guten Fang mit dir gemacht.“
    „Du hast mich nicht gefangen, sondern ich dich. Aber ich will dir deine Illusion nicht zerstören.“
    „Wie geht es dir?“, Tim strich ihr eine Locke zurück, die durch den Fahrtwind aber immer wieder nach vorne wehte.
    „Gut, wirklich. Es ist wunderschön hier, aber für mich halt etwas ungewohnt“, erklärte sie ihm. „Das ist einfach nicht meine Welt.“
    „Bald wirst du dich daran gewöhnt haben. Denn das hier gehört auch zu mir“, Tim küsste sie auf die Nasenspitze.
    „Und das da unten…“, sie stampfte mit dem Fuß auf und deutete damit den Motorenraum an. „… gehört zu mir. Passt das wirklich zusammen?“
    „Das siehst du doch an uns, oder?“, Tim zog sie noch fester in seine Arme. „Zweifelst du etwa daran?“
    „Nicht an unserer Liebe, aber… aber die ganzen Umstände machen mir doch etwas Angst“, gestand sie ihm ehrlich. „Das hier ist so unvorstellbar für mich. Ich sitze hier auf einer riesigen Luxusyacht – ich! Shona! Irgendwie passt das nicht so richtig zusammen.“
    Tim fischte sein Handy aus der Tasche, dann machte er damit ein Foto von sich und ihr. „Was siehst du?“
    „Tim und Shona… und das blaue Meer im Hintergrund“, antwortete sie ihm, dann lächelte sie ihn an. „Und wir sehen echt gut zusammen aus.“
    „Dann passt es auch, oder?“, Tim hatte das unwiderstehliche Bedürfnis, ihr ihre Bedenken einfach wegzulieben, aber das musste wohl warten, bis sie wieder in der Villa waren.
    „Ich glaube, du hast ausnahmsweise mal recht…“
     
    „Shona, da ist ein junger Mann, der möchte dich sprechen“, Zacharias von Hofmannsthal betrat am nächsten Morgen die Terrasse der Villa. Sie frühstückte dort gerade mit ihren Gastgebern und Tims Familie, verdutzt sah sie auf.
    „Mich?“, fragte sie ungläubig.
    „Ja, das Hausmädchen sagte es mir gerade“, nickte Tims Vater ihr zu.
    „Ich kenne hier doch überhaupt keinen…“
    „Das sieht der junge Mann wohl anders. Komm, wir schauen mal nach“, bot Zacharias ihr an, Shona stand etwas ratlos auf.
    „Soll ich auch mitkommen?“, fragte Tim, er war genauso überrascht wie sie.
    „Nein, ich brauche nicht noch mehr Geleitschutz“, Shona winkte nur ab.
    Zacharias trat mit ihr nach draußen vor die Villa, Philippe von der Schiffsbesatzung stand mit einem Strauß Blumen vor ihr. „Hallo, Serge und ich wollten uns bei dir bedanken“, sagte er verlegen. „Das war echt nett, dass du uns gestern geholfen hast.“
    Shona lächelte ihn erfreut an. „Keine Ursache“, sie nahm die Blumen entgegen, die er ihr mit einem charmanten Lächeln reichte, doch dann erlangte etwas anderes Shonas Aufmerksamkeit.
    Vor der Villa parkte ein Motorrad, eine große Maschine, ihre Augen begannen zu leuchten. „Ist das deine?“, fragte sie Philippe.
    „Ja, die habe ich mir vor einem halben Jahr gekauft“, antwortete er stolz. „Willst du sie dir mal anschauen?“
    „Gerne“, Shona huschte schnell die Stufen der Villa hinab, zuvor drückte sie noch Tims Vater den Blumenstrauß in die Hand.
    „Verstehst du da auch etwas von?“, Philippe schaute Shona fast schon bewundernd an.
    „Ich würde auch so gerne eine Maschine haben“, seufzte sie.
    „Aber…?“
    „Aber ich habe meine Oma versprochen, dass ich nicht Motorrad fahre. Sie hat dann zu viel Angst um mich“, antwortete sie ihm ehrlich.
    „Deine Oma ist aber nicht hier, oder?“, grinste Philippe sie an. „Sollen wir eine Runde drehen?“, er schaute fragend zu Zacharias von Hofmannsthal hinüber.
    „Von mir aus, ich sage den anderen Bescheid“, lachte Tims Vater ihnen zu.
    „Ich würde ja schon gerne“, sie biss sich auf der Unterlippe herum, dann verwarf sie aber ihre Bedenken. „Okay.“
    Aufgeregt kletterte sie hinter Philippe auf die Maschine. „Wir sind gleich zurück!“, rief sie in Richtung Zacharias.
    „Viel Spaß!“, er winkte ihnen fröhlich zurück.
     
    „Wo ist Shona?“, Tim sah seinen Vater überrascht an, als der mit einem Strauß Blumen, aber ohne sein Teufelchen wieder auf die Terrasse trat.
    „Die ist gerade abgedüst.“
    „Wie? Abgedüst?“, Tim runzelte die Stirn. „Und von wem

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