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Two Night Stand

Two Night Stand

Titel: Two Night Stand Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Ki-Ela Stories
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räusperte sie sich, jetzt war es ihr doch unangenehm, dass so viele ihren kleinen Streit mit Tim mitbekommen hatten.
    „Wenn Sie nochmal mit Philippe unterwegs sind, in der Garage liegen Helme“, zwinkerte er ihr spitzbübisch zu, sie atmete erleichtert auf und grinste zurück.
    „Okay, danke für den Hinweis“, gluckste sie leise.
    „Shona!“, sagte Tim mit strenger Stimme.
    „Schon gut, Timotheus, ich fahre nicht mehr“, versprach sie ihm und fügte ein ganz leises „So lange ich hier bin…“, hinzu.
     
     
    „Hui, du hast wirklich den Motor repariert?“, gluckste Isabelle und stopfte sich ein großes Stück Pizza in den Mund.
    „Ja klar, warum auch nicht?“, Shona zuckte mit den Schultern. „Da ist ja nun wirklich nichts dabei.“
    „Na ja, haben die feinen Pinkel nicht komisch geguckt?“
    „Claudine und Antoine war das wohl eher peinlich, weil das Sache der Angestellten ist. Aber die Hofmannsthaler haben das ganz entspannt gesehen. Jedenfalls kam es deswegen zu der Motorradfahrt“, sie verdrehte die Augen, der Streit wegen dieser Lappalie war Shona noch allzu gut im Gedächtnis.
    „Ich hab’ dir schon mal gesagt, dass ich Tim da voll verstehen kann.“
    „Ja duuu…“, seufzte Shona genervt auf.
    „Was soll das denn heißen?“
    „Weil du immer so brav bist“, Shona drückte ihrer Freundin ein Küsschen auf die Wange. „Immerhin hat mir die Motorradfahrt den geilsten Versöhnungssex eingebracht, den ich je hatte…“
    „Shona!“
    „Was denn? Wenn es doch so ist!“
    Isabelle schüttelte nur den Kopf. „Wirst du denn nie erwachsen?“
    „Muss ich das denn?“
    „Besser wäre es. Zumindest für Tims Nerven“, riet Isabelle ihr. „Aber jetzt erzähl mal, wie war es denn sonst so?“
    „Traumhaft schön“, gestand Shona ihr. „Ich bin froh, dass ich mitgefahren bin. Südfrankreich ist wirklich sehenswert, und Antoine und Claudine waren sehr nett. Sie haben Tim und mich auch noch einmal eingeladen, so schlimm kann ich also nicht gewesen sein.“
    „Das wundert mich jetzt doch“, gluckste ihre Freundin.
    „Hör auf zu lachen“, Shona schmiss ihre Serviette nach ihr. „Aber jetzt kommt es…“
    „Was denn?“, Isabelle sah interessiert auf.
    „Tims Eltern geben in zwei Monaten einen großen Empfang in einem vornehmen Hotel. Da wird wohl die neue Schmuckkollektion vorgestellt oder so was in der Art“, Shona machte ein betrübtes Gesicht.
    „Na und?“
    „Ich soll mitgehen, Zacharias hat mich ausdrücklich darum gebeten“, Shona biss auf ihrer Unterlippe herum.
    Nein, sie hatte ÜBERHAUPT keine Lust dazu, sie wollte da auf keinen Fall hin. Zumal sie dort auch Schmuck tragen musste, zumindest wurde ihr das von Tim und Severin nahe gelegt. Sie sah ja auch ein, dass man von der Partnerin eines Sprosses einer Schmuckhändlerdynastie so was erwartete – und jetzt wusste sie so gar nicht, was sie tun sollte.
    Sie mochte Zacharias von Hofmannsthal sehr gerne, der ältere Herr war ihr immer wohlgesonnen gewesen und hatte ihr auch beim Motorrad-Gate in Südfrankreich hilfreich zur Seite gestanden. Und er hatte sie wirklich sehr nett darum gebeten.
    Andererseits muckte alles in ihr gegen dieses Event auf.
    „Na, dann musst du wohl gehen“, sagte Isabelle nur.
    „Du verstehst wohl nicht: Ich muss mich behängen wie einen Weihnachtsbaum. Ich hab’ ja noch nicht mal Ohrlöcher“, schimpfte Shona los. „Und ich werde einen richtig feinen Fummel tragen müssen, also RICHTIG feinen Fummel, ein langes Abendkleid und so…“
    „Wie schön“, seufzte Isabelle auf. „Ich beneide dich…“
    „Na danke! Ich hab’ mir schon gedacht, dass du mich nicht verstehen würdest.“
    „Na, Ohrlöcher kann man sich doch stechen lassen. Du sagst, es ist in zwei Monaten, bis dahin ist doch alles längst abgeheilt.“
    „Als ob das mein Problem wäre!“, schimpfte Shona. „Zur Not steche ich mir welche mit einer Nadel! Aber kannst du mir mal sagen, was ich da soll? Ich meine: ICH! In so vornehmen Kreisen, mit Schmuck beladen und in einem Abendkleid? Ich käme mir total lächerlich vor!“
    „Dein Gequatsche ist lächerlich. Du bist nun einmal Tims Partnerin und seine Familie mag dich. Du hast echt ein Luxusproblem, Shona! Andere würden sich die Finger nach so was ablecken… und ich meine jetzt den Kerl UND diesen Empfang!“
    „Es wird ganz schrecklich werden“, jammerte Shona weiter.
    „Du bist bescheuert. Meine Güte, es ist ein Abend, das wirst du schon überleben“, Isabelle

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