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Two Night Stand

Two Night Stand

Titel: Two Night Stand Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Ki-Ela Stories
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durch die Rechnung. Er lenkte das Cabrio neben sie, Shona verlangsamte ihren Schritt nicht und würdigte ihn keines Blickes.
    „Shona… jetzt bleib doch stehen!“
    „Wozu? Lass mich in Ruhe!“, sie dachte gar nicht daran, sich von ihm einlullen zu lassen oder – noch schlimmer! – sich weitere Vorwürfe von ihm anzuhören.
    „Lass uns noch einmal reden…“
    „Ich habe alles gehört, was du zu sagen hattest! Du bist ein Spießer, Timotheus!“, wütete sie, kurz schaute sie ihn dabei an, ihre grünen Katzenaugen schossen giftige Blitze in seine Richtung.
    ‚ Ui, sie ist noch mächtig wütend!’
    Er fuhr kurz vor und parkte das Auto an der Straßenseite, dann sprang er heraus und wartete auf sie. Shona schaute an ihm vorbei und fokussierte sich auf die Straße.
    „Shona! Jetzt sei nicht kindisch!“,  bat er sie, er verstellte ihr den Weg, sie versuchte an ihm vorbeizukommen, doch er ahnte immer, welche Richtung sie einschlagen wollte.
    „Von mir aus nenn mich kindisch! Ich bin fertig mit dir!“
    „Das glaube ich dir nicht, nicht wegen so einer Sache“, er sah sie besorgt an, sie hatte ganz verweinte Augen, sofort wurde er weicher.
    ‚ Tim! ’, ermahnte er sich selbst streng, von ihren Tränen durfte er sich nicht beeinflussen lassen. „Shona… mal davon abgesehen, dass ich es leichtsinnig fand, dass du ohne Helm…“
    „DAS HAST DU MIR JETZT SCHON OFT GENUG GESAGT!“
    „… fand ich es ätzend, dass der Kerl dich angefasst hat“, er setzte seinen treuherzigsten Blick auf, irgendwie musste sie doch zu knacken sein.
    „Was?“, Shona war jetzt verdutzt, wie meinte er denn das jetzt wieder. „Angefasst? Wer hat mich angefasst?“
    Endlich blieb sie stehen und Tim musste nicht mehr rückwärts laufen. „Na, der Kerl auf dem Motorrad…“
    „Wann soll er mich denn angefasst haben?“, sie sah immer noch total überrascht aus.
    „Auf dem Motorrad, als du gefahren bist. Er hatte seine Hände auf deinen Hüften“, Tim schaute sie beleidigt an.
    „Das habe ich gar nicht bemerkt… und das hatte doch gar nichts zu bedeuten. Das passiert beim Motorradfahren schon mal…“
    „Man kann sich auch hinten festhalten, erzähl mir nichts, ich bin auch schon mehrmals mitgenommen worden“, beharrte er auf dem Thema. Immerhin, sie wirkte nicht mehr ganz so angefressen.
    Übers Shonas Gesicht huschte ein kurzes Lächeln. „Du bist eifersüchtig, Timotheus. Hast du deswegen hier so ein Spektakel gemacht?“, mit einem Finger piekste sie ihn in die Brust.
    „Das war eher nebensächlich, mir ging es nur um deine Sicherheit“, knurrte er sie an.
    Shona ließ ihren Koffer los und schlang die Arme um seinen Hals. „Du bist so süß, Timotheus“, kicherte sie und gab ihm einen kleinen Kuss.
    „Shona!“, er schaute sie streng an. „Ich…“
    Statt einer Antwort küsste sie ihn mit einer Leidenschaft, die ihm schlichtweg den Atem nahm und sein Herz zum Rasen brachte. „Ich liebe dich auch…“, raunte sie an seinen Lippen.
    „Ich wollte gar nicht sagen, dass ich dich liebe“, er kniff ihr fest in den Po, vergrub dann aber direkt sein Gesicht in ihren dunklen Locken. „Aber du hast natürlich recht. Und ich kann es nicht leiden, wenn dich ein anderer anfasst.“
    Shona schmiegte sich dicht an ihn. „Es war ganz harmlos“, schnurrte sie, sie genoss seine Nähe. „Du kannst so ein Idiot sein…“
    „Na danke!“
    „Aber ein süßer Idiot. Ein süßer, eifersüchtiger Idiot.“
    „Können wir jetzt zurück? Die anderen werden sicherlich schon gespannt warten, ob ich dich eingefangen bekommen habe“, er schob sie ein Stück von sich und sah jetzt in ihr frech grinsendes Gesicht.
    „Ich werde sagen, dass du mich angefahren hast und ich sonst niemals mit dir freiwillig zurückgekommen wäre.“
    „Niemand wird dir glauben – niemals! Alle werden wissen, dass ich mich durchgesetzt und mein störrisches Weib zur Vernunft gebracht habe“, antwortete er überheblich.
    „Hast du das, Timotheus?“
    „Zumindest sollen das ruhig alle glauben, Teufelchen…“
     
    „Ah, na gut“, waren die einzigen Worte, die Zacharias von Hofmannsthal zu Shonas Rückkehr zu sagen hatte. Severin stand nur lässig im Türrahmen zur Terrasse und grinste seinen Bruder breit an.
    „Sei besser still“, knurrte Tim ihm zu.
    „Ich sag’ doch gar nichts“, lachte Sev, dann ging er wieder hinaus.
    „Shona, schön, dass Sie wieder da sind“, Antoine empfing sie mit einem strahlenden Lächeln.
    „Äh ja“,

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