Bücher online kostenlos Kostenlos Online Lesen
Two Night Stand

Two Night Stand

Titel: Two Night Stand Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Ki-Ela Stories
Vom Netzwerk:
Sie beschloss, das alles über sich ergehen zu lassen. Sie war überrascht, wie viel Zeit er sich für diese Untersuchung nahm, und sie bekam zum ersten Mal so eine ungefähre Vorstellung davon, was man als Privatpatient für Vorzüge hatte. Vor allem dann, wenn man noch einen netten Namen hatte.
    „Ihr Hals ist komplett entzündet, da müssen wir mit einem Antibiotikum ran“, erklärte er ihr dann. „Und Sie haben 40,1 Fieber, das ist schon ganz stattlich, deswegen bekommen Sie auch etwas zur Senkung mit. Ihr Blutdruck ist niedrig, ist das immer so?“
    „Weiß nicht“, murmelte Shona müde, sie wollte nur noch weg und in ihr Bett.
    „Aber ich habe auch eine gute Nachricht“, grinste er dann. „Wir werden Sie durchbekommen, es sieht gut aus.“
    ‚ Spaßvogel ’, dachte Shona mürrisch, und ihr Timotheus fand das auch noch witzig, denn er gluckste hinter vorgehaltener Hand.
    „Ich danke dir“, Tim schlug dem Arzt auf die Schulter. „Spielst du noch mit Severin Golf?“
    „Allerdings.“
    Shona beschloss, sich wieder anzuziehen, die beiden hatten jetzt wohl kein Interesse mehr an ihr.
    „Aber dein Bruder ist wirklich gut geworden.“
    „Er ist ehrgeizig“, Tim registrierte, dass Shona umständlich nach ihrem Pulli angelte und half ihr schnell, dann nahm er die Medikamente entgegen.
    „Meinst du, sie ist in acht Tagen wieder fit?“, fragte er.
    „Hm, schwer zu sagen. Das Antibiotikum wird schnell helfen, aber ob sie in der Lage sein wird, bei der Präsentation dabei zu sein, das kann ich nicht sagen. Das wird sie alleine entscheiden müssen.“
    „Danke für Ihr Vertrauen“, murmelte Shona leise. „Und danke, dass Sie so prompt Zeit hatten“, verabschiedete sie sich dann brav.
    „Absolute Bettruhe, viel trinken und daran denken, dass sich Pille und Antibiotikum nicht mögen“, gab der Arzt ihr noch mit auf den Weg.
     
    „Kann ich dich alleine lassen?“, Tim strich Shona sanft eine Locke aus dem Gesicht, sie sah schrecklich blass aus.
    „Ja, natürlich“, nickte sie müde.
    „Oder soll ich deine Mutter anrufen? Oder deine Oma, dass sie herkommen?“
    „Ma ist arbeiten und Oma Mimi soll sich nicht anstecken. Das Gleiche gilt auch für dich, nicht, dass du vor der Präsentation auch noch krank wirst“, sie nahm seine Hand und hauchte einen Kuss darauf.
    „Mich wirst du nicht los, keine Chance“, Tim schüttelte energisch den Kopf. „Ich komme, sobald ich mich aus der Firma loseisen kann.“
    „Das musst du nicht…“
    „Das mache ich aber“, Tim goss ihr noch etwas Tee in den Becher. „Trink noch etwas und dann versuche zu schlafen.“
    „Danke, du bist ja ein richtig guter Krankenpfleger“, lächelte Shona ihm schwach zu.
    „Eine meiner unendlich vielen Qualitäten.“
     
    Shona kam in den nächsten Tagen ausgiebig in den Genuss von Tims Aufmerksamkeiten. Er war wirklich sehr besorgt um sie und verhätschelte sie von vorne bis hinten. Und der Arzt behielt Recht, nach drei Tagen ging es ihrem Hals schon besser und auch das Fieber hatte sich verzogen. Ihr war zwar immer noch furchtbar schwindelig, aber sie war sicher, dass auch das bald vorbeigehen würde und war fest entschlossen, an der Präsentation teilzunehmen.
    Tim hatte sich richtig bei Shona einquartiert, Gott sei Dank schien sich ihr Zustand wirklich zu bessern. Er war zwar nicht so überzeugt davon wie sie, dass sie am Samstag wirklich fit sein würde, aber er wusste auch, dass wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, es ein Ding der Unmöglichkeit war, sie davon abzuhalten.
    Dass es ihr besser ging, merkte er auch abends, wenn sie im Bett lagen. Sie war schon wieder empfänglich für seine Zärtlichkeiten, und auch, wenn es für wilde Bettspielchen noch zu früh war, dieser ganz vorsichtige, langsame Sex mit ihr hatte auch seine Reize.
     
    Tim war so gespannt wie schon lange nicht mehr. Er hatte das Kleid von Shona schon bewundert, es hing ja bereits lange genug im Kleiderschrank. Nur wie es an ihr aussehen würde, das konnte er kaum noch erwarten.
    Sie machten sich alle in der Villa seiner Eltern für den Abend fertig. Seine Mutter hatte extra zwei Friseure und einen Visagisten kommen lassen, Shona hatte sie alle etwas skeptisch gemustert, sich dann aber ohne Murren in ihr Schicksal ergeben.
    Sie würde neben dem schwarzen Kleid auch ausgesuchte Schmuckstücke aus der neuen Kollektion tragen, sein Vater hatte Ohrringe, ein Collier und ein dazu passendes Armband mit Diamanten und Smaragden ausgesucht, die

Weitere Kostenlose Bücher