Two Night Stand
oder? Wir könnten probieren, ob wir nicht doch einen Weg für uns finden. Und glaub’ mir, ich hab’ genauso Angst davor wie du…“
Shona hielt es nicht mehr aus, sie schaute auf und schmiss sich in seine Arme. Tim fiel eine riesige Last vom Herzen, endlich, endlich durfte er sie wieder halten und bei sich haben.
Shona konnte die Tränen nicht mehr unterdrücken, seine Worte hatten sie tief berührt.
Erschrocken registrierte Tim, dass sie weinte, er hob ihren Kopf sanft an und sah dicke Tränen aus diesen faszinierenden Augen kullern.
„Warum weinst du?“
„Ich… ich hab’ dich so vermisst“, gestand sie ihm heiser. „Tim, ich habe mich doch auch in dich verliebt… aber… aber ich weiß genauso wenig, wie das laufen soll, und ich habe überhaupt keine Ahnung, ob ich beziehungstauglich bin.“
„Wie wäre es dann, wenn wir das gemeinsam herausfinden, hm? Und wenn es nicht klappt, dann soll es eben nicht so sein. Aber ich kann mir im Moment nicht vorstellen, ohne dich zu sein. Bitte, Shona, gib uns doch diese Chance. Das muss doch was bedeuten, wenn zwei Leute wie wir zueinander finden, meinst du nicht?“, Tim lächelte sie scheu an.
„Ich schätze, da könntest du recht haben“, Shona lachte leise auf. „Wir sind schon ein Traumpaar.“
Tim strich ihr scheu die Tränen aus dem Gesicht. „Ich bin so froh, Shona. Die letzten Tage waren einfach die Hölle für mich.“
„Ging mir genauso“, antwortete sie mit rauer Stimme. „Aber was ist, wenn wir uns nur streiten?“
„Shona, bitte mach dich nicht verrückt. Wir lassen es einfach auf uns zukommen“, er nahm ihre Hand und führte sie ins Wohnzimmer, dann zog er sie mit sich aufs Sofa und platzierte sie auf seinem Schoß.
„Du bist bei mir und du liebst mich. Das ist echt der Wahnsinn, weißt du, dass ich total glücklich bin?“, er lächelte sie so süß an, dass Shona nicht umhin kam, ihn zärtlich zu küssen.
„Tja, wer hätte das gedacht?“, sie biss ihn vorsichtig in die Unterlippe. „Jetzt hab’ ich einen Snob am Hals, ich muss bescheuert sein.“
„Nicht so bescheuert wie ich, denn ich habe mir die frechste Frau geangelt, die frei herumlaufen darf. Ich könnte es leichter haben…“
„Dafür aber langweiliger“, grinste sie frech.
„Ja, das auf jeden Fall“, Tim drückte sie aufs Sofa, sie lag jetzt unter ihm und schaute ihn erwartungsvoll an.
„Weißt du, worauf ich jetzt Lust hätte, Wildkatze?“
„Hm, ich hab’ so eine Ahnung, aber sprich es ruhig aus…“
„Auf unseren ersten Sex als offizielles Paar.“
„Klingt sehr, sehr gut“, kicherte Shona, dann küsste er sie und sie gab sich ihm nur allzu gerne hin.
19
Shona kuschelte sich zu ihm unter die flauschige Decke, sie musste aufpassen, dass sie nicht einschlief, denn sie hatten sich richtiggehend müde geliebt. Aber eines lag ihr noch auf der Seele, das musste sie unbedingt klären.
„Wir müssen noch einmal über das Auto reden – und generell über die Art von Geschenken, die du mir machen wolltest“, sagte sie ernst zu ihm. Sie krabbelte auf seinen Bauch und machte es sich dort bequem. „Ich kann so was nicht annehmen.“
„Doch, kannst du schon. Du willst es anscheinend nur nicht“, er stupste sie zärtlich auf die Nasenspitze, ihre Haut war noch etwas verschwitzt, genau wie seine, Tim fand, dass sie unwiderstehlich gut roch.
„Tim… du kannst mir nicht einfach ein Auto schenken – das… das geht doch nicht“, beharrte sie.
„Shona, ich kann dich beruhigen: Ich beabsichtige keinesfalls dir tagtäglich teure Geschenke zu machen. Das hier war ein absoluter Ausnahmefall, eine Notsituation sozusagen.“
„Aber trotzdem… ich kann ihn nicht annehmen. Ich käme mir so vor, als ließe ich mich von dir aushalten, denn es weiß doch jeder, dass ich mir nicht so ohne weiteres ein Auto leisten kann.“
„Ist es wirklich so wichtig, was andere über dich denken? Das wundert mich jetzt aber…“
„Du weißt, dass das nicht so ist, sonst wäre ich ja nicht mit dir zusammen“, kicherte sie frech.
„Hey!“, Tim schlug ihr fest auf den nackten Po, was sie aber in keiner Weise zu beeindrucken schien.
„Du verstehst mich schon, oder?“
„Gefällt dir das Auto?“
„Was für eine Frage: Natürlich!“
„Dann behalte es. Von mir aus stottere es mir in kleinen Raten ab, wenn es dich glücklich macht“, er verdrehte theatralisch die Augen.
„Das ließe sich überlegen. Wie hoch wären denn die Raten?“, Shona
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