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Unwiderstehlich (German Edition)

Unwiderstehlich (German Edition)

Titel: Unwiderstehlich (German Edition) Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Naomi Noah
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Musik?«, fragte er, während er sich nun breitbeinig vor sie stellte und ganz langsam anfing, die Knöpfe seines Hemds zu öffnen.
    »Nora Jones – passend zum Ambiente.« Dabei schaute sie ihn an, wie er sich sanft im Takt der Musik hin und her bewegte. Die Knöpfe waren nun alle auf, und er zog ganz langsam den Stoff seines Hemds aus der Hose. Das war allerdings mal etwas Neues für Zoe. Einen Striptease hatte noch kein Mann für sie hingelegt. Langsam streifte er das Hemd über seine Schultern. Er hatte gute Haut. Zoe war erleichtert. Sie stand auf schöne Haut. Sein Oberkörper war muskulös, aber sicher verbrachte er seine Abende sinnvoller, als alle zwei Tage in einer Muckibude Gewichte zu pumpen. Sie mochte keine Typen, die wie Gladiatoren gebaut waren. Schließlich wollte sie nicht mit ihnen in den Krieg ziehen, sondern Sex haben. Marcello hatte mehr zu bieten als Testosteron in den Adern. Eine dunkle Linie feiner Härchen verschwand im Hosenbund, und sofort hatte Zoe das Verlangen nachzuschauen, wo diese Linie endete. Überrascht stellte sie fest, dass es zwischen ihren Beinen warm wurde. Na gut, sie hatte auch zu lange auf Sex verzichten müssen. Vier Monate waren eine lange Zeit, wenn man jung war und hungrig. Kein Wunder, dass sich bei ihr sofort etwas regte.
    »Wenn ich dich berühren dürfte, was würdest du dir wünschen?« Jetzt kniete er vor ihr und schaute ihr direkt in die Augen. Zoe nahm einen tiefen Schluck. »Dann würde ich mir wünschen, dass du mich auf ungewöhnliche Art verführst.«
    »Aha, es steckt also doch eine Genießerin in dir. Da bin ich aber froh.« Seine Hände wanderten wieder zu ihren Haaren. Ohne ihren Körper zu berühren, ließ er seine Handflächen an ihren Strähnen heruntergleiten, bis sie dicht über ihrem Busen schwebten. »Es gibt da doch diese alte Tradition der Galionsfiguren, vorne am Bug der Segelschiffe. Sie waren die einzigen Frauen, die an Bord geduldet wurden, und sollten vor Unheil und Seenot schützen. Selbst an normalen Handelsschiffen waren oft Meerjungfrauen mit nackten, hervorstechenden Brüsten angebracht … Ich liebe alte Traditionen.« Sein Gesicht näherte sich ihrem, aber als sie gerade dachte, er wolle sie küssen, senkte er seinen Kopf, und ein warmer Atemhauch strömte über den dünnen Stoff ihres Ausschnitts. »Ich wette, es würde dir sehr gefallen, wenn meine Zunge mit deinen Nippeln spielen würde.« Sie ärgerte sich ein wenig, denn ihre Brustwarzen gaben die Antwort, die Zoe ihm eigentlich schuldig bleiben wollte. Sie konnten es anscheinend gar nicht abwarten.
    »Ach, sehr entgegenkommend.« Marcello lachte und stand abrupt auf. Zoe atmete durch. Sie hatte gar nicht gemerkt, dass sie den Atem angehalten hatte. Sie musste versuchen, an etwas anderes zu denken, verflucht. Sonst würde sie in zehn Tagen wie ein riesiges Bonbon auf der Hochzeit auftauchen müssen. Doch Marcello ließ nicht locker. Selbstsicher streifte er sich langsam das Hemd vom Körper und ließ es auf den Boden fallen.
    »Nun? Möchtest du dich nicht auch ausziehen?«
    »Ist das ein Befehl?«
    »Eine Bitte. Und du darfst dir aussuchen, was. Nur die Schuhe nicht.«
    »Wieso? Bist du ein Schuhfetischist?«
    Er lachte laut auf. »Nein, aber mit den Schuhen hast du genau die richtige Größe, wenn du mich nachher bittest, meinen Schwanz in deiner Möse zu versenken.«
    Jetzt wurde ihr heiß. Schon die Art, wie er das sagte, ließ ihre Schamlippen pulsieren. Es klang wie ein Versprechen auf ein köstliches Mahl. Jetzt sah er auch noch, wie sie automatisch auf seine Hose blickte, weil er von seinem Schwanz sprach. »Möchtest du ihn sehen? Er ist schön. Hat Sabrina dir das nicht gesagt?«
    Sabrina hatte ihr tatsächlich überhaupt nichts Konkretes erzählt. Ihre Erzählungen waren immer in sehr vagen Andeutungen stecken geblieben, und dann hatten ihre Augen diesen entrückten Blick bekommen. Marcello strich sich über die Hose, auf der sich bereits eine vielversprechende Wölbung abzeichnete. Langsam bekam sie richtig Lust. Ein Blind Date, das direkt in einem Hotelzimmer stattfand, hatte sie noch nie gehabt. Wenn er nur halb so gut war, wie Sabrinas verträumte Erinnerungen erwarten ließen, würde sie heute Abend wirklich etwas verpassen. Jetzt bedauerte sie zum ersten Mal, dass sie Sabrina nicht hatte glauben wollen, dass es da jemanden gab, der absolut unwiderstehlich war. Kaum etwas machte sie so an wie ein Mann, der eine sexuelle Lässigkeit ausstrahlte. Die meisten

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