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BACCARA erscheint 14-täglich im CORA Verlag GmbH & Co. KG
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© 2010 by Tessa Radley
Originaltitel: „Saved by the Sheikh!“
erschienen bei: Silhouette Books, Toronto
in der Reihe: DESIRE
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe: BACCARA
Band 1669 (13/2) 2011 by CORA Verlag GmbH & Co. KG , Hamburg
Übersetzung: Kai Lautner
Fotos: Harlequin Books S.A.
Veröffentlicht im ePub Format in 06 /2011 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
ISBN : 978-3-86 295-367-7
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
BACCARA -Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Führung in Lesezirkeln nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Haftung. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
Satz und Druck: GGP Media GmbH, Pößneck
Printed in Germany
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Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:
BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, HISTORICAL MYLADY, MYSTERY, TIFFANY HOT & SEXY, TIFFANY SEXY
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Tessa Radley
Die Nacht mit dem Wüstenprinzen
1. KAPITEL
Künstliche Nebelschwaden durchzogen die Bar, laute Musik mit wummernden Bässen drang aus den Boxen. Tiffany Smith blinzelte und sah, dass ein Mann ihr zuwinkte. Er stand mit Renate und einem anderen Mann am Tresen. Erleichtert nahm sie zwei Cocktailkarten und schob sich zwischen den übrigen Gästen hindurch. Le Club, einer der angesagtesten Clubs in Hongkong, war gut besucht das Stimmengewirr, die hämmernde Musik und der Kunstnebel bewirkten, dass Tiffany sich fremd und unbehaglich fühlte. Seit man ihr am Vortag die Handtasche mit Geld, Kreditkarte, Pass und Travellerschecks geklaut hatte, kam sie sich ähnlich hilflos vor wie ein ausgesetzter Hund.
Am Tresen angelangt, fiel ihr auf, dass sie den älteren der beiden Männer schon einmal irgendwo gesehen haben musste. Doch es war der Jüngere, der sie mit kühlem dunklem Blick eindringlich, ja fast kritisch musterte. Er trug einen dunklen Anzug und wirkte distanziert. Hohe Wangenknochen und eine markante Nase verliehen ihm eine arrogante Ausstrahlung. Tiffany ließ sich nicht einschüchtern, hob das Kinn und erwiderte den Blick.
„Ich weiß nicht, was Rafiq möchte, aber Sir Julian will einen Gin Tonic“, sagte Renate und gönnte ihrem Begleiter, der mindestens einen Kopf kleiner war als sie, ein charmantes Lächeln. „Und mir bringst du einen Champagnercocktail, Hot Sex natürlich.“
Sir Julian. Sofort begriff Tiffany, wer der ältere der beiden Männer war. Sir Julian Carling, ein Hotelmagnat. Wenn Le Club von Leuten wie ihm besucht wurde, dann brauchte sie sich um ein großzügiges Trinkgeld keine Sorgen zu machen.
„Möchten Sie nicht lieber etwas Aufregenderes?“, fragte sie Sir Julian lächelnd, während sie den beiden Männern die Cocktailkarten reichte, und fügte im Stillen hinzu: etwas Teureres.
Sie hatte Glück gehabt, dass sie in der billigen Touristenunterkunft, die sie tags zuvor nach ihrer Odyssee zwischen Polizeistation und Konsulat gefunden hatte, auf Renate gestoßen war. Denn billig oder nicht – die Übernachtung